Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5712-0037-2008

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    BK-5712-0037-2008
    bezeichnung
    Gebüsche nördlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Am nördlichen Siedlungsrand von Dahlheim befinden sich große zusammenhängende Schlehengebüsche. In den sich hauptsächlich in Hanglage befindlichen Gebüschen, sind am Südhang Reste alter Obstbestände erkennbar. Alte Obstbäume zeugen von der damaligen Nutzung. Dieser Teil der Fläche ist bereits seit langem brachgefallen und deshalb vollständig verbuscht. Durch die Sukzession sind potentielle Standorte eines bereits im Jahre 1993 weitestgehend verschwundenen Magerrasens (Angabe Alt-BK) weiter verbuscht und somit nicht mehr auffindbar. Arten des vermutlich im Osten gelegenen Trockenrasens sind nur im Saumbereich fragmentarisch erhalten. Die Fläche wird von der Schlehe dominiert. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5712-0045-2008

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    BK-5712-0045-2008
    bezeichnung
    Erlenwald am Eisenbach und Sickerquellen
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Dahlheim verläuft der Eisenbach. Dieser wird im Unterlauf, sowie an einem aus Westen zufließenden Quellbach, von einem schmalen Erlenwald gesäumt. Dieser zeigt aber nur in Teilbereichen feuchten, auenwaldtypischen Charakter. Der Bach ist hauptsächlich trocken und zeigt nur in Aufweitungen der Sohle quellige Bereiche. Eine artenreiche Glatthaferwiese liegt im Westen der Fläche. Etwa 500 - 700 m nördlich des Bachlaufes wurden zwei Quellbereiche einbezogen, von denen einer einen Zufluss zum Eisenbach speist, der andere eine Sickerquelle innerhalb eines Grünlands darstellt. Die Fläche ist als Vernetzungsbiotop und Rückzugsort für Tier- und Pflanzenarten von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0047-2008

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    BK-5712-0047-2008
    bezeichnung
    NSG Naststätten, Reichelsteiner Bach und Königskopf
    objektbeschreibung
    Die Fläche umfasst das NSG Naststättten, den Lauf des Reichelsteiner Baches und die nördlich gelegenen Waldflächen am Königskopf innerhalb des FFH-Gebietes. Der Reichelsteiner Bach verläuft östlich von Dahlheim weitgehend naturnah und von einem gut ausgebildeten Erlen-Eschen-Ufergehölz in einem schmalen, nahezu durchgängig bewaldeten Tälchen in südlicher Richtung bis er nach dem Zusammenfluss mit dem Dahlheimer Bach zum Wellmicher Bach wird. Die beiden Quellbäche des Baches schließen im Norden das Waldgebiet am Königskopf ein. Diese kleine Anhöhe wird im Wesentlichen von Eichen dominiert, denen weitere einheimische Baumarten, aber auch truppweise Nadelbäume beigemischt sind. Insbesondere die Hainbuche weist noch eine mehrstämmige Wuchsform auf, wodurch die ehemalige Niederwaldnutzung noch gut erkennbar ist, in anderen Bereichen ist der Wald weitgehend durchgewachsen. Am westlichen Oberlauf sind in der etwas aufgeweiteten Bachaue brachgefallene bzw. extensiv genutzte Feuchtgrünlandparzellen (jagdlich genutzt) sowie ein schmales Auwäldchen zu finden. Der Bach weist in seinem weiteren Verlauf häufig größere Milzkrautfluren auf. In kleinen Teilabschnitten treten Erlen und Eschen entlang des Baches zurück und werden durch Hainbuchen und Buchen ersetzt. Die westlich angrenzenden Hänge werden bis zum NSG Naststätten von Fichtenforsten eingenommen und wurden bis auf eine kleine, mossreiche Felswand weitgehend nicht einbezogen. Am Mittelauf dominieren alte Buchenhallenwälder. Diese waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht weisen neben den Verlichtungszeigern anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin. Am Unterlauf dominieren zunehmend alte Eichen und Hainbuchen die Hangbereiche. Dieser alte Eichen-Hainbuchenwald wurde arrondiert. Im Süden befindet sich noch eine, vermutlich künstliche felswand. Die alten Buchenwälder stellen wertvolle FFH-Lebensraumtypen dar und sind insofern als Teilfläche des FFH-Gebietes von großer Bedeutung. Der naturnahe Bachlauf stellt eine wertvolle Vernetzungsachse dar. Die Niederwälder repräsentieren Relikte einer historischen Waldnutzungsform und sind aber auch wegen ihres hohen Alters, ebenso wie die Buchenwälder als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0049-2008

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    BK-5712-0049-2008
    bezeichnung
    Weyer Wald südlich Eschbach
    objektbeschreibung
    Diese als FFH-Gebiet ausgewiesenen Teil des Weyer Waldes umfasst die zwischen dem Eschbach und der K 85 gelegenen Buchen und Eichenwälder sowie den Lauf des Eschbaches. Während der - hier nicht einbezogene Oberlauf - grabenartig durch Grünland verläuft, wird er innerhalb des Waldes von weitgehend naturnahen bis natürlichen Strukturen wie Breiten- und Tiefenvarianzen sowie kleine Kaskaden geprägt. Das Bachbett wird von Geröllen gebildet. Der Bach wird durch beidseitige Ufergehölze stark beschattet, so dass typische Quellfluren nur punktuell ausgebildet sind. Insbesondere auf den stärker überströmten Bereichen ist Brunnenquellmoos zu finden. Die östlich angrenzenden Hänge sind z. T. sehr steil und felsig. Hier stocken (ehemalige) Eichen-Niederwälder, die auf den schmalen Felsgraden typischen Krüppelwuchs aufweisen. Die übrigen Bestände sind überwiegend durchgewachsen und zeigen je nach Exposition Anklänge an wärmeliebende Eichenwälder. Die wenige stark geneigten Oberhänge zur K 85 hin werden von einem überwiegend alten, z. T. hallenwaldartigen Buchenwald eingenommen. Kraut- udn Strauchschicht sind meist nur lückig. In der Strauchschicht dominiert Buchennaturverjüngung. Neben der Buche treten alte Eichen in der Baumschicht hinzu. Die alten Buchenwälder stellen wertvolle FFH-Lebensraumtypen dar und sind insofern als Teilfläche des FFH-Gebietes von großer Bedeutung. Der naturnahe Bachlauf stellt eine wertvolle Vernetzungsachse und FFH-Lebensraumtyp dar. Insbesondere auch die extrazonalen trockenwarme Vegetationsstandorte sind wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche.
  • bk_f.BK-5811-0003-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0003-2008
    bezeichnung
    Rheinufer südlich Kestert
    objektbeschreibung
    Südlich der Ortschaft Kestert ist ein knapp 1 km langer Abschnitt des Rheinufers noch relativ naturnah erhalten. Entlang des flach ansteigenden Ufers ist eine Flachwasserzone ausgebildet. Das Rheinufer weist hier keine Befestigungen auf und wird von einem grobkiesigen Substrat gebildet, auf dem häufig Flutrasen wachsen, die u. a. von größeren Flohkrautbeständen gebildet werden. An diese lückigen Flutrasen schließt im oberen Bereich bis zur Straßenböschung ein schmaler Auwald an, der neben einzelnen Pappeln von alten Silber- und Bruchweiden dominiert wird. Dieser Rheinabschnitt weist im Vergleich zu den oft sehr stark anthropogen überprägten Uferbereichen noch eine repräsentative Zonierung typischer naturnaher Elemente unbefestigter Flußufer auf und ist daher als Vernetzungselement von großer Bedeutung im lokalen Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5811-0005-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0005-2008
    bezeichnung
    Hänge östlich Kestert
    objektbeschreibung
    Unmittelbar östlich der Ortsbebauung von Kestert steigen die Hänge steil an. Diese überwiegend westlich exponierten, z. T. sehr felsigen Hanglagen werden überwiegend von Gebüschen und Felsahorn-Wald geprägt. Die Felsen sind mit Felsgebüsch und Felstrockenrasen bewachsen und weitestgehend unzugänglich. Im Norden haben sich am Unterhang auf aufgelassenen Obstgärten Weichselkirschen-Gebüsche entwickeln können. Die relativ dichten Felsahornwälder weisen eine grasreiche Krautschicht und zahlreiche wärmeliebende Gebüsche in de Strauchschicht auf. Im zentralen Bereich entspringt aus einem bereits stark verlandeten Tümpel ein kleiner Bachlauf, der von alten Weiden-Ufergehölze gesäumt wird. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte gehölzbetonte Lebensräume auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.
  • bk_f.BK-5811-0007-2008

