objektbeschreibung
Der meist steile, teils felsige, west- und südexponierte Hang eines Tälchens mit Hainbuchen-Eichen-Niederwald, wärmeliebendem Eichenwald, stellenweise Eichen-Krüppelwald, einem krautreichen alten Buchenbestand und einem Quellbach. Am Hangfuß ein alter Bergwerks-Stollen und eine Kalksinter-Sturzquelle, in der Nähe im Friedrichssegener Tal eine mäßig artenreiche Mähwiese.
Regionale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit einigen selteneren Pflanzenarten, durch das Vorkommen gefährdeter bzw. seltener Brutvogelarten (Mittelspecht - aktuell nachgewiesene Brut - Pirol, Schwarzspecht, Grauschnäpper), durch den im Landschaftsraum sehr seltenen Quelltyp Kalksinter-Sturzquelle mit einer seltenen spezifischen Moos-Art und den für Fledermäuse geeigneten Stollen.
Wichtiger Teil des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Friedrichssegener Tal.