Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5712-0027-2008

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    BK-5712-0027-2008
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    Buchenwälder am Bettberg
    objektbeschreibung
    Am Bettberg, südlich des Falkenborner Hofs, stocken in Hanglage zwei mittelalte (cirka 80 Jahre) Buchenwälder. Vereinzelt sind Althölzer zu finden. Die Krautschicht ist u.a. mit Vorkommen der Zwiebel-Zahnwurz von anspruchsvollen Arten geprägt, wodurch die Buchenwälder der artenreichen Ausbildung zuzuordnen sind. Vereinzelt sind Lärchen eingestreut. Am Südhang des Bettberges stocken Eichenwälder, die zum Teil stark mit Fichte durchsetzt sind. Diese wurden nicht mit arrondiert. Die Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0029-2008

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    BK-5712-0029-2008
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    Buchenwälder am Liebeneck
    objektbeschreibung
    Am Liebeneck, östlich des Osterspeier Waldes sind großflächig artenreiche Buchenwälder anzutreffen. Westliche Teilbereiche sind durchforstet und somit stark aufgelichtet. Eine arm und reich ausgebildete Krautschicht tritt im Wechsel mit reliefbedingter Kuppen- und Muldenlage auf. Lokal treten vermehrt Lärchen hinzu. Zwei Teilflächen wurden mit Buchen aufgeforstet. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0031-2008

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    BK-5712-0031-2008
    bezeichnung
    Gutsforst
    objektbeschreibung
    Der Gutsforst südlich des Dinkholder Baches wird flächendeckend von Wäldern eingenommen. Dabei überwiegen die Buchenwälder, die haupsächlich mit Beständen zwischen 80 und 120 Jahren vertreten sind. Einige jüngere Bestände, sowie eine Buchenaufforstung fallen ebenso darunter. Im Westen stockt in steiler Hanglage ein niedrigwüchsiger Eichenniederwald. Auf schottrigem, teils grasreichem Untergrund erreichen die vielstämmigen Eichen eine Höhe von maximal sieben Metern. Nur vereinzelt weisen sie Krüppelwuchs auf. Der Krüppelwuchs ist vermehrt in Kuppenlage entlang einer Felsnase zu finden. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung. Ebenso bedeutsam ist der wärmeliebende Eichenwald als extrazonaler trockenwarmer Vegetationsstand und Lebensraum für xerotherme Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5712-0033-2008

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    BK-5712-0033-2008
    bezeichnung
    Quelltal südlich Hof Dachsborn
    objektbeschreibung
    Südlich vom Hof Dachsborn entspringt inmitten eines von intensiver Landwirtschaft umgebenen Tälchen, ein kleiner, in Teilbereichen naturnaher Bach. Der westlich gelegene Quellbereich wird von Hochstauden dominiert und leitet in einen von Brombeeren und Brennessel dominierten quellig durchsickerten Abschnitt über. Nach kurzer Verrohrung wird der Bachlauf sichtbar und wird im weiteren Verlauf von einem feuchten Erlenauwaldrest gesäumt. Der Bach teilt sich in diesem Bereich, verläuft anschließend schmal durch einen von Waldsimsen geprägten Bestand, um im östlichen Bereich wiederum einen schmalen Erlenauwald zu durchfließen. Von der Brennessel dominierte Bereiche sind durch die angrenzende Landwirtschaft eutrophiert. Vom Westen her erstreckt sich ein dichtes Schlehengebüsch, welches am Bach in den Erlenbruch überleitet. Mit arrondiert wurden gemähte Fettwiesen. Die Gebüsche stellen in der intensiv genutzten Offenlandschaft im lokalen Biotopverbund Rückzugsorte für Hecken- und Gebüschbrüter dar. Die Feuchtbiotope sind für feuchteliebende Tier- und Pflanzenarten bedeutsame Lebensräume.
  • bk_f.BK-5712-0035-2008

