bk_f.BK-5706-0381-2010

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gml_id
bk_f.BK-5706-0381-2010
id
134050
gid
20607
timePosition
2020-03-05T15:36:44Z
kennung
BK-5706-0381-2010
bezeichnung
Buchenwaldgebiet nördlicher Salmwald
objektbeschreibung
Größeres Waldgebiet, in dem Buchenwälder vorherrschen. Da geologisch ein kleinräumiger Wechsel zwischen vulkanischem Untergrund und devonischen armen Gesteinen ansteht wechseln die Waldgesellschaften zwischen dem eher armen Ausprägungen des Waldmeister-Buchenwaldes (Galio-Fagetum luzuletosum, FFH-TRT 9130) und dem eher basenreicheren Buchenwäldern armer Böden (Luzulo-Fagetum milietosum, FFH-LRT 9110). Da in der Vergangenheit ein großer Anteil an Waldflächen umgebaut oder verjüngt wurde, herrschen teils weitflächig Buchen-Jungwälder vor. Die verbliebenen Altwälder erreichen meist gerade so das Altholzalter. Unter einer an wirtschaftlichen Prinzipien orientierten Forstwirtschaft fehlen meist die für naturnahe Wälder wichtigen Altholz- und Totholzanteile. Die mit 50 cm schlagreifen Bestände werden über ca. 10 Jahre unter Ausnutzung der hier üppigen Buchen-Naturverjüngung wieder zurückgeführt (Inf. Forstamt Gerolstein). Im Gebiet entspringen zahlreiche, meist naturnahe Bäche. Eine künstlich angelegte größere Teichgruppe am Jagdhaus Flemminghöh weist naturnahe wie künstliche Strukturen aus und dürfte für Amphibien von Bedeutung sein. Schutzbedeutsam ist die große relativ zusammenhängende Laubwaldfläche, die von den Lebensraumtypen her der Zielsetzung des FFH-Gebietes entspricht, sich aber noch qualitativ hierhin orientieren muss. Daneben bestehen Quellbereiche und Quellbäche als geschützte Biotope. Mit den genannten qualitativen Einschränkungen liegt ein Kernraum der Wald-Biotopvernetzung vor.