objektbeschreibung
Diese als FFH-Gebiet ausgewiesenen Teil des Weyer Waldes umfasst die zwischen dem Eschbach und der K 85 gelegenen Buchen und Eichenwälder sowie den Lauf des Eschbaches.
Während der - hier nicht einbezogene Oberlauf - grabenartig durch Grünland verläuft, wird er innerhalb des Waldes von weitgehend naturnahen bis natürlichen Strukturen wie Breiten- und Tiefenvarianzen sowie kleine Kaskaden geprägt. Das Bachbett wird von Geröllen gebildet. Der Bach wird durch beidseitige Ufergehölze stark beschattet, so dass typische Quellfluren nur punktuell ausgebildet sind. Insbesondere auf den stärker überströmten Bereichen ist Brunnenquellmoos zu finden.
Die östlich angrenzenden Hänge sind z. T. sehr steil und felsig. Hier stocken (ehemalige) Eichen-Niederwälder, die auf den schmalen Felsgraden typischen Krüppelwuchs aufweisen. Die übrigen Bestände sind überwiegend durchgewachsen und zeigen je nach Exposition Anklänge an wärmeliebende Eichenwälder. Die wenige stark geneigten Oberhänge zur K 85 hin werden von einem überwiegend alten, z. T. hallenwaldartigen Buchenwald eingenommen. Kraut- udn Strauchschicht sind meist nur lückig. In der Strauchschicht dominiert Buchennaturverjüngung. Neben der Buche treten alte Eichen in der Baumschicht hinzu.
Die alten Buchenwälder stellen wertvolle FFH-Lebensraumtypen dar und sind insofern als Teilfläche des FFH-Gebietes von großer Bedeutung. Der naturnahe Bachlauf stellt eine wertvolle Vernetzungsachse und FFH-Lebensraumtyp dar.
Insbesondere auch die extrazonalen trockenwarme Vegetationsstandorte sind wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche.