Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5712-0039-2008

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    BK-5712-0039-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex westlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Westlich von Dahlheim liegen im ansonsten intensiv, landwirtschaftlich genutzten Raum, einige das Landschaftsbild bereichernde Biotope. Hierzu gehört ein im Süden gelegenes Gebüsch, das von der Schlehe geprägt wird und einige alte Obstbäume beinhaltet. Auf der sich im Norden anschließenden artenreichen Glatthaferwiese, ist eine alte, einreihige Streuobstwiese zu finden. Nordöstlich davon stockt ein junges Feldgehölz mit einer dichten Strauchschicht. Dieses leitet in eine alte Baumhecke aus Eiche, Esche und Vogelkirsche mit einem breiten Gehölzunterwuchs aus hauptsächlich Hasel über. Ein ehemaliger Kalkmagerrasen ist weitestgehend verbuscht. Magerkeitszeiger sind nur lokal und kleinflächig vorzufinden. Östlich dieses Komlexes verläuft ein Abschnitt des Dahlheimer Baches. Dieser wird von Erlen und lokal von alten Silberweiden gesäumt. Am mittleren Verlauf des Bachabschnittes ist eine Feuchtgrünlandbrache ausgebildet. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5712-0041-2008

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    BK-5712-0041-2008
    bezeichnung
    Streuobstwiesen westlich von Dahlheim
    objektbeschreibung
    Westlich von Dahlheim stocken auf brachgefallenen, relativ artenreichen Glatthaferwiesen, alte Obstbaumreihen. Die alten, extensiv genutzten, teils brachgefallenen Obstbestände werden vom Apfel geprägt. Neben bereits abgestorbenen Bäumen zeigen auch andere nur noch geringe Vitalität auf. Alte Obstwiesen stellen Relikte kulturhistorischer Landnutzungsformen dar und sind wertvolle Trittsteinbiotope im lokalen Biotopverbund für zahlreiche blütenbesuchende, wie auch höhlenbewohnenden Tierarten.
  • bk_f.BK-5711-0181-2008

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    BK-5711-0181-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Braubach
    objektbeschreibung
    Südlich von Braubach erstreckt sich ein großflächiger Buchenwaldkomplex der sich vom Braubacher Stadtwald in den Lahnsteiner Staatsforst hinein erstreckt. Innnerhalb dieser Buchenwälder sind Fichtenforste und Eichenwälder eingestreut. Die Nordexponierten Hänge zum Mühlbach sind vor allem mit Buchenjungwuchs bestanden. Hin und wieder treten Fichtenparzellen auf. Die alten Buchenwälder sind in Kuppenlage stark durchforstet und somit stark aufglichtet. Im Süden der Fläche befindet sich das ehemalige BW-Munitionsdepot Dachsenhausen. In diesem Bereich sind ebenfalls alte Buchenwälder zu finden. An den die Anlage durchziehenden Straßen sind teilweise vermehrt Birken anzutreffen. Die Buchenwälder sind überwiegend der armen Ausbildung des Luzulo-Fagetum zuzuordnen. In Teilbereichen lassen sich in Mulden und zum Teil in Hanglage reichere Ausbildungen mit Cardamine bulbifera feststellen. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und für Höhlenbrüter von großer Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0296-2008