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    BK-5712-0035-2008
    bezeichnung
    Bachtal nordöstlich Dachsborn
    objektbeschreibung
    Nordöstlich von Dachsborn verläuft ein naturnaher Quellbach, der sich in einem kleinen Tälchen inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen befindet. Der nordwestliche Verlauf des Baches wird von Hochstauden dominiert und verläuft durch brachgefallenens Grünland, an dessen Rändern Erlen- und Weidengebüsche aufkommen. Im Süden wird der Bach von Erlen gesäumt, die sich zu einem kleinen Auwald aufweiten. Ein von der Sumpfsegge gebildetes Seggenried befindet sich im Südosten des Baches an einer Weidefläche. Der Biotopkomlex trägt wesentlich zum Strukturreichtum der Feldflur bei.
  • bk_f.BK-5712-0037-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5712-0037-2008
    bezeichnung
    Gebüsche nördlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Am nördlichen Siedlungsrand von Dahlheim befinden sich große zusammenhängende Schlehengebüsche. In den sich hauptsächlich in Hanglage befindlichen Gebüschen, sind am Südhang Reste alter Obstbestände erkennbar. Alte Obstbäume zeugen von der damaligen Nutzung. Dieser Teil der Fläche ist bereits seit langem brachgefallen und deshalb vollständig verbuscht. Durch die Sukzession sind potentielle Standorte eines bereits im Jahre 1993 weitestgehend verschwundenen Magerrasens (Angabe Alt-BK) weiter verbuscht und somit nicht mehr auffindbar. Arten des vermutlich im Osten gelegenen Trockenrasens sind nur im Saumbereich fragmentarisch erhalten. Die Fläche wird von der Schlehe dominiert. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5712-0039-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5712-0039-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex westlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Westlich von Dahlheim liegen im ansonsten intensiv, landwirtschaftlich genutzten Raum, einige das Landschaftsbild bereichernde Biotope. Hierzu gehört ein im Süden gelegenes Gebüsch, das von der Schlehe geprägt wird und einige alte Obstbäume beinhaltet. Auf der sich im Norden anschließenden artenreichen Glatthaferwiese, ist eine alte, einreihige Streuobstwiese zu finden. Nordöstlich davon stockt ein junges Feldgehölz mit einer dichten Strauchschicht. Dieses leitet in eine alte Baumhecke aus Eiche, Esche und Vogelkirsche mit einem breiten Gehölzunterwuchs aus hauptsächlich Hasel über. Ein ehemaliger Kalkmagerrasen ist weitestgehend verbuscht. Magerkeitszeiger sind nur lokal und kleinflächig vorzufinden. Östlich dieses Komlexes verläuft ein Abschnitt des Dahlheimer Baches. Dieser wird von Erlen und lokal von alten Silberweiden gesäumt. Am mittleren Verlauf des Bachabschnittes ist eine Feuchtgrünlandbrache ausgebildet. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5811-0017-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0017-2008
    bezeichnung
    Pulsbach und angrenzende Hänge
    objektbeschreibung
    Der Pulsbach entspringt südwestlich der Ortschaft Prath. Während er im Oberlauf noch ein bis zu 5m breites Muldental ausbildet, welches von einem Erlen-Eschenwald eingenommen wird, hat er sich in seinem weiterem Verlauf zunehmend tiefer in die angrenzenden Hochebenen eingeschnitten und ein sehr enges Tälchen mit überwiegend sehr steilen, lokal auch felsigen Hängen geformt, welches am Unterlauf in der markanten "Pulsbach-Klamm" endet, wobei der Bach im Unterlauf auch mehrere kleine Wasserfälle ausgebildet hat. Die zufließenden Nebenbäche weisen ebenfalls einen naturnahen Verlauf und einen bachbegleitende Erlensaum auf. Die am Oberlauf flacheren, im Mittel- und Unterlauf steil abfallenden Hänge sind durchgängig bewaldet, wobei mittelalte Buchenmischwälder (vereinzelt auch mit Kiefern) vor allem auf den flacheren Hangpartien und Eichenwälder auf den steileren Hängen dominieren. In Kuppenlage und auf den steilsten und felsigsten Hangpartien sind letztere durch Krüppelwuchs gekennzeichnet, ansonsten durch gut ausgeprägten Niederwald-Charakter. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche, teilweise auch die Buche hinzu. Die Krautschicht ist meist grasreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren Standorte auf. Besonders hervorzuheben sind die extrem steilen, nordexponierten Schluchtwaldstandorte mit einem Eschen-Schluchtwald nahe der Klamm, die teilweise den gesamten felsigen Steilhang einnehmen. Neben den standorttypischen Baumarten wie Esche, Linde und Ahorn wird die Krautschicht in den feucht-kühlen Lagen vor allem am Hangfuß durch große Bestände der Hirschzunge gekennzeichnet. Die nördlich des Unterlaufes gelegenen, südexponierten, ebenfalls sehr steilen Hänge sind überwiegend terrassiert und mit alten Mauern durchsetzten. Hier herrschen dichte Gebüsche der mittleren Standorte vor, die sich auf den brachgefallenen Obstgärten, vereinzelt auch auf Weinbergsbrachen entwickeln konnten. Am Oberhang gehen diese Felsen-Ahornwälder über. Das Gebiet erlangt vor allem wegen der markanten Felsformationen am Unterlauf des Pulsbaches und des Schluchtwaldes als seltenem Biotoptyp eine herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes.
  • bk_f.BK-5811-0019-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0019-2008
    bezeichnung
    Obstwiesen und Brachen bei Oberkestert
    objektbeschreibung
    Oberhalb der steil abfallenden Rheinhänge befinden sich in der überwiegend nur schwach reliefierten Feldflur bei Oberkestert mehrere ehemalige bzw. nur extensiv genutzte Obstwiesen mit alten Hochstammsorten. Der größte Teil der Flächen ist bereits seit langem brachgefallen und vollständig verbuscht. Dominierende Art ist die Schlehe. Die Obstbäume sind in unterschiedlichen Anteilen noch innerhalb der Gebüsche erhalten, zum Tei aber auch fehlend. Weitere Obstwiesen werden relativ extensiv genutzt. Hierbei werden nur noch die Obstbäume selber genutzt, während die Grünlandflächen zunehmend verbrachen und hier ebenfalls Gebüsche aufkommen. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar. Darüber hinaus stellen die Obstwiesen Relikte einer kulturhistorischen Landnutzungsform dar. Insbesondere bei den noch nicht vollständig verbuschten Flächen sollten aber auch die Pflege bzw. Nutzung des Grünlands durch regelmäißge Mahd erfolgen, um den langfristigen Erhalt zu sichern. Zum Teil wurden angrenzende Wiesen und Wege in die Flächenabgrenzung einbezogen.
  • bk_f.BK-5811-0021-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:14Z
    kennung
    BK-5811-0021-2008
    bezeichnung
    (Verbuschte) Streuobstwiesen westlich Prath
    objektbeschreibung
    Die hier abgegrenzten Flächen umfassen zwei westlich Prath gelegene ehemalige bzw. nur extensiv genutzte Obstwiesen mit alten Hoch- und Mittelstämmen Vor allem die südliche Fläche ist etwa zu zwei Dritteln bereits seit langem brachgefallen und vollständig verbuscht bzw. weist schon ein Vorwaldstadium auf. Die übrigen Bereiche werden extensiv genutzt. Die offenen Bereiche weisen Arten der mageren und trockenen Standort auf. Die Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar. Darüber hinaus stellen die Obstwiesen Relikte einer kulturhistorischen Landnutzungsform dar, deren langfristiger Erhalt angestrebt werden sollte. .