objektbeschreibung
Großflächige Feuchtwiesen unterschiedlicher, von wechselfeuchter bis nasser Ausprägung, befinden sich hier in der Aue des Speyerbaches - einem ehemals begradigten kleinen Fluss, der aber mäßig naturnahe Strukturen inklusive Unterwasservegetation und alten Erlen-Ufergehölzen aufweist. Die Feucht- und Nasswiesen sind überwiegend artenreich ausgeprägt. Einige Ackerparzellen im westlichen Teil wurden arrondiert, sie sind mittelfristig zu Feuchtwiesen wieder regenerierbar.
Im Süden liegt eine Grünlandfläche, die vor über 10 Jahren durch abplaggen und ähnliche Maßnahmen gepflegt wurde. Hier hat sich ein artenreicher Borstgrasrasen und stromtalwiesenähnliche Feuchtwiesenvegetation angesiedelt. Bemerkenswert sind reichhaltige Bestände der Hartmann´s Segge, der Sibirischen Schwertlilie und des Gräbenveilchens.
Das Gebiet ist auch wertvoll für gefährdete Brutvogelarten, beobachtet wurden z.B. Baumfalke, Wespenbussard und Grauammer.