Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5712-0045-2008

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    BK-5712-0045-2008
    bezeichnung
    Erlenwald am Eisenbach und Sickerquellen
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Dahlheim verläuft der Eisenbach. Dieser wird im Unterlauf, sowie an einem aus Westen zufließenden Quellbach, von einem schmalen Erlenwald gesäumt. Dieser zeigt aber nur in Teilbereichen feuchten, auenwaldtypischen Charakter. Der Bach ist hauptsächlich trocken und zeigt nur in Aufweitungen der Sohle quellige Bereiche. Eine artenreiche Glatthaferwiese liegt im Westen der Fläche. Etwa 500 - 700 m nördlich des Bachlaufes wurden zwei Quellbereiche einbezogen, von denen einer einen Zufluss zum Eisenbach speist, der andere eine Sickerquelle innerhalb eines Grünlands darstellt. Die Fläche ist als Vernetzungsbiotop und Rückzugsort für Tier- und Pflanzenarten von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0179-2008

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    BK-5711-0179-2008
    bezeichnung
    Mühlbachtal zwischen Dachsenhausen und Braubach
    objektbeschreibung
    Zwischen Dachsenhausen und Braubach verläuft südlich der L335 der Mühlbach. Im Oberlauf wird er durch eine am Bach befindliche Kläranlage beeinträchtigt. Er verläuft hier mäandrierend zwischen Glatthaferwiesen und wird von Weidengebüsch, bestehend aus Silberweiden gesäumt. Durch Tiefenerosion haben sich zudem steile Abbruchkanten gebildet. Im Mittellauf werden die den Bach säumenden Weidengebüsche von Eschen und Erlen abgelöst. Eine Grünlandaue ist im Mittellauf nur auf die nördlich vom Bach liegenden Flächen beschränkt. Südlich grenzen direkt die steil ansteigenden Wälder an. Die Grünlandaue ist in Teilbereichen brachgefallen und durch hochstaudenreiche und seggendominierte Bereiche geprägt. Kleinflächig ausgebildet liegt eine Feuchtwiese nördlich des Mühlbaches in einem kleinen Tälchen, das von einem nicht naturnahen Quellbach durchflossen wird. Ein Quellbach, von Südost nach Nordwest verlaufend, speist im Mittellauf den Mühlbach und wird dort von einem Weiden-Erlen-Auwald gesäumt. Der Quellbereich befindet sich in einer Feuchtwiese. Im Wald, nördlich einer Mülldeponie, liegt nahe das Quellbaches eine kleine Quellflur. Nahe Braubach liegt ein Regenrückhaltebecken in der Aue. Ein von Norden kommender Quellbach verläuft dort parallel zum Mühlbach weiter entlang der Straße. Der über weite Strecken noch naturnahe Mühlbach stellt ein wertvolles Vernetzungsbiotop im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5711-0181-2008

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    BK-5711-0181-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Braubach
    objektbeschreibung
    Südlich von Braubach erstreckt sich ein großflächiger Buchenwaldkomplex der sich vom Braubacher Stadtwald in den Lahnsteiner Staatsforst hinein erstreckt. Innnerhalb dieser Buchenwälder sind Fichtenforste und Eichenwälder eingestreut. Die Nordexponierten Hänge zum Mühlbach sind vor allem mit Buchenjungwuchs bestanden. Hin und wieder treten Fichtenparzellen auf. Die alten Buchenwälder sind in Kuppenlage stark durchforstet und somit stark aufglichtet. Im Süden der Fläche befindet sich das ehemalige BW-Munitionsdepot Dachsenhausen. In diesem Bereich sind ebenfalls alte Buchenwälder zu finden. An den die Anlage durchziehenden Straßen sind teilweise vermehrt Birken anzutreffen. Die Buchenwälder sind überwiegend der armen Ausbildung des Luzulo-Fagetum zuzuordnen. In Teilbereichen lassen sich in Mulden und zum Teil in Hanglage reichere Ausbildungen mit Cardamine bulbifera feststellen. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und für Höhlenbrüter von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0031-2008

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    BK-5712-0031-2008
    bezeichnung
    Gutsforst
    objektbeschreibung
    Der Gutsforst südlich des Dinkholder Baches wird flächendeckend von Wäldern eingenommen. Dabei überwiegen die Buchenwälder, die haupsächlich mit Beständen zwischen 80 und 120 Jahren vertreten sind. Einige jüngere Bestände, sowie eine Buchenaufforstung fallen ebenso darunter. Im Westen stockt in steiler Hanglage ein niedrigwüchsiger Eichenniederwald. Auf schottrigem, teils grasreichem Untergrund erreichen die vielstämmigen Eichen eine Höhe von maximal sieben Metern. Nur vereinzelt weisen sie Krüppelwuchs auf. Der Krüppelwuchs ist vermehrt in Kuppenlage entlang einer Felsnase zu finden. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung. Ebenso bedeutsam ist der wärmeliebende Eichenwald als extrazonaler trockenwarmer Vegetationsstand und Lebensraum für xerotherme Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5712-0033-2008

