Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5807-0067-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0067-2011
    bezeichnung
    Weinfelder Maar und Umgebung
    objektbeschreibung
    Weinfelder Maar (Totenmaar) mit Maarhängen und Umland SO Daun Zwischen Gemünder und Schalkenmehrer Maar gelegener Maarsee mit gehölzbestandenen Hängen und Teilen von Offenland (Grünlandflächen). Das Weinfelder Maar kann zu den oligotrophen Maarseen gerechnet werden, Bestände von Littorella uniflora können hier als Zeiger dienen. Das leicht ovale, bis zu 51 Meter tiefe Gewässer verfügt über nur wenig ausgdehnte Flachwasserzonen, diese grenzen oft unmittelbar an Gehölzbestände an. Eine Schwimmblattzone ist nur ganz fragmentarisch ausgebildet, auch Röhrichte/Seggenriede sind nur lokal und kleinflächig vorhanden. Die Kraterwälle sind überwiegend gehölzbestanden (ältere Gebüsche, Vorwaldbestände etc.), kleinere Teile Grünland. Südlich des Maares wurde ein Gebüsch gerodet und in Magergrünland überführt, hier hat sich eine mit Einzelgehölzen gut strukturierte Fläche entwickelt. Im Bereich des Dronketurms ist weiteres Grünland vorhanden, diese relativ artenärmere Wiesenfläche wird regelmäßig gemäht und ist in Teilen druch Vertritt größerer Besuchermengen gestört. Südlich und Nordwestlich des Maares schließen artenreiche Grünlandflächen an. International bedeutsam aufgrund der charakteristischen Maarform als geomorphologische Erscheinungsform. THIEMENANN hat u.a. an diesem Gewässer in den Jahren 1914/15 seine Seencharakterisierung definiert und die Dauner Maare als Referenzgewässer gewählt. Der See ist als natürlicher See als FFH-LRT zu bewerten. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens von FFH-Lebensraumtypen, landesweit bedeutsam in erster Linie durch den Maarsee.
  • bk_f.BK-5707-0149-2011

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    BK-5707-0149-2011
    bezeichnung
    Quellgebiet des Trierbaches N Köttelbach
    objektbeschreibung
    Südwestliches Quellgebiet des Trierbaches zwischen "Mutschberg" und "Maihöchsten" Ein von Grünland geprägter, überwiegend flach geneigter Hangbereich des oberen Trierbachtales. Das Grünland ist ganz überwiegend in extensiver Nutzung. Neben Mähwiesen unterschiedlicher Nutzungsintensität finden sich Rinderstandweiden und Pferdekoppeln. Kleinere Teilbereiche sind verbracht, dies gilt insbesonders für die feuchten bis nassen Grünlandanteile. Als strukturierende Elemente sind Gehölze unterschiedlicher Ausprägung (Strauchhecke, Gebüsche etc.) arrondiert. Lokal bedeutsam aufgrund des Vorkommens von nach § 30 BNatSchG geschützten Biotoptypen.
  • bk_f.BK-5707-0184-2011

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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0184-2011
    bezeichnung
    "Brinkenkopf" SO Köttelbach
    objektbeschreibung
    Basaltkuppe des "Brinkenkopf" in der Feldflur zwischen Köttelbach und Mosbruch Flächenmäßig teilen sich ein Feldgehölz im Nordteil und eine Hangwiese im Südteil des Objektes paritätisch die Gesamtfläche. Das Feldgehölz weist tlw. Altbäume auf, daneben auch Flächenteile mit ehemaliger Niederwaldnutzung. Im Kuppenbereich sind tlw. offene Basaltflächen und Blöcke, hier finden sich Anklänge an die Vegetation der Blockschutthalden, angezeigt z.B. durch dichte Herden des Bingelkrauts. Die südlich anschließende Hangwiese weist artenreiches Grünland auf, ehemals wurde diese Fläche vermutlich beweidet. Im Kontakt zum Feldgehölz sind Übergänge mit Strauchbeständen ausgebildet. Ein kleines Feldgehölz im SO-Teil des Objektes wurde zusätzlich als weiteres Strukturelement arrondiert. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens eines FFH-LRT (6510), weiterhin lokal bedeutsam aufgrund der Gehölzstrukturen in landwirtschaftlich intensiv genutzter Umgebung.
  • bk_f.BK-5707-0185-2011