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    BK-5711-0296-2008
    bezeichnung
    Dinkholder Bachtal mit Quellbächen
    objektbeschreibung
    Zwischen Hof Falkenborn und Dinkholder verläuft der Dinkholder Bach mit naturnahen Quellbächen, die ihn von Süden her kommend, speisen. Der Oberlauf des Dinkholder Baches, nordwestlich Hof Falkenborn, wurde aufgrund fehlender Natürlichkeit (fehlende Ufergehölze, Beeinträchtigung durch Totholz, weite Brennesselfluren) nicht in die Fläche einbezogen. Mit dem Zusammentreffen der Quellbäche des Bettberges, gewinnt er an Natürlichkeit. Im Mittellauf wurde ein Grünland arrondiert, welches Arten der Glatthaferwiese aufweist. Trittschäden, besonders in Bachnähe, zum Übergang der Pestwurzbestände, deuten allerdings auf eine Weidenutzung hin. Zerschnitten wird das Grünland durch einen kürzlich erneuerten Schotterweg. Am Quellbereich des südlichsten Zuflusses wurde ein großflächiges Grünlöand arrondiert, das in Teilbereichen als artenreiche Glatthaferwiese anzusprechen ist. Nahe Dinkholder, am Wanderparkplatz, wird der Bach von einem kleinen Brückenbogen sowie einer Mauer befestigt. Randlich befindet sich der eingefasste, eisenhaltige sogenannte "Sauerbrunnen". Ein am Bettberg entspringender Quellbach nimmt im Unterlauf eine Sohle von 2 Metern ein und wird von gut ausgebildeten Milzkrautfluren begleitet. Nördlich des Liebeneck entspringt der Mehlbach. Dieser ist nur in Teilbereichen naturnah. Mit Fichten gesäumte Abschnitte sind ausgedunkelt und vegetationsfrei. Westlich des Mehlbaches entspringt ein weiterer Bach an einer hochstaudendominierten Quellflur. Grundwasserbeeinflusste, feuchte Stellen, lassen sich bereits auf der südwestlich angrenzenden Glatthaferwiese feststellen. Die Glatthaferwiese wird besonders im westlichen Teil durch einen hohen Artenreichtum geprägt. Der über weite Strecken noch naturnahe Dinkholder Bach und angrenzende Quellbäche stellen wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5811-0003-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5811-0003-2008
    bezeichnung
    Rheinufer südlich Kestert
    objektbeschreibung
    Südlich der Ortschaft Kestert ist ein knapp 1 km langer Abschnitt des Rheinufers noch relativ naturnah erhalten. Entlang des flach ansteigenden Ufers ist eine Flachwasserzone ausgebildet. Das Rheinufer weist hier keine Befestigungen auf und wird von einem grobkiesigen Substrat gebildet, auf dem häufig Flutrasen wachsen, die u. a. von größeren Flohkrautbeständen gebildet werden. An diese lückigen Flutrasen schließt im oberen Bereich bis zur Straßenböschung ein schmaler Auwald an, der neben einzelnen Pappeln von alten Silber- und Bruchweiden dominiert wird. Dieser Rheinabschnitt weist im Vergleich zu den oft sehr stark anthropogen überprägten Uferbereichen noch eine repräsentative Zonierung typischer naturnaher Elemente unbefestigter Flußufer auf und ist daher als Vernetzungselement von großer Bedeutung im lokalen Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5811-0005-2008

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    BK-5811-0005-2008
    bezeichnung
    Hänge östlich Kestert
    objektbeschreibung
    Unmittelbar östlich der Ortsbebauung von Kestert steigen die Hänge steil an. Diese überwiegend westlich exponierten, z. T. sehr felsigen Hanglagen werden überwiegend von Gebüschen und Felsahorn-Wald geprägt. Die Felsen sind mit Felsgebüsch und Felstrockenrasen bewachsen und weitestgehend unzugänglich. Im Norden haben sich am Unterhang auf aufgelassenen Obstgärten Weichselkirschen-Gebüsche entwickeln können. Die relativ dichten Felsahornwälder weisen eine grasreiche Krautschicht und zahlreiche wärmeliebende Gebüsche in de Strauchschicht auf. Im zentralen Bereich entspringt aus einem bereits stark verlandeten Tümpel ein kleiner Bachlauf, der von alten Weiden-Ufergehölze gesäumt wird. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte gehölzbetonte Lebensräume auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.
  • bk_f.BK-5811-0007-2008

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    BK-5811-0007-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge westlich der Pulsbachklamm
    objektbeschreibung
    Die durchgängig südöstlich exponierten, z. T sehr steilen Hanglagen zwischen der Pulsbachklamm und Kestert werden am Unterhang von z.T. brachgefallenen Obstgärten und Gebüschen geprägt, die am Oberhang in Felsenahorn-Traubeneichen-Wälder übergehen. Die sehr steilen mittleren Hangpartien sind vollständig unzugänglich und tragen einen Komplex aus Felsengebüsch und Felsen, der im westlichen Gebietsteil auch den Unterhang einnimmt. Hier sind auch größere Felsbereiche mit nur lückiger Vegetationsdecke zu finden. Auch innerhalb steiler Hangbereiche sind teilweise noch Reste alter Mauern erhalten. Der Unterhang im östlichen Gebietsteil wird von alten Obstgärten eingenommen, die teilweise noch genutzt werden, teilweise aber auch brachgefallen sind. Dementsprechend weisen die Parzellen einen unterschiedlichen Verbuschungsgrad auf. Zum Teil sind die alten Obstbäume innerhalb der Gebüsche noch erhalten und häufig mit einem Schleier der Weinrebe überwachsen. In den zunehmend steileren Bereichen hangaufwärts gehen diese Bestände fließend in lichte Felsgebüsche über. Die hangaufwärts anschließenden Ahorn-Eichenwälder sind weitgehend geschlossen und weisen dann eine grasreiche Krautschicht auf. Sie grenzen an die offene Feldflur an. Im zentralen Bereich entspringt in einem stark von Wildschweinen zertretenen Quellbereich ein kleiner Bachlauf, der sich tief in den Hang eingeschnitten hat. Am Ufer sind alte Weiden als Ufergehölze erhalten. Im Osten wird die Fläche von einer Hochspanungsleitung überspannt, unter der sich ebenfalls Gebüsche entwickeln konnten. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.
  • bk_f.BK-5811-0009-2008

