Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0161-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0161-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Lykershausen
    objektbeschreibung
    Südlich von Lykershausen sind innerhalb eines großen Waldkomplexes, der sich bis zum Rhein hinunter zieht noch große Bereiche mit einem alten Buchenwald bestockt. Der Buche sind dabei auch Eichen und Hainbuchen in wechselden Anteilen beigemischt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren, z. T. bis 150 Jahren auf. Vor allem im Norden weisen die Bäume noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Eine Krautschicht fehlt hier fast vollständig, lokal treten aber Melica-Herden auf. Die Bestände im Süden waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte teilweise Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht treten hier häufig Verlichtungszeigern wie die Brombeere auf. Weitere anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister weisen auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin. Vor allem im Norden sind mehrere Nadelforstparzellen zu finden. Die großen Waldbestände stellen die potentiell natürliche Vegegation dar und sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5711-0173-2008

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    BK-5711-0173-2008
    bezeichnung
    Glatthaferwiese östlich Kamp-Bornhofen
    objektbeschreibung
    Oberhalb der steil abfallenden Rheinhänge östlich Kamp-Bornhofen ist eine Glatthaferwiese zu finden, die hauptsächlich von Wäldern begrenzt wird. Während des Kartierzeitpunktes lag die Fläche frisch gemäht vor, sodass eine exakte Abgrenzung schutzwürdiger Bereiche nicht möglich war. Magerkeitszeiger sind vor allem im Saumbereich zu finden. Als extensiv genutzte Mähwiese, ist sie aufgrund ihres Artenreichtums, in der ansonsten an artenreichen Wiesen eher verarmten Landschaft, von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0001-2008

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    BK-5712-0001-2008
    bezeichnung
    Dahlheimer Bachtal
    objektbeschreibung
    Der Dahlheimer Bach fließt in schützenswerter Ausbildung in einem schmalen Tälchen südlich von Dahlheim in südöstlicher Richtung dem Wellmicher Bach zu. Der Bach verläuft zum großen Teil mäßig naturnah, da er durch die parallel geführten Straße eingeschränkt wird. Charakteristisch ist ein gut ausgeprägtes, altes Weidenuferghölz mit Hochstauden im Unterwuchs. Die beidseits unvermittelt steil ansteigenden, zum Teil felsigen Hänge sind durchgängig bewaldet. Mehrere kleine Quellbäche haben sich in die Hänge eingeschnitten, weisen aber wegen der starken Beschattung oft nur eine spärliche bis fehlende Vegetation auf. Bemerkenswert ist ein kleiner östlich gelegener Quellbach, der aus einer Sturzquelle oberhalb eines Weges gespeist wird. Östlich der Straße sind die Hänge nahezu durchgängig von einem Eichenniederwald bestockt, der vor allem im Norden am Unterhang noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Die übrigen hier arrondierten Niederwälder sind weitgehend durchgewachsen und durchsetzt mit alten Buchen und Eichen, vereinzelt auch Kiefern. Die Bestände sind häufig sehr strauchreich. Vor allem die Unterhänge weisen oftmals kleinere Felsen und Felseinsprengsel, punktuell aber auch größere, bewaldete Felsen - in einem Fall mit einem kleinen Krüppeleichenwald auf. Die Krautschicht ist oft gras- oder moosreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren, wärmebegünstigten Standorte auf. Westlich des Baches wurde ein älterer Buchenwald einbezogen, der im Norden einen nahezu vegetationsfreien Quellbach aufweist. Ein weitere Quellbach innerhalb des Bestandes wirkt ephemer wasserführend. Das strukturreiche Dahlheimer Bachtal erfüllt als Nebental des Wellmicher Bachtales wesentliche Vernetzungsfunktionen.
  • bk_f.BK-5712-0003-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0003-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder und Bäche am "Pickert" und "Grauwieser Berg"
    objektbeschreibung
    Der südlich gelegene Buchenwald am nordexponierten Hang des "Grauwieser Berg", weist Bestände von verschieden alten Buchen auf. Vereinzelt sind Nadelgehölze eingestreut. Bei den nördlich gelegenen Buchenbeständen handelt es sich um Anpflanzungen, die in Teilen cirka 5 Jahre alt sind. Am Südhang des "Pickert" stockt ein wärmeliebender Eichenwald, der ehemals als Niederwald genutzt wurde. Der Mühlbach weist beidseits ein Erlenufergehölz auf. Der westlich gelegene, den Mühlbach speisenden Bach, bildet im Mittellauf ansatzweise ein kleines Kerbtal aus. Am Hang an der Lohmühle ist ein abgesperrter Stolleneingang zu finden. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope stellen die Flächen vernetzenden Charakter dar.
  • bk_f.BK-5711-0163-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0163-2008
    bezeichnung
    Hänge am Unterlauf des Bornhofer Baches
    objektbeschreibung
    Nördlich der Burgen Sterrenberg und Liebenstein erstrecken sich beidseits des Bornhofer Bachtales sehr steile, bewaldete Hangbereiche. Der Bachlauf selber ist hier begradigt und wurde nicht einbezogen. Die nördlich des Baches gelegenen sehr steil abfallenden und südexponierten Hänge sind nahezu durchgängig von einem wärmeliebenden Gebüschen und Eichen-Niederwald bestockt, der über weite Strecken noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche zum Teil kodominant. lokal auch die Kiefer hinzu. (Die stärker von Kiefer überprägten Bestände im Osten wurden nicht mit einbezogen). Der Hang wird durch zahlreiche Felskuppen und felsige Steilhänge geprägt, auf denen dann die Eiche nur Krüppelwuchs aufweist. Am westlichen Gebietsrand befindet sich eine markante Felswandwand mit Felsgebüsch. Hieran schließt sich auf brachgefallenen Wein- und Obstgärten eine größere Hangpartie mit wärmeliebendem Gebüsch an. Die nordexponierten Hänge nördlich der Burgen werden im Westen von einem durchgewachsenen Eichenmischwald gebildet, der nach Osten hin zunehmenden Buchenanteil aufweist und schließlich von einem Eichen-Buchenwald abgelöst wird. Die Krautschicht dieser Wälder weist überwiegend auf artenarme, lokale aber auch auf anspruchsvolle Ausprägung hin. Häufig treten Felsen auf, so dass sich zum Teil auch Übergänge zu schluchtwaldartigen Beständen feststellen lassen. Das Gebiet hat herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes. Insbesondere die offenen extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte stellen wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche dar.
  • bk_f.BK-5711-0175-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0175-2008
    bezeichnung
    Buchenwaldkomplex nordöstlich Braubach an der K327
    objektbeschreibung
    Innerhalb des Oberlahnsteiner Waldes ist ein größerer Komplex aus mehreren, teilweise durch Nadelforste und Straßen von einander getrennter Buchenwälder erhalten. Die Buchenwälder weisen zum Teil ein Alter von über 120 Jahren auf. Besonders die westlichen Bestände sind allerdings regelmäßig mit Nadelhölzern durchsetzt. Randlich und in Muldenlage sind häufig Vorkommen der Zwiebel-Zahnwurz zu verzeichnen. In Kuppenlagen werden ausgehagerte Bereiche durch das vermehrte Vorkommen von Hainsimsen und anderen anspruchslosen Arten gekennzeichnet. Teilbereiche sind stark durchforstet. Als Arrondierungsflächen wurden im westlichen Bereich Nadelforste, ein schmaler Streifen intensiv genutztes Grünland, sowie Eichenbestände hinzugenommen. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5711-0177-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5711-0177-2008
    bezeichnung
    Wälder und Grünland am Molkenborn und Helberstiel
    objektbeschreibung
    Der Südhang des Helberstiel und der Westhang des Molkenborn werden von wärmeliebenden Eichenwäldern bestanden. Die besonders auf den felsigeren, steileren Standorten stockenden Eichen sind vom Krüppelwuchs geprägt und erreichen eine Höhe von maximal vier Metern. Der Untergrund besteht aus schottrigem Material, auf dem die Krautschicht nur spärlich ausgebildet ist. Übergänge zu besserwüchsigen Eichenwäldern sind fließend. Gräser bestimmen in diesen die Krautschicht. Im Osten liegt ein brachgefallenes Magergrünland, welches einen hohen Verbuschungsgrad aufweist. Regionale Bedeutung erlangen sie als extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte und damit als Lebensraum für xerotherme Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5711-0179-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5711-0179-2008
    bezeichnung
    Mühlbachtal zwischen Dachsenhausen und Braubach
    objektbeschreibung