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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0185-2011
    bezeichnung
    Grünlandkomplex SW Köttelbach
    objektbeschreibung
    Grünlandkomplex mit Gehölzanteilen zwischen "Hähnchen" und "Mäuschesberg" Nebenlauf des Trierbaches mit einigen zuführenden Quellbächen in einem Tal mit flachen, sanft geneigten Hängen. Der zentrale Bachlauf verläuft in Teilen durch Feldgehölze unterschiedlicher Ausprägung, tlw. feuchte Erlenbestände. Das Offenland wird von Grünland eingenommen, je nach Bodenfeuchte Grünland mittlerer Standorte (Mähwiesen, Standweiden), Magerwiesen, Feucht- und Naßwiesen/-weiden sowie deren Brachen. Teile sind magerer, hier Fragmente der Borstgrasrasen. Eine Reihe von Kleingehölzen (Gebüsche, Bruchgebüsche, Einzelbäume etc.) strukturieren den Offenlandbereich. Abgesetzt eine Teilfläche nördlich des Hauptgebietes mit Naßwiesen und einem begradigten Bachlauf. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens von FFH-LRT, regional bedeutsam durch das Vorkommen von nach § 30 BNatschG geschützter Biotoptypen und der ausgedehnten Grünlandbereiche
  • bk_f.BK-5807-0127-2011

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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0127-2011
    bezeichnung
    Holzmaar und Dürres Maar mit Umgebung
    objektbeschreibung
    Teile des NSG Holzmaar/Dürres Maar SW Gillenfeld Zwei kleinere Maare bestimmen das Bild des Objektes. Das NW gelegene Dürre Maar ist verlandet ("Trockenmaar") und mit Moorvegetation bewachsen, das größere Holzmaar weist einen See auf, der Maarwall ist bewaldet. Das Holzmaar gehört zu den kleineren Maaren, die Wassertiefe beträgt 21 Meter. Verlandungszonen sind im kartierten Bereich nur spärlich ausgebildet (klenere Seggenbestände, Rohrkolben etc.), Schwimmblattvegetation war zur Begehungszeit nicht festzustellen. Ein Großteil des Gewässers wird von einem Wanderweg umschlossen, der auch stark frequentiert wird. Am Südwestrand schließen artenreiche Grünlandflächen an. Das Dürre Maar weist einen Torfkörper auf, der an seiner Oberfläche lebende Moorvegetation trägt. Der Wassereintrag erfolgt durch Niederschläge und Quellen. An oberflächlich etwas austrocknenden Stellen kommt Birkenanflug hoch. Umgeben ist das Dürre Maar im Süden von gemähten Grünland, der Rest von älteren Gebüschen. Buchenwald stellt den größten Anteil der Fläche, überwiegend ältere Bestände mit wenig ausgeprägter Kraut- und Strauchschicht. Im Ostteil des Objektes ein etwas jüngerer Buchenwald mit tlw. Beimischung von Nadelholz. Der Sammetbach ist der Zufluß des Holzmaares und in seinem Auebereich befindet sich ein Komplex aus artenreichen Wiesen unterschiedlicher Ausprägung. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens von FFH-LRT und der vulkanogenen Maarbildungen.
  • bk_f.BK-5807-0129-2011

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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0129-2011
    bezeichnung
    Immerather Maar und Umgebung
    objektbeschreibung
    Immerather Maar mit Maarkessel S Immerath Das Immerather Maar ist eines der kleineren Eifelmaare. Die geringe Wassertiefe und Nutzungsgeschichte (ehemals trockengelegt, dann wieder angestaut) unterscheiden es von den übrigen größeren Maarseen. Die Ufer weisen nur sehr schmale Vegetationsstreifen auf, Schwimmblattvegetation war zur Begehungszeit nicht vorhanden. Die Wasserspeisung efolgt unterirdisch, ein Ablauf ist am SO-Ende vorhanden und führt das Wasser durch einen Bach in den Nierbach ab. Das Gewässer wird aufgrund des Fischreichtums als Angelgewässer genutzt, darüber hinaus wird es stark zu Erholungszwecken in Anspruch genommen. Die Hänge des Maarkessels weisen im NO mageres Grünland auf, ehemals wohl beweidete Flächen, die heute partiell verbuschen, bzw. bereits stark verbuscht sind (diese Flächen als Gebüsche BB9 kartiert). Sowohl auf dem Maarboden unmittelbar um das Gewässer als auch auf dem Maarsattel finden sich ausgedehnte, extensiv genutzte Magerwiesen. International bedeutend wegen des Vorkommens von FFH-Lebensraumtypen und der geologischen Entstehungsgeschichte (quartärer Maarvulkanismus).
  • bk_f.BK-5807-0147-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
    kennung
    BK-5807-0147-2010
    bezeichnung
    Laubwald im "Moosholz"
    objektbeschreibung
    Eichen-Buchen-Wald N des "Mürmes" Tlw. gegatterte Altholzflächen in hangiger Lage flacher Neigung, durch Holzentnahme partiell aufgelichtet und mit tlw. starker Naturverjüng. Angrenzend überwiegend Nadelholzforste. Lokal bedeutsam aufgrund der naturnahen Waldausbildung und Altholzvorkommen
  • bk_f.BK-5807-0171-2010

