bk_f.BK-5711-0296-2008

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gml_id
bk_f.BK-5711-0296-2008
id
134874
gid
3246
timePosition
2020-03-05T15:47:13Z
kennung
BK-5711-0296-2008
bezeichnung
Dinkholder Bachtal mit Quellbächen
objektbeschreibung
Zwischen Hof Falkenborn und Dinkholder verläuft der Dinkholder Bach mit naturnahen Quellbächen, die ihn von Süden her kommend, speisen. Der Oberlauf des Dinkholder Baches, nordwestlich Hof Falkenborn, wurde aufgrund fehlender Natürlichkeit (fehlende Ufergehölze, Beeinträchtigung durch Totholz, weite Brennesselfluren) nicht in die Fläche einbezogen. Mit dem Zusammentreffen der Quellbäche des Bettberges, gewinnt er an Natürlichkeit. Im Mittellauf wurde ein Grünland arrondiert, welches Arten der Glatthaferwiese aufweist. Trittschäden, besonders in Bachnähe, zum Übergang der Pestwurzbestände, deuten allerdings auf eine Weidenutzung hin. Zerschnitten wird das Grünland durch einen kürzlich erneuerten Schotterweg. Am Quellbereich des südlichsten Zuflusses wurde ein großflächiges Grünlöand arrondiert, das in Teilbereichen als artenreiche Glatthaferwiese anzusprechen ist. Nahe Dinkholder, am Wanderparkplatz, wird der Bach von einem kleinen Brückenbogen sowie einer Mauer befestigt. Randlich befindet sich der eingefasste, eisenhaltige sogenannte "Sauerbrunnen". Ein am Bettberg entspringender Quellbach nimmt im Unterlauf eine Sohle von 2 Metern ein und wird von gut ausgebildeten Milzkrautfluren begleitet. Nördlich des Liebeneck entspringt der Mehlbach. Dieser ist nur in Teilbereichen naturnah. Mit Fichten gesäumte Abschnitte sind ausgedunkelt und vegetationsfrei. Westlich des Mehlbaches entspringt ein weiterer Bach an einer hochstaudendominierten Quellflur. Grundwasserbeeinflusste, feuchte Stellen, lassen sich bereits auf der südwestlich angrenzenden Glatthaferwiese feststellen. Die Glatthaferwiese wird besonders im westlichen Teil durch einen hohen Artenreichtum geprägt. Der über weite Strecken noch naturnahe Dinkholder Bach und angrenzende Quellbäche stellen wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar.