objektbeschreibung
Südlich der Ortschaft Kestert ist ein knapp 1 km langer Abschnitt des Rheinufers noch relativ naturnah erhalten.
Entlang des flach ansteigenden Ufers ist eine Flachwasserzone ausgebildet. Das Rheinufer weist hier keine Befestigungen auf und wird von einem grobkiesigen Substrat gebildet, auf dem häufig Flutrasen wachsen, die u. a. von größeren Flohkrautbeständen gebildet werden. An diese lückigen Flutrasen schließt im oberen Bereich bis zur Straßenböschung ein schmaler Auwald an, der neben einzelnen Pappeln von alten Silber- und Bruchweiden dominiert wird.
Dieser Rheinabschnitt weist im Vergleich zu den oft sehr stark anthropogen überprägten Uferbereichen noch eine repräsentative Zonierung typischer naturnaher Elemente unbefestigter Flußufer auf und ist daher als Vernetzungselement von großer Bedeutung im lokalen Biotopverbund.