objektbeschreibung
Landesweit bedeutender Feuchtgrünlandkomplex südl. Gerolstein mit Feucht- und Naßwiesen, mageren Wiesen und Weiden und eingestreuten basenreichen Quellsümpfen (Caricion davallianae).
Neben den teils nur noch selten anzutreffenden Biotopen kann oft noch ein hoher Artenreichtum festgestellt werden. Auf einzelnen Flächen wurde ein sehr hoher Orchideenreichtum festgestellt: Z.B. südl. des Hundesportgeländes mit ca. 1000 Ex. Dactylorhiza maculata sowie Dact. majalis. Gefährdungen bestehen durch sich ausweitende Kleingarten- und Hobbynutzungen, Wildäcker, sowie durch Eutrophierung oder Brachfallen.
Innerhalb der Biotopvernetzung stellt es ein bedeutendes Kernbiotop im regionalen Feuchtgrünlandverbund dar.
Standörtliche Beziehungen bestehen auch zum östlich im Wald angrenzenden "Gerolsteiner Moß" (eigenes BK) welches eine Fortsetzung der zwischen Salmwald und Gerolsteiner Kalkmulde austretenden quelligen Horizonte ist.