Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5313-0009-2008

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    BK-5313-0009-2008
    bezeichnung
    Grünland nordöstlich Nisterberg an Westgrenze desTruppenübungsplatzes Daaden
    objektbeschreibung
    Es handelt sich um eine sumpfdotterblumenreiche Feuchtwiese lokaler Bedeutung an der Westgrenze zum Truppenübungsplatz Daaden. In das BK sind die umgebenden Frischwiese einbezogen.
  • bk_f.BK-5611-0009-2008

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    BK-5611-0009-2008
    bezeichnung
    Allerheiligenberg bei Lahnstein
    objektbeschreibung
    Steilhang mit trockenwarmen Lebensräumen am Allerheiligenberg bei Lahnstein. Komplex aus Felshängen und -wänden, kleinen Schutthalden und wärmeliebenden Gehölzen. Steiler bis sehr steiler Hang in Süd- und Südost-Exposition. Landesweit bedeutsam durch gut ausgebildete Vegetation warm-trockener Lebensräume und entsprechende Fauna (z.B. spezialisierte Heuschrecken- und Schmetterlingsarten, aktuelles Brutgebiet der Zippammer). Wichtiges Verbundelement warmtrockener Lebensräume innerhalb des Rheintals und zwischen Rhein- und Lahntal. Beeinträchtigung und negative Entwicklung im unteren Bereich durch stark befahrene Hochstraße.
  • bk_f.BK-5611-0013-2008

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    BK-5611-0013-2008
    bezeichnung
    Zwei Weiher nordöstlich Mehrsberg (NW Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Zwei kleine Weiher im Wald nordöstlich Mehrsberg, künstlich angelegt. Regionale Bedeutung durch gut ausgebildete Wasserpflanzen-Vegetation (Arten allerdings möglicherweise z.T. künstlich eingebracht) und gute Eignung für Stillgewässer-Fauna (wenig Störungen, teils besonnt; Grünfrösche, Libellen und Molche beobachtet). (Als FFH-Lebensraumtypen international bedeutsam.) Bedeutung als Trittstein-Biotope in Bezug auf die Stillgewässer auf der benachbarten Schmittenhöhe.
  • bk_f.BK-5611-0015-2008

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    BK-5611-0015-2008
    bezeichnung
    Wald und Grünland NW Mehrsberg (NW Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Buchenwald, Quellbäche und artenreiche Mähwiese NW Mehrsberg (NW Friedrichssegen). Landschaftsraumtypisch ausgebildeter Lebensraum. Lokal bedeutsames Ensemble aus altem bis sehr altem Buchenbestand, artenreicher Mähwiese auf einer rings von Wald umgebenen Freifläche (beide haben zugleich internationale Bedeutung als FFH-Lebensraumtypen) und naturnahen Quellbächen. Funktion als ergänzender Lebensraum und Puffer für die westlich angrenzende naturschutzfachlich hochwertige Ruppertsklamm.
  • bk_f.BK-5611-0017-2008

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    BK-5611-0017-2008
    bezeichnung
    Hangwald südöstlich Mehrsberg (nördlich Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Hang mit einem Komplex unterschiedlicher Waldgesellschaften SO Mehrsberg (N Friedrichssegen). Als FFH-Lebensraumtypen international bedeutsame Hangschuttwälder und Buchenwälder, dazu lokal bedeutsamer Eichen-Hainbuchen-Niederwald. Insgesamt mittelgroßer Komplex landschaftsraumtypischer Hangwälder, wenig gestört außer durch die Bundesstraße am Hangfuß.
  • bk_f.BK-5611-0025-2008

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    BK-5611-0025-2008
    bezeichnung
    Laubwälder und artenreiche Wiese SW und SO Haus Jungfried (S Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Überwiegend mäßig nach Nord geneigte Hänge mit Wäldern großteils mittlerer Standorte, daneben auch Eichen-Trockenwälder, eine artenreiche Mähwiese und ein Quellbach. Lokale Bedeutung als landschaftsraumtypischer Biotopkomplex, teilweise relativ hohes Alter des Baumbestands, auf Teilflächen potentieller Lebensraum für das Haselhuhn. Gering beeinträchtigt durch Forstwirtschaft und Erholungsnutzung.
  • bk_f.BK-5611-0027-2008

