Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5706-0434-2010

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    BK-5706-0434-2010
    bezeichnung
    Waldkomplex südlich des NSG Ernstberg südöstlich Hinterweiler
    objektbeschreibung
    Im Süden des Naturschutzgebietes Ernstberg stocken ausgedehnte Buchenmischwälder. Man findet vorwiegend Buchenwälder auf nährstoffreichen Standorten mit den kennzeichnenden Arten Waldmeister und Waldgerste. Ein geringer Teil besteht aus nährstoffarmen Buchenwäldern. Man findet alle Alterstufen der Bäume. Im Süden begrenzt der Sitzenbach das Gebiet. In der Aue findet man Feuchtwiesen, die teilweise brach liegen. Sie könnten durch eine Wiederaufnahme der Nutzung gut regeneriert werden. Mit ausgedehnten Vorkommen von naturnahen Buchenwäldern ist das Gebiet lokal bis regional bedeutsam im Biotopverbund von Wäldern und Gewässern.
  • bk_f.BK-5706-0371-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0371-2011
    bezeichnung
    Feucht-Magergrünland-Komplex ö. Tannenhof Gerolstein
    objektbeschreibung
    Landesweit bedeutender Feuchtgrünlandkomplex südl. Gerolstein mit Feucht- und Naßwiesen, mageren Wiesen und Weiden und eingestreuten basenreichen Quellsümpfen (Caricion davallianae). Neben den teils nur noch selten anzutreffenden Biotopen kann oft noch ein hoher Artenreichtum festgestellt werden. Auf einzelnen Flächen wurde ein sehr hoher Orchideenreichtum festgestellt: Z.B. südl. des Hundesportgeländes mit ca. 1000 Ex. Dactylorhiza maculata sowie Dact. majalis. Gefährdungen bestehen durch sich ausweitende Kleingarten- und Hobbynutzungen, Wildäcker, sowie durch Eutrophierung oder Brachfallen. Innerhalb der Biotopvernetzung stellt es ein bedeutendes Kernbiotop im regionalen Feuchtgrünlandverbund dar. Standörtliche Beziehungen bestehen auch zum östlich im Wald angrenzenden "Gerolsteiner Moß" (eigenes BK) welches eine Fortsetzung der zwischen Salmwald und Gerolsteiner Kalkmulde austretenden quelligen Horizonte ist.
  • bk_f.BK-5706-0372-2011

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    BK-5706-0372-2011
    bezeichnung
    "Gerolsteiner Moß"
    objektbeschreibung
    Entlang der Schichtgrenze von Buntsandstein zum basenreichen Mitteldevon tritt entlang einer scharfen Grenze Quellwasser aus, das eine an dieser Stelle schon bis zu 5000 Jahre alte Vermoorung ermöglicht hat (Schwaar 1969). Es wurde eine zwischen 10-90 cm mächtige Torfauflage dokumentiert. In der Vergangenheit wurde versucht, die Birken-Erlenbrücher forstlich nutzbar zu machen, wobei Kiefern und Fichten eingebracht wurden und sicherlich Bruchstandorte an den südl. Randbereichen verloren gingen. Vegetationskundlich bestehen Übergänge zwischen nährstoffarmen Erlen-Brüchern und Birken-Moorwald. Offene torfmoosreiche Stellen sinden sich nur noch als Binsensumpf, der eine vermutlich eine als Wildwiese genutzte Fläche darstellt. Eine Moorvegetation im engeren Sinn findet sich hier nicht mehr, auch wenn noch vereinzelt dafür bezeichnende Arten vorkommen. Randlich im Wald steht eine Freizeithütte (wahrsch. jagdl.). Das "Moß" ist ein schutzbedeutsames Reliktbiotop aus Bruchwäldern mit z.T. Übergangsmoorcharakter und damit auch ein wichtiger Trittstein in der Vernetzung von Bruch- und Moorstandorten.
  • bk_f.BK-5706-0373-2010