    Zwischen Dachsenhausen und Braubach verläuft südlich der L335 der Mühlbach. Im Oberlauf wird er durch eine am Bach befindliche Kläranlage beeinträchtigt. Er verläuft hier mäandrierend zwischen Glatthaferwiesen und wird von Weidengebüsch, bestehend aus Silberweiden gesäumt. Durch Tiefenerosion haben sich zudem steile Abbruchkanten gebildet. Im Mittellauf werden die den Bach säumenden Weidengebüsche von Eschen und Erlen abgelöst. Eine Grünlandaue ist im Mittellauf nur auf die nördlich vom Bach liegenden Flächen beschränkt. Südlich grenzen direkt die steil ansteigenden Wälder an. Die Grünlandaue ist in Teilbereichen brachgefallen und durch hochstaudenreiche und seggendominierte Bereiche geprägt. Kleinflächig ausgebildet liegt eine Feuchtwiese nördlich des Mühlbaches in einem kleinen Tälchen, das von einem nicht naturnahen Quellbach durchflossen wird. Ein Quellbach, von Südost nach Nordwest verlaufend, speist im Mittellauf den Mühlbach und wird dort von einem Weiden-Erlen-Auwald gesäumt. Der Quellbereich befindet sich in einer Feuchtwiese. Im Wald, nördlich einer Mülldeponie, liegt nahe das Quellbaches eine kleine Quellflur. Nahe Braubach liegt ein Regenrückhaltebecken in der Aue. Ein von Norden kommender Quellbach verläuft dort parallel zum Mühlbach weiter entlang der Straße. Der über weite Strecken noch naturnahe Mühlbach stellt ein wertvolles Vernetzungsbiotop im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5712-0005-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0005-2008
    bezeichnung
    Eichen-Hainbuchenwälder nördlich Prath
    objektbeschreibung
    Der überwiegende Teil des insgesamt über 30h großen Waldes nördlich von Prath ist mit einem mit alten Eichen-Hainbuchenwald bestockt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren Jahren auf. Oftmals weisen die Hainbuchen noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Insgesamt sind die Bestände aber durchgewachsen. Die oft gut ausgebildete Krautschicht wird im Norden eher von anspruchsvollen der artenreichen Carpinion bzw. Fagion - Gesellschaften und Herden des Perlgras, im Süden eher von anspruchslosen Arten geprägt. In Teilbereichen dominiert allerdings auch die Brombeere. In der Strauchschicht erreicht vor allem die Hasel, aber auch Hainbuche und Eberesche hohe Anteile. In dem alten Wald sind auch größere Bereiche mit Nadelforsten bestockt (hier nicht einbezogen). Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und als Lebensraum innerhalb der offenen Feldflur von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5712-0007-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5712-0007-2008
    bezeichnung
    Wälder östlich des Pankert
    objektbeschreibung
    Südöstlich von Braubach erstrecken sich vom Osthang des Pankert bis hin zum Fuße des Molkenborn alte Buchenwälder. Die südöstlich gelegenen Wälder weisen eine gut ausgebildete Strauch- und Krautschicht auf. Die nordöstlich gelegenen Buchenwälder sind kraut- und strauchärmer. Sie sind den bodensauren Buchenwäldern zuzuordnen. Die nordöstlichen Bereiche der Wälder liegen an einem steil nach nordosten einfallendem Hang, welcher von Felsvorsprüngen geprägt wird. Am Molkenborn entspringen naturnahe Quellbäche, die nach ihrem zusammenfließen ein breites, tief eingeschnittenes Muldental, mit Steilwänden von fünf bis zehn Metern Höhe, ausbilden. Inmitten der BK-Fläche verläuft ein weiterer naturnaher Quellbach. Er begrenzt zusammen mit den Quellbächen am Molkenborn eine Erhebung zwischen Pankert und Molkenborn. Als Arrondierungsflächen wurden im Süden vereinzelte Fichtenforste sowie im Nordwesten ein Kiefernforst mit einbezogen. Die Fichtenforste liegen z.T. inmitten der Buchenwälder. Eine Eichenwaldparzelle im Nordosten wurde ebenfalls arrondiert. Relativ zentral, sowie am Ostrand der Fläche, sind artenreiche Glatthaferwiesen zu finden. Des Weiteren grenzt die östlich gelegene an einen Wildacker. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope stellen die Flächen vernetzenden Charakter dar.