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    2020-03-05T15:47:23Z
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    BK-5611-0027-2008
    bezeichnung
    Weiher bei Haus Jungfried (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Teich mit intaktem Mönch, der sich nach Aufgabe der ursprünglichen Nutzung naturnah entwickelt hat und heute Naturschutzzwecken dient. Regionale Bedeutung durch gut ausgebildete Schwimmblattvegetation, Uferfluren, Schilfröhricht und Weidenbäume sowie als wichtiges Amphibien-Laichgewässer und Lebensraum für weitere Tiergruppen, z.B. Libellen. Wichtiger Trittsteinbiotop (selten im Landschaftsraum), Lage im Komplex mit vielfältig strukturierten, teilweise extensiv genutzten Gehölz- und Grünland-Biotopen.
  • bk_f.BK-5611-0029-2008

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    2020-03-05T15:47:23Z
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    BK-5611-0029-2008
    bezeichnung
    Laubwälder am Biebricher Kopf (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Der meist steile, teils felsige Südwest-Hang des Biebiricher Kopfs mit wärmeliebendem Eichen-Niederwald - auf einer Teilfläche auf den Stock gesetzt -, stellenweise Eichen-Krüppelwald und sehr kleinflächig Felsengebüsch. Angrenzend ein älterer Buchenbestand am Nordost-Hang. Regionale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit einigen selteneren Pflanzenarten, durch das Vorkommen des Mittelspechts und als potentieller Lebensraum des Haselhuhns. Wichtiger Teil des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Süßgrund-Tal.
  • bk_f.BK-5611-0031-2008

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    2020-03-05T15:47:23Z
    kennung
    BK-5611-0031-2008
    bezeichnung
    Wälder, Quellbiotope und Mähwiese zwischen "Am weißen Berg" und "Raupenberg" (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Der meist steile, teils felsige, west- und südexponierte Hang eines Tälchens mit Hainbuchen-Eichen-Niederwald, wärmeliebendem Eichenwald, stellenweise Eichen-Krüppelwald, einem krautreichen alten Buchenbestand und einem Quellbach. Am Hangfuß ein alter Bergwerks-Stollen und eine Kalksinter-Sturzquelle, in der Nähe im Friedrichssegener Tal eine mäßig artenreiche Mähwiese. Regionale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit einigen selteneren Pflanzenarten, durch das Vorkommen gefährdeter bzw. seltener Brutvogelarten (Mittelspecht - aktuell nachgewiesene Brut - Pirol, Schwarzspecht, Grauschnäpper), durch den im Landschaftsraum sehr seltenen Quelltyp Kalksinter-Sturzquelle mit einer seltenen spezifischen Moos-Art und den für Fledermäuse geeigneten Stollen. Wichtiger Teil des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Friedrichssegener Tal.
  • bk_f.BK-5612-0007-2008

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    2020-03-05T15:47:24Z
    kennung
    BK-5612-0007-2008
    bezeichnung
    Fachbachtal (nördlich des Ortes Fachbach)
    objektbeschreibung
    Bewaldetes Kerbtal mit Quellbächen und einem Mittelgebirgsbach (Fachbach), an den Hängen Buchenwald, Eichen-Trocken- und -Krüppelwälder und Winterlinden-Hainbuchen-Hangschuttwälder. Regionale Bedeutung als gut ausgebildeter, wenig beunruhigter landschaftsraumtypischer Biotopkomplex mit FFH-Lebensraumtypen, vielfältiger Struktur, geringem Maß an Zerschneidungen und mit Vernetzungsfunktion. Der Fachbach ist auf langer Strecke naturnah und vielfältig strukturiert. Es sind Vorkommen einer Reihe gefährdeter Tierarten anzunehmen (nachgewiesen: Mittelspecht). Eine - insgesamt geringe - Beeinträchigung besteht u.a. durch Nadelholz im Umfeld und Unterbrechungen der Fließgewässer.