Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5706-0378-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0378-2011
    bezeichnung
    Magergrünlandkomplex sö. Gees
    objektbeschreibung
    Komplex aus Magergrünland-Biotopen und randlich eingebundenem Wald mit einem hohen Anteil an FFH-Lebensraumtypen. In einem durch Kleingehölze strukturiertem Komplex aus Magerwiesen und meist mäßig intensiv genutzten Glatthaferwiesen finden sich lokal noch ein wacholderreicher Kalk-Halbtrockenrasen und ein Kalksumpf. Während ersterer weitgehend verbuscht ist, liegt der prioritäritäre FFH-Lebensraumtyp Kalksumpf mitten in einem Maisfeld. Jüngere Drainagegräben in diesem Davallseggensumpf und seinen Randbiotopen belegen ein vor kürzerer Zeit begangenes Umweltdelikt. Im Schutz einer Gebüschzeile konnte sich der Davallseggensumpf noch kleinflächig mit bezeichnenden Arten halten. Schutzbedeutsam ist v.a. der großflächige, und für das FFH-Gebiet repräsentative Komplex an artenreichem Magergrünlandbiotopen, wobei der prioritäre LRT Kalksumpf schon allein aufgrund der kleinen Größe, seiner Seltenheit und der aktuell hohen Gefährdung eine zentrale Bedeutung hat. Der Lebensraumkomplex hält eine hohe Anzahl unterschiedlicher Trittsteinbiotope für den regionalen Biotopverbund bereit.
  • bk_f.BK-5706-0379-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5706-0379-2011
    bezeichnung
    Montane Wiesen und randliche Wälder an der Standort-Schießanlage
    objektbeschreibung
    An den Randhängen eines maarartigen Talkessels um die Standortschießanlage bei Gees finden sich artenreiche montane Wiesentypen magerer, teils basenhaltiger, teils saurer Böden. Große Flächenanteile nimmt die an Wald-Storchschnabel reiche Goldhaferwiese ein, die lokal mit den seltenen Biotoptypen Borstgrasrasen, Pfeifengraswiese und weiterem Feucht- und Naßgrünland sowie Seggenriedern verzahnt ist. Im Süden wurden die mit dem Talkessel in Beziehung stehenden Buchen-Hochwälder und noch artenreiche Magerwiese einbezogen, wobei letztere Erscheinungen der Verbrachung zeigt und teils als Holzlager dient. Das vegetationskundlich außerst wertvolle Gesellschaftsgefüge repräsentiert zudem ein weites Spektrum an FFH-Lebensraumtypen, weshalb das Gebiet ein besonders schutzbedeutsamer Kernbereich des FFH-Gebietes ist. Es stellt zudem ein Kernbiotop in der regionalen Grünlandvernetzung dar
  • bk_f.BK-5706-0380-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:44Z
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    BK-5706-0380-2010
    bezeichnung
    Feucht- und Magergrünland im "Geeser Maar" (außerhalb FFH-Gebiet)
    objektbeschreibung
    Nordwestlich an der Lavagrube im "Geeser Maar" verläuft ein altbegradigter Bach, in dessen leichter Talsenke sich Feuchtgrünland mit der bezeichnenden Vegetation ausgebildet hat. Im unteren Teil ist der Bach einseitig durch ein Bruchweidengehölz begleitet. Schutzbedeutend ist der Erhalt artenreicher Wiesen und incl gesetzlich geschützter Feuchtgrünlandbiotope. Das Gebiet bildet ein wichtiges Trittsteinbiotop in der Vernetzung von artenreichem Grünland im westlich und östlich angrenzenden FFH-Gebiet.
  • bk_f.BK-5706-0381-2010

