Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5712-0045-2008

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    BK-5712-0045-2008
    bezeichnung
    Erlenwald am Eisenbach und Sickerquellen
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Dahlheim verläuft der Eisenbach. Dieser wird im Unterlauf, sowie an einem aus Westen zufließenden Quellbach, von einem schmalen Erlenwald gesäumt. Dieser zeigt aber nur in Teilbereichen feuchten, auenwaldtypischen Charakter. Der Bach ist hauptsächlich trocken und zeigt nur in Aufweitungen der Sohle quellige Bereiche. Eine artenreiche Glatthaferwiese liegt im Westen der Fläche. Etwa 500 - 700 m nördlich des Bachlaufes wurden zwei Quellbereiche einbezogen, von denen einer einen Zufluss zum Eisenbach speist, der andere eine Sickerquelle innerhalb eines Grünlands darstellt. Die Fläche ist als Vernetzungsbiotop und Rückzugsort für Tier- und Pflanzenarten von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0047-2008

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    BK-5712-0047-2008
    bezeichnung
    NSG Naststätten, Reichelsteiner Bach und Königskopf
    objektbeschreibung
    Die Fläche umfasst das NSG Naststättten, den Lauf des Reichelsteiner Baches und die nördlich gelegenen Waldflächen am Königskopf innerhalb des FFH-Gebietes. Der Reichelsteiner Bach verläuft östlich von Dahlheim weitgehend naturnah und von einem gut ausgebildeten Erlen-Eschen-Ufergehölz in einem schmalen, nahezu durchgängig bewaldeten Tälchen in südlicher Richtung bis er nach dem Zusammenfluss mit dem Dahlheimer Bach zum Wellmicher Bach wird. Die beiden Quellbäche des Baches schließen im Norden das Waldgebiet am Königskopf ein. Diese kleine Anhöhe wird im Wesentlichen von Eichen dominiert, denen weitere einheimische Baumarten, aber auch truppweise Nadelbäume beigemischt sind. Insbesondere die Hainbuche weist noch eine mehrstämmige Wuchsform auf, wodurch die ehemalige Niederwaldnutzung noch gut erkennbar ist, in anderen Bereichen ist der Wald weitgehend durchgewachsen. Am westlichen Oberlauf sind in der etwas aufgeweiteten Bachaue brachgefallene bzw. extensiv genutzte Feuchtgrünlandparzellen (jagdlich genutzt) sowie ein schmales Auwäldchen zu finden. Der Bach weist in seinem weiteren Verlauf häufig größere Milzkrautfluren auf. In kleinen Teilabschnitten treten Erlen und Eschen entlang des Baches zurück und werden durch Hainbuchen und Buchen ersetzt. Die westlich angrenzenden Hänge werden bis zum NSG Naststätten von Fichtenforsten eingenommen und wurden bis auf eine kleine, mossreiche Felswand weitgehend nicht einbezogen. Am Mittelauf dominieren alte Buchenhallenwälder. Diese waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht weisen neben den Verlichtungszeigern anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin. Am Unterlauf dominieren zunehmend alte Eichen und Hainbuchen die Hangbereiche. Dieser alte Eichen-Hainbuchenwald wurde arrondiert. Im Süden befindet sich noch eine, vermutlich künstliche felswand. Die alten Buchenwälder stellen wertvolle FFH-Lebensraumtypen dar und sind insofern als Teilfläche des FFH-Gebietes von großer Bedeutung. Der naturnahe Bachlauf stellt eine wertvolle Vernetzungsachse dar. Die Niederwälder repräsentieren Relikte einer historischen Waldnutzungsform und sind aber auch wegen ihres hohen Alters, ebenso wie die Buchenwälder als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0049-2008

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    BK-5712-0049-2008
    bezeichnung
    Weyer Wald südlich Eschbach
    objektbeschreibung