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    BK-5706-0373-2010
    bezeichnung
    Kalk-Magerrasen südöstlich Gerolstein
    objektbeschreibung
    Beweideter Kalk-Halbtrockenrasenkomplex mit verbuschten Bereichen und Übergängen zur Glatthaferwiese am Ortsrand von Gerolstein. Im östlichen Gebietsteil findet sich ein artenreicher lichter Hainbuchen-Niederwald auf einem Orchideen-Buchenwald-Standort. Die leicht verbuschten Magerrasen sind u.a. Lebensraum des Neuntöters. Der Kalk-Halbtrockenrasen stellt ein sehr wertvoller artenreicher Lebensraum für viele, teils bedrohte Arten dar, und hat eine hohe Bedeutung im regionalen Biotopverbund von Halbtrockenrasen.
  • bk_f.BK-5706-0374-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0374-2011
    bezeichnung
    Bachtal w. Büschkapelle
    objektbeschreibung
    Naturnaher Bach mit teils bestehendem artenreichen Auwald, teils (im Westen) auch als Auwaldsukzession, der durch einen im Hauptschluss liegenden Teich getrennt wird. In einer insgesamt an Stillgewässern armen Gegend konnte dieses aufgelassene und jetzt vegetationsreiche Gewässer inzwischen eine Bedeutung für Amphibien erlangen. Die alte Biotopkartierung listet Geburtshelferkröte, Teichfrosch und Erdkröte auf. Einbezogen wird auch der im Norden angrenzende südexponierte Talhang mit einem Eichenwald, in dem im Oberhang einige thermophile Arten (Galium sylvaticum, Acer campestre) und Kalkzeiger (z.B. Carex flacca) vertreten sind, was einen Hinweis auf einen potenziellen Orchideen-Buchenwaldstandort gibt. Schutzbedeutsam sind v.a die naturnahen Fließgewässerabschnitte mit Auwaldsaum und der Refugialstandort für Stillgewässerorganismen. Damit kommt dem Gebiet eine wichtige Trittsteinbiotopfunktion in der Biotopvernetzung zu.
  • bk_f.BK-5706-0375-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0375-2011
    bezeichnung
    Wälder und Quellbäche zwischen Heisberg und Reisrod-Berg s. Gees
    objektbeschreibung
    Vielgestaltiges Gebiet am Nordabfall des Salmwaldes im Wechsel zwischen saurem Buntsandstein auf den Waldhöhen und den tiefer Richtung Gees anzutreffenden mitteldevonischen Gesteinen. Im Bereich der geologischen Schichtgrenze treten zahlreiche Quellen aus, die die unterhalb liegenden Quellbäche speisen. Besonders bemerkenswert ist ein Quell-/Heidemoor-Komplex im Nordwesten, der enge vegetationskundliche Beziehungen zu den Hangvermoorungen des benachbarten "Gerolsteiner Moß" aufweist. Es besteht ein relativ hoher Anteil an Waldbeständen, die den FFH-Lebensraumtypen 9130 und 9110 (basischer und saurer Buchenwald) entsprechen. Unter einer an wirtschaftlichen Prinzipien orientierten Forstwirtschaft fehlen meist die für naturnahe Wälder wichtigen Altholz- und Totholzanteile. Die mit 50 cm schlagreifen Bestände werden über ca. 10 Jahre unter Ausnutzung der hier üppigen Buchen-Naturverjüngung wieder zurückgeführt (Inf. Forstamt Gerolstein). Ein Vorgang, der zur Zeit im Gebiet großflächig zu beobachten ist. Auf den basenhaltigen Talböden nahe Gees kommen artenreiche Mähweiden (FFH-LRT 6510) vor. Schutzbedeutend ist der insgesamt für die Zielsetzung des FFH-Gebietes typische Biotopverbund, wobei heide- und quellmoorartige Lebensräume eine besondere regionale Bedeutung als seltenes Refugialbiotop haben. Der Gesamtkomplex ist ein wichtiges Bindeglied in der regionalen Biotopvernetzung und stellt hierzu einige bedeutende Trittsteinbiotope.
  • bk_f.BK-5706-0443-2011

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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0443-2011
    bezeichnung
    Offenland am Kahlenberghof südlich von Zilsdorf
    objektbeschreibung
    Südlich von Zilsdorf liegt am Waldrand am Kahlenberghof dieser Komplex mit artenreichem Grünland. Es handelt sich um magere Storchschnabel-Goldhaferwiesen. Zur Arrondierung wurden artenarme Wiesen in den Komplex miteinbezogen. Das Gebiet ist international bedeutsam im Biotopverbund von artenreichem Grünland innerhalb des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel".
  • bk_f.BK-5706-0445-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0445-2011
    bezeichnung
    Offenland und Wälder südlich Zilsdorf
    objektbeschreibung
    Zwischen Zilsdorf und dem Kahlenberg im Süden erstreckt sich dieser Biotopkomplex. Südlich von Zilsdorf findet man Feuchtwiesen und einige Magerwiesen, die zu den Glatthaferwiesen zu rechnen sind. Ein naturnahes Quellbachsystem fließt von Süden nach Norden Richtung Zilsdorf und wird teilweise von ausgedehnten Erlen-Eschen-Auenwäldern begleitet. Daran schließen sich am Kahlenberg naturnahe Waldmeister-Buchenwälder an. Der Kahlenberg selber ist ein Lavaschlacken-Kegel, der zum großen Teil abgebaut wurde. Eine Abbauwand ist noch vorhanden. Das Gebiet ist international bedeutsam im Biotopverbund naturnaher Wälder und artenreichen Grünlands innerhalb des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel".
  • bk_f.BK-5706-0449-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0449-2010
    bezeichnung
    Offenland-Komplex zwischen Dreis und Dockweiler
    objektbeschreibung
    Zwischen Dreis und Dockweiler liegt dieser Komplex aus Grünland und Bächen. Die Bäche wurden ehemals begradigt , beginnen aber wieder eine naturnahe Dynamik zu entwickeln. Sie werden von Feuchtbrachen mit Mädesüß gesäumt. Weiterhin ist eine trockene Heide mit Flügelginster enthalten. Der Komplex ist lokal bis regional bedeutsam im Biotopverbund von Feuchtgrünland und Heiden.
  • bk_f.BK-5706-0450-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0450-2011
    bezeichnung
    Offenland und Waldkomplex östlich Oberehe-Stroheich
    objektbeschreibung
    Östlich Oberehe-Stroheich befindet sich dieser Komplex an den Quellen des Ahbaches. Mehrere Quellaustritte liegen innerhalb von artenreichen Feuchtwiesen. Die Aue des Ahbaches nehmen Mädesüß-Feuchtwiesen und Seggenwiesen ein. Der Ahbach ist begradigt und fängt teilweise wieder an, eine naturnahe Gewässerdynamik auszubilden. Am Hang findet man einen mit Schlehen- Weißdorngebüschen zugewachsener Eichen-Hudewald, einen Niederwald und einen sehr kleinflächigen, fragmentarischen Borstgrasrasen. Das Gebiet ist in kleinflächigen Anteilen international bedeutsam, insgesamt jedoch regional einzustufen als Teil im FFH-Gebiet "gerolsteiner Kalkeifel".