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    BK-5811-0009-2008
    bezeichnung
    Bachtal nordöstlich Kestert
    objektbeschreibung
    Nordöstlich der Ortschaft Kestert befindet sich ein Bachtälchen, das durch steile, bewaldete Hänge gekennzeichnet ist. Der Bach entspringt in der Feldflur westlich Prath und wird vor allem im Oberlauf von einem artenreichen Gehölz mit einem hohen Bruchweidenanteil gesäumt. Die anschließenden Hänge werden zunächst von einem durchgewachsenen Niederwald eingenommen, der nicht einbezogen wurde. Unmittelbar am Zufluss eines nur temporär wasserführenden Nebenbaches befindet sich ein kleiner Eichen-Krüppelwald auf einer Kuppe. Der anschließende nordexponierte sehr steile und oftmals felsige Hang ist von einem Eichen-Niederwald bestockt, der überwiegend noch deutlich mehrstämmige Wuchsformen aufweist. In Kuppenlage und an seinem steilen ostexponierten Westhang sind krüppelwüchsige Wuchsformen prägend. Die Bestände sind grasreich, an den vorspringenden Felsen sind zahlreiche Farnarten zu finden. Der Bach weist am Unterlauf wegen des parallel geführten Weges nur noch eine geringe Naturnähe auf. Der naturnahe Bachlauf ist ein wertvolle Vernetzungselement im lokalen Biotopverbund. Die Niederwälder stellen Relikte einer kulturhistorischen Nutzungsform dar.
  • bk_f.BK-5811-0011-2008

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    kennung
    BK-5811-0011-2008
    bezeichnung
    Hänge nordöstlich Kestert
    objektbeschreibung
    Die süd und südwestexponierten, zum Teil steilen Hanglagen nordöstlich Kestert werden überwiegend von verbuschenden, ehemals als Obstwiese oder Rebkulturen genutzten, kleinteiligen Terrassen geprägt. Diese sind mit wärmeliebenden Gebüschen und verwildertem Steinobst überzogen. Dazwischen sind immer weider kleine bis große Felspartien enthalten eingesprengt , auf denen Felsgebüsch stockt. An diese Gebüsche schließen noch wärmeiebende Eichenwälder an, die in Teilbereichen durch Krüppelwuchs gekennzeichnet sind. Der Biotopkomplex ergänzt als wichtiges Element die Trockenhänge des Mittelrheintals und des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" mit gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräumen und stellt somit eine national bis teilweise international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitlinie für thermophile Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5811-0013-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0013-2008
    bezeichnung
    Rheinhänge westlich und östlich von Ehrental
    objektbeschreibung
    Die nahezu durchgängig südexponierten, z. T sehr steilen Hanglagen westlich und östlich Ehrental werden von überwiegend von Gebüschen geprägt, die häufig von blankem Fels durchsetzt sind. Am Oberhang gehen diese Gebüsche, in oftmals geschlossene Felsenahorn-Traubeneichen-Wälder über. Die Übergänge sind dabei fließend. Am häufig terrassierten und mit alten Mauern durchsetzten (Unter-)hang herrschen dichte Gebüsche der mittleren Standorte vor, die sich auf brachgefallenen Obstgärten, vereinzelt auch auf Weinbergsbrachen entwickeln konnten. Zum Teil sind die alten Obstbäume innerhalb der Gebüsche noch erhalten und häufig mit einem Schleier der Weinrebe überwachsen. In den steilen, nicht nutzbaren Hangbereichen sind großflächig lichte Felsgebüsche im Komplex mit Felsfluren ausgebildet. Die hangaufwärts anschließenden Trauben-Eichenwälder sind oftmals geschlossen und weisen dann eine grasreiche Krautschicht auf. Vor allem in lückigen Beständen finden sich auch Arten der Felsgebüsche und der Felsfluren. Die beschriebenen Vegetationstypen treten im gebiet mit fließenden Übergängen und mosaikartiger Verzahnung auf. Dieser Biotop-Komplex weist als Teilgebiet des FFH-Gebietes "Rheinhänge zwischen Lahnstein und Kaub" besonders gut ausgebildete, wärmebegünstigte Lebensräume und Felsformationen entlang des Mittelrheintal auf und stellt somit eine international bedeutsame Biotopverbundachse und Leitstruktur für thermophile Tier- und Pflanzenarten Arten dar.