    Diese als FFH-Gebiet ausgewiesenen Teil des Weyer Waldes umfasst die zwischen dem Eschbach und der K 85 gelegenen Buchen und Eichenwälder sowie den Lauf des Eschbaches. Während der - hier nicht einbezogene Oberlauf - grabenartig durch Grünland verläuft, wird er innerhalb des Waldes von weitgehend naturnahen bis natürlichen Strukturen wie Breiten- und Tiefenvarianzen sowie kleine Kaskaden geprägt. Das Bachbett wird von Geröllen gebildet. Der Bach wird durch beidseitige Ufergehölze stark beschattet, so dass typische Quellfluren nur punktuell ausgebildet sind. Insbesondere auf den stärker überströmten Bereichen ist Brunnenquellmoos zu finden. Die östlich angrenzenden Hänge sind z. T. sehr steil und felsig. Hier stocken (ehemalige) Eichen-Niederwälder, die auf den schmalen Felsgraden typischen Krüppelwuchs aufweisen. Die übrigen Bestände sind überwiegend durchgewachsen und zeigen je nach Exposition Anklänge an wärmeliebende Eichenwälder. Die wenige stark geneigten Oberhänge zur K 85 hin werden von einem überwiegend alten, z. T. hallenwaldartigen Buchenwald eingenommen. Kraut- udn Strauchschicht sind meist nur lückig. In der Strauchschicht dominiert Buchennaturverjüngung. Neben der Buche treten alte Eichen in der Baumschicht hinzu. Die alten Buchenwälder stellen wertvolle FFH-Lebensraumtypen dar und sind insofern als Teilfläche des FFH-Gebietes von großer Bedeutung. Der naturnahe Bachlauf stellt eine wertvolle Vernetzungsachse und FFH-Lebensraumtyp dar. Insbesondere auch die extrazonalen trockenwarme Vegetationsstandorte sind wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche.
  • bk_f.BK-5811-0017-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0017-2008
    bezeichnung
    Pulsbach und angrenzende Hänge
    objektbeschreibung
    Der Pulsbach entspringt südwestlich der Ortschaft Prath. Während er im Oberlauf noch ein bis zu 5m breites Muldental ausbildet, welches von einem Erlen-Eschenwald eingenommen wird, hat er sich in seinem weiterem Verlauf zunehmend tiefer in die angrenzenden Hochebenen eingeschnitten und ein sehr enges Tälchen mit überwiegend sehr steilen, lokal auch felsigen Hängen geformt, welches am Unterlauf in der markanten "Pulsbach-Klamm" endet, wobei der Bach im Unterlauf auch mehrere kleine Wasserfälle ausgebildet hat. Die zufließenden Nebenbäche weisen ebenfalls einen naturnahen Verlauf und einen bachbegleitende Erlensaum auf. Die am Oberlauf flacheren, im Mittel- und Unterlauf steil abfallenden Hänge sind durchgängig bewaldet, wobei mittelalte Buchenmischwälder (vereinzelt auch mit Kiefern) vor allem auf den flacheren Hangpartien und Eichenwälder auf den steileren Hängen dominieren. In Kuppenlage und auf den steilsten und felsigsten Hangpartien sind letztere durch Krüppelwuchs gekennzeichnet, ansonsten durch gut ausgeprägten Niederwald-Charakter. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche, teilweise auch die Buche hinzu. Die Krautschicht ist meist grasreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren Standorte auf. Besonders hervorzuheben sind die extrem steilen, nordexponierten Schluchtwaldstandorte mit einem Eschen-Schluchtwald nahe der Klamm, die teilweise den gesamten felsigen Steilhang einnehmen. Neben den standorttypischen Baumarten wie Esche, Linde und Ahorn wird die Krautschicht in den feucht-kühlen Lagen vor allem am Hangfuß durch große Bestände der Hirschzunge gekennzeichnet. Die nördlich des Unterlaufes gelegenen, südexponierten, ebenfalls sehr steilen Hänge sind überwiegend terrassiert und mit alten Mauern durchsetzten. Hier herrschen dichte Gebüsche der mittleren Standorte vor, die sich auf den brachgefallenen Obstgärten, vereinzelt auch auf Weinbergsbrachen entwickeln konnten. Am Oberhang gehen diese Felsen-Ahornwälder über. Das Gebiet erlangt vor allem wegen der markanten Felsformationen am Unterlauf des Pulsbaches und des Schluchtwaldes als seltenem Biotoptyp eine herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes.