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    BK-5712-0033-2008
    bezeichnung
    Quelltal südlich Hof Dachsborn
    objektbeschreibung
    Südlich vom Hof Dachsborn entspringt inmitten eines von intensiver Landwirtschaft umgebenen Tälchen, ein kleiner, in Teilbereichen naturnaher Bach. Der westlich gelegene Quellbereich wird von Hochstauden dominiert und leitet in einen von Brombeeren und Brennessel dominierten quellig durchsickerten Abschnitt über. Nach kurzer Verrohrung wird der Bachlauf sichtbar und wird im weiteren Verlauf von einem feuchten Erlenauwaldrest gesäumt. Der Bach teilt sich in diesem Bereich, verläuft anschließend schmal durch einen von Waldsimsen geprägten Bestand, um im östlichen Bereich wiederum einen schmalen Erlenauwald zu durchfließen. Von der Brennessel dominierte Bereiche sind durch die angrenzende Landwirtschaft eutrophiert. Vom Westen her erstreckt sich ein dichtes Schlehengebüsch, welches am Bach in den Erlenbruch überleitet. Mit arrondiert wurden gemähte Fettwiesen. Die Gebüsche stellen in der intensiv genutzten Offenlandschaft im lokalen Biotopverbund Rückzugsorte für Hecken- und Gebüschbrüter dar. Die Feuchtbiotope sind für feuchteliebende Tier- und Pflanzenarten bedeutsame Lebensräume.
  • bk_f.BK-5712-0035-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5712-0035-2008
    bezeichnung
    Bachtal nordöstlich Dachsborn
    objektbeschreibung
    Nordöstlich von Dachsborn verläuft ein naturnaher Quellbach, der sich in einem kleinen Tälchen inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen befindet. Der nordwestliche Verlauf des Baches wird von Hochstauden dominiert und verläuft durch brachgefallenens Grünland, an dessen Rändern Erlen- und Weidengebüsche aufkommen. Im Süden wird der Bach von Erlen gesäumt, die sich zu einem kleinen Auwald aufweiten. Ein von der Sumpfsegge gebildetes Seggenried befindet sich im Südosten des Baches an einer Weidefläche. Der Biotopkomlex trägt wesentlich zum Strukturreichtum der Feldflur bei.
  • bk_f.BK-5712-0037-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5712-0037-2008
    bezeichnung
    Gebüsche nördlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Am nördlichen Siedlungsrand von Dahlheim befinden sich große zusammenhängende Schlehengebüsche. In den sich hauptsächlich in Hanglage befindlichen Gebüschen, sind am Südhang Reste alter Obstbestände erkennbar. Alte Obstbäume zeugen von der damaligen Nutzung. Dieser Teil der Fläche ist bereits seit langem brachgefallen und deshalb vollständig verbuscht. Durch die Sukzession sind potentielle Standorte eines bereits im Jahre 1993 weitestgehend verschwundenen Magerrasens (Angabe Alt-BK) weiter verbuscht und somit nicht mehr auffindbar. Arten des vermutlich im Osten gelegenen Trockenrasens sind nur im Saumbereich fragmentarisch erhalten. Die Fläche wird von der Schlehe dominiert. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5712-0039-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5712-0039-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex westlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Westlich von Dahlheim liegen im ansonsten intensiv, landwirtschaftlich genutzten Raum, einige das Landschaftsbild bereichernde Biotope. Hierzu gehört ein im Süden gelegenes Gebüsch, das von der Schlehe geprägt wird und einige alte Obstbäume beinhaltet. Auf der sich im Norden anschließenden artenreichen Glatthaferwiese, ist eine alte, einreihige Streuobstwiese zu finden. Nordöstlich davon stockt ein junges Feldgehölz mit einer dichten Strauchschicht. Dieses leitet in eine alte Baumhecke aus Eiche, Esche und Vogelkirsche mit einem breiten Gehölzunterwuchs aus hauptsächlich Hasel über. Ein ehemaliger Kalkmagerrasen ist weitestgehend verbuscht. Magerkeitszeiger sind nur lokal und kleinflächig vorzufinden. Östlich dieses Komlexes verläuft ein Abschnitt des Dahlheimer Baches. Dieser wird von Erlen und lokal von alten Silberweiden gesäumt. Am mittleren Verlauf des Bachabschnittes ist eine Feuchtgrünlandbrache ausgebildet. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5811-0003-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0003-2008
    bezeichnung
    Rheinufer südlich Kestert
    objektbeschreibung
    Südlich der Ortschaft Kestert ist ein knapp 1 km langer Abschnitt des Rheinufers noch relativ naturnah erhalten. Entlang des flach ansteigenden Ufers ist eine Flachwasserzone ausgebildet. Das Rheinufer weist hier keine Befestigungen auf und wird von einem grobkiesigen Substrat gebildet, auf dem häufig Flutrasen wachsen, die u. a. von größeren Flohkrautbeständen gebildet werden. An diese lückigen Flutrasen schließt im oberen Bereich bis zur Straßenböschung ein schmaler Auwald an, der neben einzelnen Pappeln von alten Silber- und Bruchweiden dominiert wird. Dieser Rheinabschnitt weist im Vergleich zu den oft sehr stark anthropogen überprägten Uferbereichen noch eine repräsentative Zonierung typischer naturnaher Elemente unbefestigter Flußufer auf und ist daher als Vernetzungselement von großer Bedeutung im lokalen Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5811-0005-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0005-2008
    bezeichnung
    Hänge östlich Kestert
    objektbeschreibung
    Unmittelbar östlich der Ortsbebauung von Kestert steigen die Hänge steil an. Diese überwiegend westlich exponierten, z. T. sehr felsigen Hanglagen werden überwiegend von Gebüschen und Felsahorn-Wald geprägt. Die Felsen sind mit Felsgebüsch und Felstrockenrasen bewachsen und weitestgehend unzugänglich. Im Norden haben sich am Unterhang auf aufgelassenen Obstgärten Weichselkirschen-Gebüsche entwickeln können. Die relativ dichten Felsahornwälder weisen eine grasreiche Krautschicht und zahlreiche wärmeliebende Gebüsche in de Strauchschicht auf. Im zentralen Bereich entspringt aus einem bereits stark verlandeten Tümpel ein kleiner Bachlauf, der von alten Weiden-Ufergehölze gesäumt wird. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte gehölzbetonte Lebensräume auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.