objektbeschreibung
Der Gutsforst südlich des Dinkholder Baches wird flächendeckend von Wäldern eingenommen. Dabei überwiegen die Buchenwälder, die haupsächlich mit Beständen zwischen 80 und 120 Jahren vertreten sind. Einige jüngere Bestände, sowie eine Buchenaufforstung fallen ebenso darunter. Im Westen stockt in steiler Hanglage ein niedrigwüchsiger Eichenniederwald. Auf schottrigem, teils grasreichem Untergrund erreichen die vielstämmigen Eichen eine Höhe von maximal sieben Metern. Nur vereinzelt weisen sie Krüppelwuchs auf. Der Krüppelwuchs ist vermehrt in Kuppenlage entlang einer Felsnase zu finden.
Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung. Ebenso bedeutsam ist der wärmeliebende Eichenwald als extrazonaler trockenwarmer Vegetationsstand und Lebensraum für xerotherme Tier- und Pflanzenarten.