Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5611-0029-2008

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    BK-5611-0029-2008
    bezeichnung
    Laubwälder am Biebricher Kopf (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Der meist steile, teils felsige Südwest-Hang des Biebiricher Kopfs mit wärmeliebendem Eichen-Niederwald - auf einer Teilfläche auf den Stock gesetzt -, stellenweise Eichen-Krüppelwald und sehr kleinflächig Felsengebüsch. Angrenzend ein älterer Buchenbestand am Nordost-Hang. Regionale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit einigen selteneren Pflanzenarten, durch das Vorkommen des Mittelspechts und als potentieller Lebensraum des Haselhuhns. Wichtiger Teil des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Süßgrund-Tal.
  • bk_f.BK-5611-0031-2008

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    BK-5611-0031-2008
    bezeichnung
    Wälder, Quellbiotope und Mähwiese zwischen "Am weißen Berg" und "Raupenberg" (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Der meist steile, teils felsige, west- und südexponierte Hang eines Tälchens mit Hainbuchen-Eichen-Niederwald, wärmeliebendem Eichenwald, stellenweise Eichen-Krüppelwald, einem krautreichen alten Buchenbestand und einem Quellbach. Am Hangfuß ein alter Bergwerks-Stollen und eine Kalksinter-Sturzquelle, in der Nähe im Friedrichssegener Tal eine mäßig artenreiche Mähwiese. Regionale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit einigen selteneren Pflanzenarten, durch das Vorkommen gefährdeter bzw. seltener Brutvogelarten (Mittelspecht - aktuell nachgewiesene Brut - Pirol, Schwarzspecht, Grauschnäpper), durch den im Landschaftsraum sehr seltenen Quelltyp Kalksinter-Sturzquelle mit einer seltenen spezifischen Moos-Art und den für Fledermäuse geeigneten Stollen. Wichtiger Teil des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Friedrichssegener Tal.
  • bk_f.BK-5711-0181-2008

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    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Braubach
    objektbeschreibung
    Südlich von Braubach erstreckt sich ein großflächiger Buchenwaldkomplex der sich vom Braubacher Stadtwald in den Lahnsteiner Staatsforst hinein erstreckt. Innnerhalb dieser Buchenwälder sind Fichtenforste und Eichenwälder eingestreut. Die Nordexponierten Hänge zum Mühlbach sind vor allem mit Buchenjungwuchs bestanden. Hin und wieder treten Fichtenparzellen auf. Die alten Buchenwälder sind in Kuppenlage stark durchforstet und somit stark aufglichtet. Im Süden der Fläche befindet sich das ehemalige BW-Munitionsdepot Dachsenhausen. In diesem Bereich sind ebenfalls alte Buchenwälder zu finden. An den die Anlage durchziehenden Straßen sind teilweise vermehrt Birken anzutreffen. Die Buchenwälder sind überwiegend der armen Ausbildung des Luzulo-Fagetum zuzuordnen. In Teilbereichen lassen sich in Mulden und zum Teil in Hanglage reichere Ausbildungen mit Cardamine bulbifera feststellen. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und für Höhlenbrüter von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0296-2008