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    BK-5811-0007-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge westlich der Pulsbachklamm
    objektbeschreibung
    Die durchgängig südöstlich exponierten, z. T sehr steilen Hanglagen zwischen der Pulsbachklamm und Kestert werden am Unterhang von z.T. brachgefallenen Obstgärten und Gebüschen geprägt, die am Oberhang in Felsenahorn-Traubeneichen-Wälder übergehen. Die sehr steilen mittleren Hangpartien sind vollständig unzugänglich und tragen einen Komplex aus Felsengebüsch und Felsen, der im westlichen Gebietsteil auch den Unterhang einnimmt. Hier sind auch größere Felsbereiche mit nur lückiger Vegetationsdecke zu finden. Auch innerhalb steiler Hangbereiche sind teilweise noch Reste alter Mauern erhalten. Der Unterhang im östlichen Gebietsteil wird von alten Obstgärten eingenommen, die teilweise noch genutzt werden, teilweise aber auch brachgefallen sind. Dementsprechend weisen die Parzellen einen unterschiedlichen Verbuschungsgrad auf. Zum Teil sind die alten Obstbäume innerhalb der Gebüsche noch erhalten und häufig mit einem Schleier der Weinrebe überwachsen. In den zunehmend steileren Bereichen hangaufwärts gehen diese Bestände fließend in lichte Felsgebüsche über. Die hangaufwärts anschließenden Ahorn-Eichenwälder sind weitgehend geschlossen und weisen dann eine grasreiche Krautschicht auf. Sie grenzen an die offene Feldflur an. Im zentralen Bereich entspringt in einem stark von Wildschweinen zertretenen Quellbereich ein kleiner Bachlauf, der sich tief in den Hang eingeschnitten hat. Am Ufer sind alte Weiden als Ufergehölze erhalten. Im Osten wird die Fläche von einer Hochspanungsleitung überspannt, unter der sich ebenfalls Gebüsche entwickeln konnten. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.
  • bk_f.BK-5811-0009-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0009-2008
    bezeichnung
    Bachtal nordöstlich Kestert
    objektbeschreibung
    Nordöstlich der Ortschaft Kestert befindet sich ein Bachtälchen, das durch steile, bewaldete Hänge gekennzeichnet ist. Der Bach entspringt in der Feldflur westlich Prath und wird vor allem im Oberlauf von einem artenreichen Gehölz mit einem hohen Bruchweidenanteil gesäumt. Die anschließenden Hänge werden zunächst von einem durchgewachsenen Niederwald eingenommen, der nicht einbezogen wurde. Unmittelbar am Zufluss eines nur temporär wasserführenden Nebenbaches befindet sich ein kleiner Eichen-Krüppelwald auf einer Kuppe. Der anschließende nordexponierte sehr steile und oftmals felsige Hang ist von einem Eichen-Niederwald bestockt, der überwiegend noch deutlich mehrstämmige Wuchsformen aufweist. In Kuppenlage und an seinem steilen ostexponierten Westhang sind krüppelwüchsige Wuchsformen prägend. Die Bestände sind grasreich, an den vorspringenden Felsen sind zahlreiche Farnarten zu finden. Der Bach weist am Unterlauf wegen des parallel geführten Weges nur noch eine geringe Naturnähe auf. Der naturnahe Bachlauf ist ein wertvolle Vernetzungselement im lokalen Biotopverbund. Die Niederwälder stellen Relikte einer kulturhistorischen Nutzungsform dar.
  • bk_f.BK-5811-0011-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0011-2008
    bezeichnung
    Hänge nordöstlich Kestert
    objektbeschreibung
    Die süd und südwestexponierten, zum Teil steilen Hanglagen nordöstlich Kestert werden überwiegend von verbuschenden, ehemals als Obstwiese oder Rebkulturen genutzten, kleinteiligen Terrassen geprägt. Diese sind mit wärmeliebenden Gebüschen und verwildertem Steinobst überzogen. Dazwischen sind immer weider kleine bis große Felspartien enthalten eingesprengt , auf denen Felsgebüsch stockt. An diese Gebüsche schließen noch wärmeiebende Eichenwälder an, die in Teilbereichen durch Krüppelwuchs gekennzeichnet sind. Der Biotopkomplex ergänzt als wichtiges Element die Trockenhänge des Mittelrheintals und des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" mit gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräumen und stellt somit eine national bis teilweise international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitlinie für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5811-0013-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0013-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge westlich und östlich von Ehrental
    objektbeschreibung
    Die nahezu durchgängig südexponierten, z. T sehr steilen Hanglagen westlich und östlich Ehrental werden von überwiegend von Gebüschen geprägt, die häufig von blankem Fels durchsetzt sind. Am Oberhang gehen diese Gebüsche, in oftmals geschlossene Felsenahorn-Traubeneichen-Wälder über. Die Übergänge sind dabei fließend. Am häufig terrassierten und mit alten Mauern durchsetzten (Unter-)hang herrschen dichte Gebüsche der mittleren Standorte vor, die sich auf brachgefallenen Obstgärten, vereinzelt auch auf Weinbergsbrachen entwickeln konnten. Zum Teil sind die alten Obstbäume innerhalb der Gebüsche noch erhalten und häufig mit einem Schleier der Weinrebe überwachsen. In den steilen, nicht nutzbaren Hangbereichen sind großflächig lichte Felsgebüsche im Komplex mit Felsfluren ausgebildet. Die hangaufwärts anschließenden Trauben-Eichenwälder sind oftmals geschlossen und weisen dann eine grasreiche Krautschicht auf. Vor allem in lückigen Beständen finden sich auch Arten der Felsgebüsche und der Felsfluren. Die beschriebenen Vegetationstypen treten im gebiet mit fließenden Übergängen und mosaikartiger Verzahnung auf. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.