Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-6914-0401-2011

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    BK-6914-0401-2011
    bezeichnung
    Feuchtgrünland-Komplex südl. "Oberer Buschur"
    objektbeschreibung
    Von Feuchtgrünland geprägter Offenland-Lebensraum am südl. Waldrand des "Oberen Buschur". Die Fläche ist von Ackerschlägen umgeben und von einigen schmalen, ruderalisierten Grünlandbrache-Streifen und Streuobstwiesen durchsetzt. In kleineren nassen Senken haben sich Schilfröhrichte gebildet. Im Nordosten der Fläche befinden sich drei kleinere Stillgewässer, die als Naturschutzteiche künstlich angelegt worden sind. Hier wächst auf ca. 80 qm ein möglicherweise angesalbter Seekannenbestand. Die Fläche besitzt durch das großflächige Vorkommen von Feuchtgrünland eine überregionale Bedeutung als Trittsteinbiotop sowie als Refugiallebensraum.
  • bk_f.BK-6914-0402-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-6914-0402-2006
    bezeichnung
    Laubwald im "Oberen Buschur"
    objektbeschreibung
    Kleinflächiger Laubwald-Komplex aus einem altholzreichen Hainbuchen-Eichenwald, einem Sumpfwald sowie einem kleinen Eichen-Buchenwald geringen bis mittleren Baumholzes. In dem mit einer gut ausgebildeten Krautschicht ausgestatteten Hainbuchen-Eichenwald liegt zentral ein kleiner Sumpfwald mit einem Tümpel. Der Hainbuchen-Eichenwald ist durch eine Eichen-Anpflanzung mit dem jungen Hainsimsen-Buchenmischwald verbunden, welchem auch Nadelbäume beigemengt sind. Die Fläche ist ein wertvolles Trittsteinbiotop und besitzt eine potentielle besondere faunistische Bedeutung.
  • bk_f.BK-6814-0140-2011

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    BK-6814-0140-2011
    bezeichnung
    Grünland und Gehölzstrukturen im Klingbachtal südlich Rohrbach
    objektbeschreibung
    Das Gebiet umfasst große, zusammenhängenden Feucht- und Frischwiesen, die sich teilweise durch eine hohe Artenvielfalt und typische Ausprägung auszeichnen. Die nur mäßig artenreichen, z.T gestörten Grünländer sind aufgrund ihrer Lage innehalb eines FFH-Gebietes in das Gebiet einbezogen worden. Sie sollten durch extensiv Nutzung zur artenreichen Beständen entwickelt werden. Bei den entlang der Gräben oder Bäche stockenden Ufergehölzen handelt es sich meist um alte Bestände, die neben ihrem hohen Biotopwert die Landschaft gliedern und beleben.
  • bk_f.BK-6814-0150-2011

