objektbeschreibung
Südlich von Lykershausen sind innerhalb eines großen Waldkomplexes, der sich bis zum Rhein hinunter zieht noch große Bereiche mit einem alten Buchenwald bestockt. Der Buche sind dabei auch Eichen und Hainbuchen in wechselden Anteilen beigemischt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren, z. T. bis 150 Jahren auf. Vor allem im Norden weisen die Bäume noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Eine Krautschicht fehlt hier fast vollständig, lokal treten aber Melica-Herden auf. Die Bestände im Süden waren auf Grund von Durchforstungsmaßnahmen zum Kartierzeitpunkt stark aufgelichtet. In der Strauchschicht dominierte teilweise Buchennaturverjüngung. In der Krautschicht treten hier häufig Verlichtungszeigern wie die Brombeere auf. Weitere anspruchsvolle Arten wie z. B. Waldmeister weisen auf die artenreiche Ausbildung der Buchenwald-Gesellschaften hin.
Vor allem im Norden sind mehrere Nadelforstparzellen zu finden.
Die großen Waldbestände stellen die potentiell natürliche Vegegation dar und sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.