Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5706-0262-2011

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    BK-5706-0262-2011
    bezeichnung
    Feuchtwiesen-Magerwiesen-Komplex im Geeser Maar
    objektbeschreibung
    Wiesengebiet mit Feuchtwiesen und Magerwiesen sowie naturnahen Bachläufen im Geeser Maar südöstlich Gees. International bedeutsame, großflächige Wiesenlandschaft mit allen Übergängen zwischen artenreichen Feuchtwiesen und Magerwiesen. Das Gebiet wird von einem Quellbachlauf duchflossen, der von Feuchtwiesenbrachen begleitet wird. Ein weiteres Rinnsal entspringt im Gebiet in einem Waldbinsensumpf, in dem auch das Quellkraut als Rote-Liste-Art lokal frequent vorkommt. Den westlichen Abschluss der Wiesenlandschaft bildet der naturnahe Geeser Bach. Biotop-Verbundelement der Wiesenlandschaften und Fließgewässer im Naturraum Prümscheid.
  • bk_f.BK-5706-0369-2011

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    BK-5706-0369-2011
    bezeichnung
    NSG "Trilobitenfelder bei Gees"
    objektbeschreibung
    Der als Trilobitenfundort bekannte Geotop konnte sich nach Verbot der Grabungstätigkeit und dem Zurückdrängen von Nadelholzaufforstungen zu einem landesweit bedeutenden Halbtrockenrasen-Lebensraumkomplex entwickeln. Bedeutend ist sowohl der an Wacholder und Orchideen reiche Halbtrockenrasen mit vielen weiteren Arten als auch die einbezogenen artenreichen Wiesen, ein Auwaldbereich, quellzügige Seggenrieder, der vogelkundlich bedeutsame Komplex aus Magergrünland und Hecken sowie artenreiche lichte Kiefernwälder. Beeinträchtigt ist das Gebiet durch die das gesamte Gebiet durchziehende Verbindungsstraße, Gehölzschnitt, der in der Fläche verblieb und eine zu intensive Beweidung in den nördlichen dorfnahen Flächen. Halblichte Kiefern(Buchen)wälder sind randlich als Trockenwaldbiotope für Arten wie Pyrola rotundifolia, Goodyera repens oder Neottida nidus-avis vorhanden. Weitere dicht schließende Nadelholzbestände sind hierhin zu entwickeln. Das Gebiet stellt einen wichtigen Trittstein in der regionalen Vernetzung von Trockenbiotopen dar.
  • bk_f.BK-5706-0370-2011

