objektbeschreibung
Zentralbereich des "Mosbrucher Weihers" östlich Mosbruch
Die tiefste Stelle des Maares wird von unterschiedlichen Vegetationstypen feuchter bis nasser Standorte eingenommen. Im östlichen Teil dominieren auf Moorstandorten (Torfabbau bis in die 1950er Jahre) ausgedehnte Weidengebüsche aus Grau- und Öhrchenweide, standörtlich je nach Wasserregime mit Moorarten beigesellt, an trockeneren Standorten treten z.B. Birke und Zitterpappel hinzu. Faulbaumgebüsche befinden sich zentral beidseits der alten Wegetrasse, sie bauen hier offene Moorbereiche mit Pfeifengrasbeständen ab. An weniger feuchten Stellen sind vereinzelt Fichten und Kiefern zu finden. Die offenen Moorbereiche sind inselartig in diese Gebüsche eingstreut, vornehmlich artenarme Pfeifengrasbestände und Fadenseggenriede. An den Randbereichen sind kleinere, stark zerwühlte (Wildschweine) Feuchtbrachen zu finden. Das Gebiet entwässert durch einen zentralen Graben zum Ueßbach. Dieser Zentralgraben trennt im Westteil des Objektes genutztes Feucht- und Naßgrünland, daneben ein Großseggenried. Das Grünland wird tlw. gemäht, z.T. mit Pferden beweidet (Islandpferde). Alte Entwässerungsgräben nördlich des Zentralgrabens sind tlw. verschlossen und verlanden zusehends. Flächenmäßig zurück treten weitere, ungenutzte Naßwiesenfragmente, ein Kleinseggenried im Nordteil des Objektes, sowie ein Rispenseggen-Ried am Ostende.
International bedeutsam aufgrund des Vorkommens von FFH-LRT, landesweit von Bedeutung aufgrund des Vorkommens seltener/gefährdeter Biotoptyopen, sowie Pflanzen- und Tierarten.