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    BK-6814-0150-2011
    bezeichnung
    Klingbach-Tal zwischen Billigheim-Ingenheim und A 65
    objektbeschreibung
    Offenland-geprägtes Tal zwischen dem Elsenbach im Norden sowie dem Klingbach im Süden. Die Fläche ist in ihrem Wasserregime durch Grundwasserentnahme, landwirtschaftliche Nutzung sowie den Betrieb von Wassermühlen stark überprägt worden, so daß nur abschnittsweise naturnahe Bäche ausgebildet sind. Im Westen verläuft am nördlichen Rand der Fläche der Elsenbach, welcher in diesem Bereich zwar ein weitgehend naturnahes Bachbett besitzt, aber überwiegend trocken gefallen ist. Am Südrand fließt der Klingbach, welcher hier an den Talrand verlegt wurde und somit nur bedingt naturnah ist und ein weitgehend gestreckten Verlauf aufweist. Beide Bäche sind von Erlenufergehölzen durchgängig gesäumt. Wo Kling- und Elsenbach zusammenfließen, wird das Wasser in nördlicher Richtung abgeführt, so daß der ehemalige Verlauf des Klingbaches nur noch anhand der verbliebenen Ufergehölze ersichtlich ist, das eigentliche Bachbett ist hier nicht mehr vorhanden. Im weiteren Verlauf nimmt der nun jenseits der Kreisgrenze liegende Elsenbach die Hauptmenge des Wassers auf. Im Bereich der Ortschaft Steinweiler liegen zischen dem Elsen- und Klingbach drei von Ufergehölzen begleitete Gräben, die jedoch weitgehend trocken gefallen sind. Der Klingbach führt hier jedoch wieder (möglicherweise temporär) Wasser und verläuft bis zum erneuten Zusammenfluß mit dem Elsenbach auf Höhe der Rollmühle in einem weitgehend naturnahen, leicht mäandrierenden Bachbett. Östlich der Rollmühle fließt nur noch der Klingbach weiter und weist hier bis zur A 65 fast vollständig einen gestreckten Verlauf auf. Jedoch etwa auf halber Strecke kann sich die Bachbettdynamik noch einmal auf einer Länge von etwa 500 m in einem naturnahen Bachabschnitt entwickeln. Auch zwischen Rollmühle und A 65 ist der Bach vollständig von Ufergehölzen begleitet. Die im Tal liegenden Grünlandparzellen sind zu einem sehr großen Teil als Feuchtwiesen ausgebildet und überwiegend als Wiesen genutzt. Im Bereich der Ortschaft Steinweiler werden einige Bereiche als Mähweiden bewirtschaftet. Die Fläche besitzt mit den naturnah ausgebildeten Bachabschnitten im Offenland einen sehr seltenen Lebensraum und ist somit im hohen Maße schutzwürdig. Durch das Zusammenspiel aus Feuchtgrünland, lineare Gehölzstrukturen und Fließgewässer ist die Fläche vor allem durch das regional ansonsten seltene Vorhandensein von Weidevieh von großer potentieller faunistischer Bedeutung. Hinzu kommt durch die Mühlennutzung eine kulturhistorische Relevanz. Zudem weist der Talzug mit den Fließgewässern eine hohe Entwicklungsfähigkeit auf.
  • bk_f.BK-5705-0307-2011

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    2020-03-05T15:36:42Z
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    BK-5705-0307-2011
    bezeichnung
    Kuhberg und Ammelsbüsch NW Oos
    objektbeschreibung
    Oosbachtal und Kalkbuchenwaldkomplexe an den Hängen des Kuhberges und auf dem Dolomitmassiv des Ammelsbüsches NW Oos. Regional bedeutsamer großflächiger Kalkbuchenwaldkomplex mit den für die Prümer Kalkmulde typischen Dolomit-Felsformationen. An den steil zum Oosbach abfallenden Flanken des Kuhberges und des Ammelsbüsches stockt ein stellenweise edellaubholzreicher Schluchtwald mit markanten Kalkfelsformationen eng verzahnt mit benachbarten Buchenwäldern. Auf flachgründigem südexponiertem Standort am Kuhberg stockt kleinflächig Orchideen-Buchenwald. Die schmale Talsohle der Oosbachschlucht wird teilweise von reich strukturierten Bachuferwäldern eingenommen. Wichtiger Kalkbuchenwaldkomplex und Auenbiotopverbundelement am nördlichen Rand der Prümer Kalkmulde vermittelt über den Ammelsbüsch zur benachbarten Gerolsteiner Kalkmulde inmitten der Vulkaneifel.
  • bk_f.BK-5805-0021-2011