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    BK-5711-0296-2008
    bezeichnung
    Dinkholder Bachtal mit Quellbächen
    objektbeschreibung
    Zwischen Hof Falkenborn und Dinkholder verläuft der Dinkholder Bach mit naturnahen Quellbächen, die ihn von Süden her kommend, speisen. Der Oberlauf des Dinkholder Baches, nordwestlich Hof Falkenborn, wurde aufgrund fehlender Natürlichkeit (fehlende Ufergehölze, Beeinträchtigung durch Totholz, weite Brennesselfluren) nicht in die Fläche einbezogen. Mit dem Zusammentreffen der Quellbäche des Bettberges, gewinnt er an Natürlichkeit. Im Mittellauf wurde ein Grünland arrondiert, welches Arten der Glatthaferwiese aufweist. Trittschäden, besonders in Bachnähe, zum Übergang der Pestwurzbestände, deuten allerdings auf eine Weidenutzung hin. Zerschnitten wird das Grünland durch einen kürzlich erneuerten Schotterweg. Am Quellbereich des südlichsten Zuflusses wurde ein großflächiges Grünlöand arrondiert, das in Teilbereichen als artenreiche Glatthaferwiese anzusprechen ist. Nahe Dinkholder, am Wanderparkplatz, wird der Bach von einem kleinen Brückenbogen sowie einer Mauer befestigt. Randlich befindet sich der eingefasste, eisenhaltige sogenannte "Sauerbrunnen". Ein am Bettberg entspringender Quellbach nimmt im Unterlauf eine Sohle von 2 Metern ein und wird von gut ausgebildeten Milzkrautfluren begleitet. Nördlich des Liebeneck entspringt der Mehlbach. Dieser ist nur in Teilbereichen naturnah. Mit Fichten gesäumte Abschnitte sind ausgedunkelt und vegetationsfrei. Westlich des Mehlbaches entspringt ein weiterer Bach an einer hochstaudendominierten Quellflur. Grundwasserbeeinflusste, feuchte Stellen, lassen sich bereits auf der südwestlich angrenzenden Glatthaferwiese feststellen. Die Glatthaferwiese wird besonders im westlichen Teil durch einen hohen Artenreichtum geprägt. Der über weite Strecken noch naturnahe Dinkholder Bach und angrenzende Quellbäche stellen wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5611-0033-2008

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    2020-03-05T15:47:23Z
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    BK-5611-0033-2008
    bezeichnung
    Wärmeliebende Wälder, Feuchtgebiete und Magerweide SW Raupenberg (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Ein meist steiler, teils felsiger, west- und südexponierter Abschnitt des Hangs des Hüttentals mit wärmeliebendem Eichenwald, stellenweise Eichen-Krüppelwald, und naturnahen Bachabschnitten. Am Hangfuß ein kleines Schilfröhricht, in der Nähe im Tal eine Magerweide. Lokale Bedeutung durch gute Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes mit struktureller Vielfalt, einigen selteneren Pflanzenarten. Potentieller Haselhuhn-Lebensraum. Ergänzungsraum des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Friedrichssegener Tal/Hüttental.
  • bk_f.BK-5611-0035-2008

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    2020-03-05T15:47:23Z
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    BK-5611-0035-2008
    bezeichnung
    Hangwälder, Felswände und Quellbäche am linken Hang der Ahler Lahnbiegung (westlich Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Der meist steile, teils felsige bzw. schuttreiche, nord- und ostexponierte Prallhang des Lahntals im Bereich der engen Ahler Lahnbiegung. Hainbuchen-Eichen-Niederwald, Linden-Blockschuttwald, wärmeliebender Eichenwald, mittelwaldartig auf den Stock gesetzter Eichenwald, stellenweise Ahorn-Hangschuttwald, offene Felswände (überwiegend durch Straßenbau und früheren Gesteinsabbau entstanden) und zwei Quellbäche. Regionale Bedeutung durch gute und großflächige Ausbildung des landschaftsraumtypischen Biotopkomplexes, Störungsarmut , einige seltenere Pflanzenarten und durch die Eignung als Haselhuhn-Lebensraum. Wichtiges Vernetzungselement der Hangwald-Biozönosen im Lahntal. Anmerkung: Die Erfassung und Abgrenzung der Biotoptypen war nicht überall vollständig bzw. exakt möglich, da der Hang schwer - mancherorts kaum - begehbar ist.
  • bk_f.BK-5611-0037-2008