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    2020-03-05T15:36:44Z
    kennung
    BK-5706-0381-2010
    bezeichnung
    Buchenwaldgebiet nördlicher Salmwald
    objektbeschreibung
    Größeres Waldgebiet, in dem Buchenwälder vorherrschen. Da geologisch ein kleinräumiger Wechsel zwischen vulkanischem Untergrund und devonischen armen Gesteinen ansteht wechseln die Waldgesellschaften zwischen dem eher armen Ausprägungen des Waldmeister-Buchenwaldes (Galio-Fagetum luzuletosum, FFH-TRT 9130) und dem eher basenreicheren Buchenwäldern armer Böden (Luzulo-Fagetum milietosum, FFH-LRT 9110). Da in der Vergangenheit ein großer Anteil an Waldflächen umgebaut oder verjüngt wurde, herrschen teils weitflächig Buchen-Jungwälder vor. Die verbliebenen Altwälder erreichen meist gerade so das Altholzalter. Unter einer an wirtschaftlichen Prinzipien orientierten Forstwirtschaft fehlen meist die für naturnahe Wälder wichtigen Altholz- und Totholzanteile. Die mit 50 cm schlagreifen Bestände werden über ca. 10 Jahre unter Ausnutzung der hier üppigen Buchen-Naturverjüngung wieder zurückgeführt (Inf. Forstamt Gerolstein). Im Gebiet entspringen zahlreiche, meist naturnahe Bäche. Eine künstlich angelegte größere Teichgruppe am Jagdhaus Flemminghöh weist naturnahe wie künstliche Strukturen aus und dürfte für Amphibien von Bedeutung sein. Schutzbedeutsam ist die große relativ zusammenhängende Laubwaldfläche, die von den Lebensraumtypen her der Zielsetzung des FFH-Gebietes entspricht, sich aber noch qualitativ hierhin orientieren muss. Daneben bestehen Quellbereiche und Quellbäche als geschützte Biotope. Mit den genannten qualitativen Einschränkungen liegt ein Kernraum der Wald-Biotopvernetzung vor.
  • bk_f.BK-5706-0383-2010

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    2020-03-05T15:36:44Z
    kennung
    BK-5706-0383-2010
    bezeichnung
    Vulkanberg Ditezenlay mit Krekelberg
    objektbeschreibung
    Die Dietzenlay ist ein jungtärtiärer Vulkan. Auf seiner von Wanderern stark frequentierten 618 m hohen Hauptkuppe stehen kleinere bemooste Felsgruppen eines Basaltschlotes. Auch bestehen in Süd- wie in Nordlagen der Kuppe Anklänge an einen Schluchtwald auf luftfeuchten Blockstandorten. Seitlich folgen basenreiche Buchenwälder, die in azidophile Wälder übergehen. Auf der Westflanke sitzt als eigene kleine Vulkankuppe der Krekelberg auf. Es sind hier bemerkenswerte Übergänge zwischen montanen, an Schluchtwaldarten reichen Buchenwäldern und Ahorn-Schluchtwäldern zu beobachten. In Nordlage ist in der Krautschicht die Kennart Lunaria rediviva weitflächig und dominant vertreten. Dort wo in Nordhanglage der Buchenschirm aufgelichtet wurde, kommt spontan stark der Berg-Ahorn auf. Diese Bereiche werden als geschützter Blockschuttwald ausgewiesen, während der Buchenwald mit Blockschuttarten noch dem Buchenwald-Lebensraumtyp basischer Standorte zugewiesen wurde. Weitere Mischwälder mit Lunaria belegen weiteres Schluchtwaldpotenzial. Eine aufgelassene Grube weist eine vegetationslose Tuffwand mit Feinschutthalde auf. Das BK-Objekt ist ein besonders schutzbedeutsamer Wald-Kernbereich im FFH-Gebiet mit einem Mosaik bezeichnender FFH-Lebensraumtypen, darunter auch prioritär zu erhaltende (Schluchtwald). Das Waldgebiet um die Ditzenlay erfüllt ferner eine wichtige Trittsteinbiotopfunktion im Waldverbund.
  • bk_f.BK-5706-0419-2011