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    2020-03-05T15:36:42Z
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    BK-5805-0021-2011
    bezeichnung
    Hangwälder im NSG "Vulkan Kalem"
    objektbeschreibung
    Am den Hangflanken des Vulkan Kalems sind Basaltlavaschichten angeschnitten, die felsig-blockige Standortvoraussetzungen bilden. Die beherrschende Waldvegetation ist ein über Niederwaldwirtschaft entstandener Eichen-Hainbuchen-(Hainbuchen-Eichen)-Wald. Lokal finden sich mit vereinzelt anzutreffenden Kennarten Anklänge an die trockenen Gesteinshaldenwälder (Spitzahorn-Lindenwald) und an den trockenen Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald. Die zur Ausweisung der FFH-Lebensraumtypen 9170 (Galio-Carpinetum) bzw. 9180 (Aceri platanoidis-Tilietum platyphylli) erforderliche Eindeutigkeit der Gesellschaftsansprache ist hier aber nicht möglich. Eine kleine Basaltlavawand sollte offen gehalten werden. Das Grünland im NSG wird intensiv genutzt. Im Gegensatz zu älteren Darstellungen finden sich (mäßig) artenreiche Grünlandbereiche nur noch als kleinflächige Relikte. Die Bedeutung des Gebietes liegt besonders im Vorhandensein naturnaher Wälder auf Block- und Hangschutt. Es besteht damit auch eine Trittsteinbiotopfunktion für Arten wärmebedürftiger und kühl-frischer Wälder.
  • bk_f.BK-5805-0029-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:42Z
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    BK-5805-0029-2011
    bezeichnung
    NSG Eishöhlen und Fischbachtal bei Birresborn
    objektbeschreibung
    Entlang der Erosionskante des Fischbachs durch Basaltlavaschichten des Kalem-Vulkans zieht sich eine breite Blockschuttzone mit Eschen- wie Ahorn-dominierten Blockschutt- und Schluchtwaldgesellschaften, die ebenso beschattete wie kleinflächig lichte moosreiche Gesteinsgesellschaften aufweisen. Entsprechend der mineralogischen Eigenschaften des Basaltes finden sich sowohl kalkliebende als auch kalkfliehende Gesellschaften. Die im Zuge eines Mühlsteinaubbaus entstandenen "Eishöhlen", werden intensiv touristisch genutzt. Sie werden allerdings im Winterhalbjahr vergittert und sind dann Quartier von Fledermausarten. Zwischen dem Waldgürtel auf der Kuppe und dem im Talgrund naturnah fließenden Fischbach findet sich an der Talflanken ein zusammenhängender Gürtel aus teils artenreichem Grünland frischer bis nasser Standorte. Faunistisch besteht hier Lebensraum für eine artenreiche Schmetterlingsfauna wie auch für Vogelgemeinschaften einer mehr parkartig mit Einzelgebüschen strukturierten Landschaft. Das NSG ist aufgrund Vielzahl seltener Biotope, worunter besonders die Blockschuttbiotope herausragen, von landes- bis bundesweiter Bedeutung. Ebenso besteht eine hohe europäische Schutzbedeutung aufgrund des hohen Anteils an FFH-Lebensraumtypen, darunter ein hoher Anteil prioritär zu schützende. In der regionalen Biotopvernetzung von Blockschuttbiotopen und Grünlandflächen bietet das NSG Kernlebensraumqualitäten.
  • bk_f.BK-5606-0443-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:42Z
    kennung
    BK-5606-0443-2011
    bezeichnung
    Feuchtwiesengebiet am Scheidbach südöstlich Berndorf
    objektbeschreibung
    Feuchtwiesengebiet mit Pfeifengraswiesen und Kleinseggenriedern am Scheidbach südöstlich Berndorf. International bedeutsames, strukturreiches Feuchtwiesengebiet mit Sumpfdotterblumenwiesen, Pfeifengraswiesen und Davallseggenriedern. Biotop-Verbundelement der Feuchtwiesengebiete im Naturraum Hillesheimer Kalkmulde.
  • bk_f.BK-5705-0021-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:42Z
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    BK-5705-0021-2011
    bezeichnung
    Rother Kopf
    objektbeschreibung
    Der Bereich umfasst die Kalkbuchenwälder mit mehreren Höhlen, Gebüschen und degradierten ehemaligen Magerrasen am Rother Kopf nördlich von Roth Die artenreichen Kalkbuchenwälder mit mehreren Höhlen zeigen Hallenwaldcharakter (Altbaumbestand). Es sind Höhlenbäume vorhanden. Am Südhang breiten sich großflächige Gebüsche auf den Flächen der ehemaligen Kalkmagerrasenflächen aus. Die Flächen, welche noch Offenlandcharakter aufweisen sind von verfilzten Fiederzwenken-Fluren bestanden. Wichtige Trittsteinbiotope für gehölzbewohnende und höhlenbewohnende Tierarten.
  • bk_f.BK-5705-0025-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:42Z
    kennung
    BK-5705-0025-2010
    bezeichnung
    Quellbachsystem bei Müllenborn
    objektbeschreibung
    Der Komplex umfasst ein naturnahes Quellbachsstem in Waldlage nördlich von Müllenborn. Die Schutzwürdigkeit ergibt sich aus den naturnahen Fließgewässerabschnitten mit der entsprechend angepassten Fauna. Der Bereich ist ein Wanderkorridor und Trittsteinbiotop zum Oosbachtal.