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    BK-5706-0370-2011
    bezeichnung
    Heiligenstein mit umgebenden Wiesen
    objektbeschreibung
    Die Kalk-Felskuppen des Heiligensteins sind zum überwiegenden Teil in Buchenwälder eingebunden, den Waldrand, besonders zum Süden, bilden Kiefern(Misch)Wälder. Fast durchgehend ist ein gebüschreicher Waldsaum vorhanden, der sich allerdings oft auf ehemaligen Kalk-Magerrasen gründet. Die 1992 ermittelte Fläche an Kalkmagerrasen ist weiter über Sukzession zurückgegangen zu derzeit unbedeutenden Anteilen. Der Heiligenstein ist weiterhin von einem breiten Gürtel an vorwiegend artenreichen Glatthaferwiesen umgeben. Der am Ortsrand von Gerolstein gelegene Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Schutzbedeutend ist ein hoher Flächenanteil an für das FFH-Gebiet repräsentativen Biotoptypen. Gebietstypisch sind vor allem kalkgebundene Biotope, darunter auch seltene, wie die Kalkfelsvegetation mit gut ausgeprägten Gesellschaften frisch-schattiger Standorte. Im regionalen Biotopverbund kalkgebundener Biotope spielt der Heiligenstein eine wichtige Rolle.
  • bk_f.BK-5706-0371-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0371-2011
    bezeichnung
    Feucht-Magergrünland-Komplex ö. Tannenhof Gerolstein
    objektbeschreibung
    Landesweit bedeutender Feuchtgrünlandkomplex südl. Gerolstein mit Feucht- und Naßwiesen, mageren Wiesen und Weiden und eingestreuten basenreichen Quellsümpfen (Caricion davallianae). Neben den teils nur noch selten anzutreffenden Biotopen kann oft noch ein hoher Artenreichtum festgestellt werden. Auf einzelnen Flächen wurde ein sehr hoher Orchideenreichtum festgestellt: Z.B. südl. des Hundesportgeländes mit ca. 1000 Ex. Dactylorhiza maculata sowie Dact. majalis. Gefährdungen bestehen durch sich ausweitende Kleingarten- und Hobbynutzungen, Wildäcker, sowie durch Eutrophierung oder Brachfallen. Innerhalb der Biotopvernetzung stellt es ein bedeutendes Kernbiotop im regionalen Feuchtgrünlandverbund dar. Standörtliche Beziehungen bestehen auch zum östlich im Wald angrenzenden "Gerolsteiner Moß" (eigenes BK) welches eine Fortsetzung der zwischen Salmwald und Gerolsteiner Kalkmulde austretenden quelligen Horizonte ist.
  • bk_f.BK-5706-0372-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0372-2011
    bezeichnung
    "Gerolsteiner Moß"
    objektbeschreibung
    Entlang der Schichtgrenze von Buntsandstein zum basenreichen Mitteldevon tritt entlang einer scharfen Grenze Quellwasser aus, das eine an dieser Stelle schon bis zu 5000 Jahre alte Vermoorung ermöglicht hat (Schwaar 1969). Es wurde eine zwischen 10-90 cm mächtige Torfauflage dokumentiert. In der Vergangenheit wurde versucht, die Birken-Erlenbrücher forstlich nutzbar zu machen, wobei Kiefern und Fichten eingebracht wurden und sicherlich Bruchstandorte an den südl. Randbereichen verloren gingen. Vegetationskundlich bestehen Übergänge zwischen nährstoffarmen Erlen-Brüchern und Birken-Moorwald. Offene torfmoosreiche Stellen sinden sich nur noch als Binsensumpf, der eine vermutlich eine als Wildwiese genutzte Fläche darstellt. Eine Moorvegetation im engeren Sinn findet sich hier nicht mehr, auch wenn noch vereinzelt dafür bezeichnende Arten vorkommen. Randlich im Wald steht eine Freizeithütte (wahrsch. jagdl.). Das "Moß" ist ein schutzbedeutsames Reliktbiotop aus Bruchwäldern mit z.T. Übergangsmoorcharakter und damit auch ein wichtiger Trittstein in der Vernetzung von Bruch- und Moorstandorten.
  • bk_f.BK-5706-0373-2010

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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0373-2010
    bezeichnung
    Kalk-Magerrasen südöstlich Gerolstein
    objektbeschreibung
    Beweideter Kalk-Halbtrockenrasenkomplex mit verbuschten Bereichen und Übergängen zur Glatthaferwiese am Ortsrand von Gerolstein. Im östlichen Gebietsteil findet sich ein artenreicher lichter Hainbuchen-Niederwald auf einem Orchideen-Buchenwald-Standort. Die leicht verbuschten Magerrasen sind u.a. Lebensraum des Neuntöters. Der Kalk-Halbtrockenrasen stellt ein sehr wertvoller artenreicher Lebensraum für viele, teils bedrohte Arten dar, und hat eine hohe Bedeutung im regionalen Biotopverbund von Halbtrockenrasen.
  • bk_f.BK-5706-0374-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
    kennung
    BK-5706-0374-2011
    bezeichnung
    Bachtal w. Büschkapelle
    objektbeschreibung
    Naturnaher Bach mit teils bestehendem artenreichen Auwald, teils (im Westen) auch als Auwaldsukzession, der durch einen im Hauptschluss liegenden Teich getrennt wird. In einer insgesamt an Stillgewässern armen Gegend konnte dieses aufgelassene und jetzt vegetationsreiche Gewässer inzwischen eine Bedeutung für Amphibien erlangen. Die alte Biotopkartierung listet Geburtshelferkröte, Teichfrosch und Erdkröte auf. Einbezogen wird auch der im Norden angrenzende südexponierte Talhang mit einem Eichenwald, in dem im Oberhang einige thermophile Arten (Galium sylvaticum, Acer campestre) und Kalkzeiger (z.B. Carex flacca) vertreten sind, was einen Hinweis auf einen potenziellen Orchideen-Buchenwaldstandort gibt. Schutzbedeutsam sind v.a die naturnahen Fließgewässerabschnitte mit Auwaldsaum und der Refugialstandort für Stillgewässerorganismen. Damit kommt dem Gebiet eine wichtige Trittsteinbiotopfunktion in der Biotopvernetzung zu.
  • bk_f.BK-5706-0375-2011

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    2020-03-05T15:36:44Z
    kennung
    BK-5706-0375-2011
    bezeichnung
    Wälder und Quellbäche zwischen Heisberg und Reisrod-Berg s. Gees
    objektbeschreibung
    Vielgestaltiges Gebiet am Nordabfall des Salmwaldes im Wechsel zwischen saurem Buntsandstein auf den Waldhöhen und den tiefer Richtung Gees anzutreffenden mitteldevonischen Gesteinen. Im Bereich der geologischen Schichtgrenze treten zahlreiche Quellen aus, die die unterhalb liegenden Quellbäche speisen. Besonders bemerkenswert ist ein Quell-/Heidemoor-Komplex im Nordwesten, der enge vegetationskundliche Beziehungen zu den Hangvermoorungen des benachbarten "Gerolsteiner Moß" aufweist. Es besteht ein relativ hoher Anteil an Waldbeständen, die den FFH-Lebensraumtypen 9130 und 9110 (basischer und saurer Buchenwald) entsprechen. Unter einer an wirtschaftlichen Prinzipien orientierten Forstwirtschaft fehlen meist die für naturnahe Wälder wichtigen Altholz- und Totholzanteile. Die mit 50 cm schlagreifen Bestände werden über ca. 10 Jahre unter Ausnutzung der hier üppigen Buchen-Naturverjüngung wieder zurückgeführt (Inf. Forstamt Gerolstein). Ein Vorgang, der zur Zeit im Gebiet großflächig zu beobachten ist. Auf den basenhaltigen Talböden nahe Gees kommen artenreiche Mähweiden (FFH-LRT 6510) vor. Schutzbedeutend ist der insgesamt für die Zielsetzung des FFH-Gebietes typische Biotopverbund, wobei heide- und quellmoorartige Lebensräume eine besondere regionale Bedeutung als seltenes Refugialbiotop haben. Der Gesamtkomplex ist ein wichtiges Bindeglied in der regionalen Biotopvernetzung und stellt hierzu einige bedeutende Trittsteinbiotope.
  • bk_f.BK-5706-0421-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0421-2011
    bezeichnung
    Heide "Auf Roth" östlich Dreis-Brück
    objektbeschreibung
    Östlich von Dreis-Brück liegt auf einem Hügel das Heidegebiet "Auf Roth". Man findet sowohl Borstgrasrasen als auch Calluna-Heiden. Die Heiden werden teilweise gepflegt, teilweise liegen sie brach und Gebüsche breiten sich aus. Außerdem liegen hier mehrere artenreiche Mähwiesen. Das Gebiet ist teilweise im FFH-Gebiet "Gerolsteiner Kalkeifel" enthalten. Es ist somit ein international bedeutsames und herausragendes Teilgebiet im Biotopverbund von Borstgrasrasen und Heiden.
  • bk_f.BK-5706-0427-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5706-0427-2010
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0427-2010
    bezeichnung
    Magerwiesen am Lückerberg südlich Dreis
    objektbeschreibung
    Der Lückerberg südlich von Dreis bildet den östlichen Kraterrand des Maarkessels Dreiser Weiher. Hier wachsen Magerwiesen von trockener Ausbildung, am Wegrand auf dem Bergrücken sind Reste von Halbtrockenrasen zu finden. Teile des Hanges sind mit Gebüschen und Feldgehölzen bestockt. Das Gebiet ist regional bedeutsam im Biotopverbund artenreichen Grünlandes; es liegt im Anschluss an das FFH-Gebiet "Gerolsteiner Kalkeifel" und an das NSG "Dreiser Weiher".