  • bk_f.BK-5811-0019-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0019-2008
    bezeichnung
    Obstwiesen und Brachen bei Oberkestert
    objektbeschreibung
    Oberhalb der steil abfallenden Rheinhänge befinden sich in der überwiegend nur schwach reliefierten Feldflur bei Oberkestert mehrere ehemalige bzw. nur extensiv genutzte Obstwiesen mit alten Hochstammsorten. Der größte Teil der Flächen ist bereits seit langem brachgefallen und vollständig verbuscht. Dominierende Art ist die Schlehe. Die Obstbäume sind in unterschiedlichen Anteilen noch innerhalb der Gebüsche erhalten, zum Tei aber auch fehlend. Weitere Obstwiesen werden relativ extensiv genutzt. Hierbei werden nur noch die Obstbäume selber genutzt, während die Grünlandflächen zunehmend verbrachen und hier ebenfalls Gebüsche aufkommen. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar. Darüber hinaus stellen die Obstwiesen Relikte einer kulturhistorischen Landnutzungsform dar. Insbesondere bei den noch nicht vollständig verbuschten Flächen sollten aber auch die Pflege bzw. Nutzung des Grünlands durch regelmäißge Mahd erfolgen, um den langfristigen Erhalt zu sichern. Zum Teil wurden angrenzende Wiesen und Wege in die Flächenabgrenzung einbezogen.
  • bk_f.BK-5811-0021-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0021-2008
    bezeichnung
    (Verbuschte) Streuobstwiesen westlich Prath
    objektbeschreibung
    Die hier abgegrenzten Flächen umfassen zwei westlich Prath gelegene ehemalige bzw. nur extensiv genutzte Obstwiesen mit alten Hoch- und Mittelstämmen Vor allem die südliche Fläche ist etwa zu zwei Dritteln bereits seit langem brachgefallen und vollständig verbuscht bzw. weist schon ein Vorwaldstadium auf. Die übrigen Bereiche werden extensiv genutzt. Die offenen Bereiche weisen Arten der mageren und trockenen Standort auf. Die Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar. Darüber hinaus stellen die Obstwiesen Relikte einer kulturhistorischen Landnutzungsform dar, deren langfristiger Erhalt angestrebt werden sollte. .
  • bk_f.BK-5812-0001-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5812-0001-2008
    bezeichnung
    Obstwiese nordwestlich Nochern
    objektbeschreibung
    Nördlich von Nochern sind auf einem leicht abfallenden Hang, der intensiv als Wiese genutzt wird noch alte Obstbäume erhalten. Alte Obstwiesen stellen Relikte kulturhistorische Landnutzungsformen dar und sind wertvolle Trittsteinbiotope im lokalen Biotverbund für zahlreiche blütenbesuchende, wie auch höhlenbewohneden Tierarten.
  • bk_f.BK-5812-0006-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5812-0006-2008
    bezeichnung
    Wellmicher Bachtal
    objektbeschreibung
    Das Tal des Wellmicher Baches erstreckt sich rechtsrheinisch nördlich der Ortschaft Wellmich. Es handelt sich um ein tief in die angrenzenden Hochebenen eingeschnittenes Tal mit teilweise sehr steilen, lokal auch felsigen bewaldeten Hängen mit mehreren schmalen Seitentälchen. Der Wellmicher Bach weist trotz der parallel geführten Landesstraße im mittleren und oberen Abschnitt noch naturnahe Strukturen, insbesondere ein gut ausgebildetes Ufergehölz auf. Am Oberlauf des von Osten bei der Nonnenwerther Mühle zufließenden Nebenbaches ist ein schmaler Erlen-Eschenwald ausgebildet. Mehrere kleine Quellbäche haben sich tief in die Hänge eingeschnitten, weisen aber wegen der starken Beschattung oft nur eine spärliche Vegetation auf. Die westlichen, sehr steil abfallenden Hänge sind nahezu durchgängig von einem wärmeliebenden Eichenwald bestockt, der über weite Strecken noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche zum Teil kodominant hinzu. Die Unterhänge weisen oftmals kleinere Felsen und Felseinsprengsel auf. Die Krautschicht ist meist grasreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren, wärmebegünstigten Standorte auf. Bei sehr dichten Beständen kann sie auch vollständig ausfallen. Während hier nur lokal kleinflächige Bereiche in Kuppenlage oder auf kleinen Felsplateaus von lückigen Krüppeleichenwäldern eingenommen werden, wird der östliche Hang durch zahlreiche markante Felskuppen und Steilhänge geprägt, auf denen lückige Eichenkrüppelwälder stocken. Die übrigen Hangbereiche sind überwiegend so stark durch die Einmischung von Nadelhölzern (Fichte, Kiefer, Lärche) überprägt, das sie nicht in die Abgrenzung einbezogen wurden. Die höher gelegenen Hänge nördlich des bei Nonnenwerther Mühle einmündenden Nebenbaches tragen auch einen Buchenwald, der teilweise ebenfalls noch Niederwald-Charakter aufweist. Die Übergänge zu angrenzenden Eichenniederwäldern sind fließend. Das Gebiet hat herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes. Insbesondere die offenen extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte stellen wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche dar.