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    2020-03-05T15:36:49Z
    kennung
    BK-5807-0171-2010
    bezeichnung
    Nassgrünland im unteren Sammetbachtal
    objektbeschreibung
    Der Bereich liegt im unteren Sammetbachtal, unmittelbar westlich des Holzmaars. Es handelt sich um einen Komplex aus Nasswiese und Großseggenried. Angrenzend finden sich Verdachtsflächen für Magerwiesen. Der Bereich dient als Trittsteinbiotop für feuchtigkeitsgebundene Arten.
  • bk_f.BK-5807-0173-2010

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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0173-2010
    bezeichnung
    Grünlandaue im oberen Sammetbachtal
    objektbeschreibung
    Der Grünlandkomplex befindet sich im unteren Sammetbachtal im weiteren Verlauf bis zum Holzmaar. Es handelt sich um einen regional bedeutenden Komplex aus blütenreichen Borstgrasrasen, bodensauren Binsensümpfen, Magerwiesen und Nasswiesen. Der Komplex bildet ein blütenreiches Trittsteinbiotop innerhalb des Sammetbachtals.
  • bk_f.BK-5807-0200-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
    kennung
    BK-5807-0200-2011
    bezeichnung
    NSG "Mürmes" W Ellscheid
    objektbeschreibung
    "Mürmes"-Komplex zwischen der A 1 im NW und Ellscheid im SO Der "Mürmes" liegt in einem vulkanischen Maarkessel, der durch rasche Verlandung bis zu 4 Meter mächtige Torfschichten bildete. Nach einer zwischenzeitlichen (ca. 1400-1800) Nutzung als Fischteich (oberster von drei ehemaligen Teichen) fiel die Fläche nach Zerstörung des Dammes trocken und wurde u.a. zum Torfstechen genutzt. Im Laufe der letzten Jahrhunderte hat sich ein vielfältiges Mosaik von Grünlandflächen (frische bis nasse Wiesen und Weiden), Seggenrieden und Zwischenmoorflächen entwickelt, die durch verschiedene Gehölzstrukturen (Weidengebüsche im Morrbereich, Gebüsche und Baumgruppen außerhalb) gegliedert und strukturiert werden. Der zentrale Moorbereich kann als Zwischenmoor angesehen werden, die Torfmächtigkeit ist hierbei unterschiedlich. Reste der ehemaligen Torfstiche sind noch zu erkennen. Die Fläche wird zunehmend von Gehölzen okkupiert. Ein tlw. unterbrochener Ring aus Strauchweiden (Grau- und Öhrchenweide) umgibt diesen zentralen Bereich, oft undurchdringliche Gestrüppe bildend, in denen sich anstehendes Wasser lange hält. Weiter zur Peripherie hin schließen sich unterschiedliche Grünlandgesellschaften und Seggenwiesen an. Je nach Wasserregime sind dies u.a. Blasenseggenrieder, Naßwiesen des Calthion-Verbandes, Feuchtwiesen und Wiesen mittlerer Standorte, je nach Nährstoffzufuhr sehr mager bis mäßig nährstoffreich. Diese Grünlandtypen frischer Standorte setzen sich auch außerhalb des NSG/FFH-Gebietes fort. Weitere flächenmäßig zurücktretende Strukturen tragen zum naturschutzfachlichen Wert des Mürmes bei: Offene Grabenbereiche (im Nordteil mit einem Vorkommen des Efeublättrigen Hahnenfußes), Kleingewässer sowie Gehölze auf dem Damm im Südteil des Objektes, Baum- und Gebüschgruppen, sowie eine Strauchhecke. Der Biotopkomplex ist aufgrund der Vorkommen von FFH-LRT international bedeutsam, die landesweite Bedeutsamkeit liegt in der Seltenheit, der Flächengröße, Artenvielfalt und der guten Strukturierung begründet.