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    bk_f.BK-5706-0419-2011
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0419-2011
    bezeichnung
    Kraterkessel des Dreiser Weiher bei Dreis-Brück
    objektbeschreibung
    Der Dreiser Weiher ist ein verlandetes großes Maar bei Dreis-Brück, er ist der zweitgrößte Maarkessel der Westeifel. Im inneren Krater liegt das verlandete Maar, dessen Feuchtwiesen durch zahlreiche Gräben zerschnitten werden. Dadurch wurden die Feuchtwiesen trockener, zudem werden sie nicht bewirtschaftet und zeigen Aspekte der Verbrachung. Außerhalb des Grabenrings liegen an den Kraterhängen sehr artenreiche und ausgedehnte Goldhafer-Waldstorchschnabel-Bergwiesen , Magerwiesen, feuchte Bergwiesen und Pfeifengras-Feuchtwiesen. Das Gebiet ist darüberhinaus für verschiedene gefährdete Wiesenbrüter von Bedeutung, so brüten hier u.a. Braunkehlchen, Wachteln und Wiesenpieper. Das Gebiet ist international bedeutsam im Biotopverbund artenreichen Grünlandes als Teil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel" und im NSG "Dreiser Weiher". Es sticht heraus durch die Flächengröße und die verschiedenen Ausprägungen artenreicher Wiesen, Feuchtwiesen und Magerwiesen.
  • bk_f.BK-5706-0420-2010

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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0420-2010
    bezeichnung
    Offenlandkomplex westlich Dreis
    objektbeschreibung
    Westlich von Dreis der Komplex an einem südexponierten Hang.. Es stocken Gebüsche und Hecken auf einer mageren, trockenen Weide. Das Gebiet ist lokal bedeutsam als Trittsteinbiotop der Agrarlandschaft.
  • bk_f.BK-5706-0463-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0463-2010
    bezeichnung
    Wiesen am Pützbach südlich Waldkönigen
    objektbeschreibung
    Südlich Waldkönigen liegen artenreiche Wiesen und naturnahe Bäche. Die artenreichen Mager-Wiesen beginnen am südlichen Ortsrand von Waldkönigen, sie enthalten Magerkeitszeiger und Arten der Borstgrasrasen und Pfeifengraswiesen. Sie sind besonders artenreich ausgebildet. Der Pützbach mäandriert durch ein Wiesen-Tal und wird von Erlen-Ufergehölzen begleitet. Im Osten des Komplexes ist in einer Feuchtwiesenbrache ein Binsensumpf mit Spitzblütiger Binse und Braunsegge enthalten. Nördlich von Steinborn liegt am Hang des Pützbach-Tales eine Feuchtwiesenbrache. Der Komplex ist lokal bis regional bedeutsam im Biotopverbund von artenreichem Grünland und naturnahen Bächen.
  • bk_f.BK-5706-0464-2010

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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0464-2010
    bezeichnung
    Nördlicher Teil des Dockweiler Waldes
    objektbeschreibung
    Das Gebiet umfasst den nördlichen Teil des Dockweiler Waldes am Autobahnzubringer zur A1. Die schützenswerten Buchenwälder sind teils zu dem bodensauren Typus, teils den nährstoffreicheren Waldmeister-Buchenwäldern zu rechnen. Die Buchenwälder werden häufig von Nadelholzforsten unterbrochen. Das Gebiet ist teilweise international bedeutsam im Biotopverbund naturnaher Buchenwälder innerhalb des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel".
  • bk_f.BK-5706-0466-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5706-0466-2010
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    2020-03-05T15:36:45Z
    kennung
    BK-5706-0466-2010
    bezeichnung
    Vier Waldinseln zwischen Hinterweiler und Kirchweiler
    objektbeschreibung
    Zwischen Hinterweiler und Kirchweiler liegen naturnahe Waldinseln, die in größere Fichtenforste eingefügt sind. Die beiden nördlichen Waldmeister-Buchenwälder sind von Quellbächen durchzogen. Am Dauner Heck bei Kirchweiler stockt auf einer Vulkankuppe ein Waldmeister-Buchenwald mit Arten der Blockschuttwälder. Der südliche Teil umfasst einen naturnahen Bach östlich von Kirchweiler. Das Gebiet ist lokal bedeutsam mit naturnahen Waldbiotopen als ökologische Trittsteine für Fauna und Flora.