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    2020-03-05T15:47:24Z
    kennung
    BK-5611-0037-2008
    bezeichnung
    Abschnitt der Lahn unterhalb Friedrichssegener Wehr
    objektbeschreibung
    Einer der wenigen relativ naturnahen Abschnitte der unteren Lahn, die insgesamt stark überprägt ist durch Gewässerausbau, -unterhaltung und Stauhaltungen. Insbesondere im Teilbereich unmittelbar unterhalb des Wehrs (BT-5611-0193-2008) finden sich noch Reste der ursprünglichen Gewässerstruktur- und -Dynamik (Geröllufer und -bänke, Flachwasserzonen, vegetationsarme Bereiche). Hier wird deshalb ein Wiederansiedlungsprojekt für die Würfelnatter durchgeführt. Der unterhalb anschließende Lahnabschnitt ist nur bedingt naturnah. Er ist aber als Lebensraum-Ergänzung und Vernetzungselement für die Würfelnatter u.a. Organismen von Bedeutung, zumal flußabwärts angrenzend ein Auwaldrest stockt (BT-5611-0197-2008) und hier sowie im anschließenden Auenbereich Renaturierungsmaßnahmen in die Wege geleitet wurden (ehemaliger militärischer Übungsbereich; außerhalb des Kartier-Suchraums). Aufgrund der Seltenheit naturnaher Flussabschnitte, insbesondere wegen der Wiederansiedlung der Würfelnatter, kommt dem Biotopkomplex landesweite Bedeutung zu. Hinzu kommt die Bedeutung als Lebensraum weiterer gefährdeter Arten (z.B. Eisvogel) und die Funktion als wichtiges Trittstein- und Vernetzungselement im Verlauf des Flusses. Dabei bestehen allerdings deutliche Beeinträchtigungen durch Gewässerausbau, Verkehr (u.a. Straßenbrücke), Gewerbe und Erholung.
  • bk_f.BK-5611-0039-2008

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    2020-03-05T15:47:24Z
    kennung
    BK-5611-0039-2008
    bezeichnung
    Trockenwarmer Hang südlich der Burg Lahneck (Lahnstein)
    objektbeschreibung
    Steilhang mit trockenwarmen Lebensräumen bei Lahnstein. Komplex aus Felshängen bzw. -wänden, wärmeliebenden Gebüschen, Hangschuttwäldern und Gehölzen mittlerer Standorte. Steiler bis sehr steiler Hang in Südwest- , teilweise auch Süd-Exposition. Regional bedeutsam durch teilweise gut ausgebildete Vegetation warm-trockener Lebensräume und entsprechende Fauna (z.B. aktueller Nachweis der bundesweit stark gefährdeten Zippammer -Brut anzunehmen-, weitere spezialisierte Arten zu erwarten). Wichtiges Verbundelement warmtrockener Lebensräume innerhalb des Rheintals. Beeinträchtigung und negative Entwicklung im unteren Bereich durch stark befahrene Bundesstraße.
  • bk_f.BK-5611-0041-2008

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    bk_f.BK-5611-0041-2008
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    2020-03-05T15:47:24Z
    kennung
    BK-5611-0041-2008
    bezeichnung
    Lahnhang nördlich und östlich der Burg Lahneck (Lahnstein)
    objektbeschreibung
    Ein meist steiler, teils felsiger bzw. schuttreicher, nord- und nordostexponierter Hang des Lahntals. Überwiegend Linden-Blockschuttwald, daneben Hainbuchen-Eichenmischwald und Eichen-Buchenmischwald sowie eine kleine offene Felswand. Regionale Bedeutung durch außergewöhnlich großflächige Ausbildung des Linden-Blockschuttwalds und das Vorkommen einiger Pflanzenarten mit spezifischen Lebensraumansprüchen (z.B. Hirschzunge, Schwalbenwurz). Wichtiges Vernetzungselement der Hangwald-Biozönosen im Lahntal. Beeinträchtigung durch Verkehr (Hochbrücke und Tunneleingang der Bundestraße) und stellenweise Robinien, insgesamt aber gering. Anmerkung: Die Erfassung und Abgrenzung des Blockschuttwalds war nicht überall exakt möglich, da der Hang nur eingeschränkt begehbar ist.
  • bk_f.BK-5612-0001-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:24Z
    kennung
    BK-5612-0001-2008
    bezeichnung
    Laubwälder SO Raupenberg (Friedrichssegen)
    objektbeschreibung
    Buchenwälder und ein wärmeliebender Eichenwald an mittel bis gering geneigten Hängen und ein Quellbach. Lokale Bedeutung als landschaftsraumtypischer Biotopkomplex mit FFH-Lebensraumtypen. Ergänzungsraum des vielfältigen Lebensraumkomplexes im Friedrichssegener Tal/Hüttental.