  • bk_f.BK-5711-0171-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0171-2008
    bezeichnung
    Rheinhang zwischen Kestert und Kamp-Bornhofen
    objektbeschreibung
    Die durchgängig südöstlich exponierten, z. T sehr steilen Hanglagen zwischen Kestert und Kamp-Bornhofen werden von einem mosaikartig verzahnten Komplex aus brachgefallenen (verbuschten) Obstgärten und Weinbergen, Felsen, wärmeliebendem Gebüschen und Felsahornwäldern bzw. Felsgebüschen eingenommen. Im Norden befinden sich die markanten Burgen Sterrenberg und Liebenstein am Oberhang. Die verbrachten Obstgärten und Weinberge, auf denen sich inzwischen vorwiegend Gebüsche mittlerer Standorte etablieren konnten, nehmen dabei überwiegend den Unterhang ein, ziehen sich aber auch oft hoch den Steilhang hinauf. Zum Teil sind die alten Obstbäume innerhalb der Gebüsche noch erhalten und häufig mit einem Schleier der Weinrebe überwachsen. Sie sind regelmäßig durchsetzt von Felsköpfen und Felsgraden, die teilweise typische Velsvegetation aufweisen, häufiger aber von einem lichten Felsahornwald/Felsgebüsch bewachsen sind. In den oberen Hanglagen sind auch besserwüchsige wärmeliebende, oft durchgewachsene Eichenniederwälder einbezogen (überwiegend unzugänglich, daher nicht als BT abgegrenzt). In Kuppenlagen und steilen Hangbereichen gehen diese aber auch in lichte, krüppelwüchsige Bestände über. Im Norden des Gebietes werden großflächig Hangbereiche mit Exmoorponys und Burenziegen extensiv beweidet, um den Verbuschungsgrad zu minimieren und duie Hanglagen offen zu halten. Der in der Feldflur südlich Lykershausen in einem kleinen Kerbtälchen entspringende Wöhrsbach wurde in die Abgrenzung einbezogen. Dieser hat sich zunehmend tief in den Hang eingeschnitten und bildet ein steiles Kerbtal aus. Auf Grund der starken Beschattung sind typische Arten der Quellen und Fließgewässer nur sporadisch vorhanden. Der Bach wird darüberhinaus durch eine Wasserentnahme im Quellbereich beeinflusst. Der Unterlauf fließt fließt durch stark verbuschte Obstgärten und ist nur im untersten Abschnitt noch zugänglich. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.
  • bk_f.BK-5711-0173-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5711-0173-2008
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0173-2008
    bezeichnung
    Glatthaferwiese östlich Kamp-Bornhofen
    objektbeschreibung
    Oberhalb der steil abfallenden Rheinhänge östlich Kamp-Bornhofen ist eine Glatthaferwiese zu finden, die hauptsächlich von Wäldern begrenzt wird. Während des Kartierzeitpunktes lag die Fläche frisch gemäht vor, sodass eine exakte Abgrenzung schutzwürdiger Bereiche nicht möglich war. Magerkeitszeiger sind vor allem im Saumbereich zu finden. Als extensiv genutzte Mähwiese, ist sie aufgrund ihres Artenreichtums, in der ansonsten an artenreichen Wiesen eher verarmten Landschaft, von lokaler Bedeutung.