Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0163-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5711-0163-2008
    bezeichnung
    Hänge am Unterlauf des Bornhofer Baches
    objektbeschreibung
    Nördlich der Burgen Sterrenberg und Liebenstein erstrecken sich beidseits des Bornhofer Bachtales sehr steile, bewaldete Hangbereiche. Der Bachlauf selber ist hier begradigt und wurde nicht einbezogen. Die nördlich des Baches gelegenen sehr steil abfallenden und südexponierten Hänge sind nahezu durchgängig von einem wärmeliebenden Gebüschen und Eichen-Niederwald bestockt, der über weite Strecken noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Neben den durchschnittlich 3-4 m hohen Traubeneichen tritt als zweite Baumart vor allem die Hainbuche zum Teil kodominant. lokal auch die Kiefer hinzu. (Die stärker von Kiefer überprägten Bestände im Osten wurden nicht mit einbezogen). Der Hang wird durch zahlreiche Felskuppen und felsige Steilhänge geprägt, auf denen dann die Eiche nur Krüppelwuchs aufweist. Am westlichen Gebietsrand befindet sich eine markante Felswandwand mit Felsgebüsch. Hieran schließt sich auf brachgefallenen Wein- und Obstgärten eine größere Hangpartie mit wärmeliebendem Gebüsch an. Die nordexponierten Hänge nördlich der Burgen werden im Westen von einem durchgewachsenen Eichenmischwald gebildet, der nach Osten hin zunehmenden Buchenanteil aufweist und schließlich von einem Eichen-Buchenwald abgelöst wird. Die Krautschicht dieser Wälder weist überwiegend auf artenarme, lokale aber auch auf anspruchsvolle Ausprägung hin. Häufig treten Felsen auf, so dass sich zum Teil auch Übergänge zu schluchtwaldartigen Beständen feststellen lassen. Das Gebiet hat herausragende Bedeutung als essentieller Teil des FFH-Gebietes. Insbesondere die offenen extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte stellen wertvolle Trittsteinbiotope und Ergänzungsflächen für xerotherme Tier- und Pflanzenarten außerhalb der unmittelbar am Rhein gelegenen Hangbereiche dar.
  • bk_f.BK-5712-0001-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5712-0001-2008
    bezeichnung
    Dahlheimer Bachtal
    objektbeschreibung
    Der Dahlheimer Bach fließt in schützenswerter Ausbildung in einem schmalen Tälchen südlich von Dahlheim in südöstlicher Richtung dem Wellmicher Bach zu. Der Bach verläuft zum großen Teil mäßig naturnah, da er durch die parallel geführten Straße eingeschränkt wird. Charakteristisch ist ein gut ausgeprägtes, altes Weidenuferghölz mit Hochstauden im Unterwuchs. Die beidseits unvermittelt steil ansteigenden, zum Teil felsigen Hänge sind durchgängig bewaldet. Mehrere kleine Quellbäche haben sich in die Hänge eingeschnitten, weisen aber wegen der starken Beschattung oft nur eine spärliche bis fehlende Vegetation auf. Bemerkenswert ist ein kleiner östlich gelegener Quellbach, der aus einer Sturzquelle oberhalb eines Weges gespeist wird. Östlich der Straße sind die Hänge nahezu durchgängig von einem Eichenniederwald bestockt, der vor allem im Norden am Unterhang noch ausgeprägten Niederwald-Charakter aufweist. Die übrigen hier arrondierten Niederwälder sind weitgehend durchgewachsen und durchsetzt mit alten Buchen und Eichen, vereinzelt auch Kiefern. Die Bestände sind häufig sehr strauchreich. Vor allem die Unterhänge weisen oftmals kleinere Felsen und Felseinsprengsel, punktuell aber auch größere, bewaldete Felsen - in einem Fall mit einem kleinen Krüppeleichenwald auf. Die Krautschicht ist oft gras- oder moosreich (Drahtschmiele und/oder Perlgras) und weist weitere typische Arten der bodensauren, wärmebegünstigten Standorte auf. Westlich des Baches wurde ein älterer Buchenwald einbezogen, der im Norden einen nahezu vegetationsfreien Quellbach aufweist. Ein weitere Quellbach innerhalb des Bestandes wirkt ephemer wasserführend. Das strukturreiche Dahlheimer Bachtal erfüllt als Nebental des Wellmicher Bachtales wesentliche Vernetzungsfunktionen.
  • bk_f.BK-5712-0003-2008

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    BK-5712-0003-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder und Bäche am "Pickert" und "Grauwieser Berg"
    objektbeschreibung
    Der südlich gelegene Buchenwald am nordexponierten Hang des "Grauwieser Berg", weist Bestände von verschieden alten Buchen auf. Vereinzelt sind Nadelgehölze eingestreut. Bei den nördlich gelegenen Buchenbeständen handelt es sich um Anpflanzungen, die in Teilen cirka 5 Jahre alt sind. Am Südhang des "Pickert" stockt ein wärmeliebender Eichenwald, der ehemals als Niederwald genutzt wurde. Der Mühlbach weist beidseits ein Erlenufergehölz auf. Der westlich gelegene, den Mühlbach speisenden Bach, bildet im Mittellauf ansatzweise ein kleines Kerbtal aus. Am Hang an der Lohmühle ist ein abgesperrter Stolleneingang zu finden. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope stellen die Flächen vernetzenden Charakter dar.
  • bk_f.BK-5712-0005-2008

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    BK-5712-0005-2008
    bezeichnung
    Eichen-Hainbuchenwälder nördlich Prath
    objektbeschreibung
    Der überwiegende Teil des insgesamt über 30h großen Waldes nördlich von Prath ist mit einem mit alten Eichen-Hainbuchenwald bestockt. Die Bestände weisen im Mittel ein Alter von 80 - 120 Jahren Jahren auf. Oftmals weisen die Hainbuchen noch einen mehrstämmigen Wuchs auf, der auf eine ehemalige Niederwaldnutzung hindeutet. Insgesamt sind die Bestände aber durchgewachsen. Die oft gut ausgebildete Krautschicht wird im Norden eher von anspruchsvollen der artenreichen Carpinion bzw. Fagion - Gesellschaften und Herden des Perlgras, im Süden eher von anspruchslosen Arten geprägt. In Teilbereichen dominiert allerdings auch die Brombeere. In der Strauchschicht erreicht vor allem die Hasel, aber auch Hainbuche und Eberesche hohe Anteile. In dem alten Wald sind auch größere Bereiche mit Nadelforsten bestockt (hier nicht einbezogen). Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund und als Lebensraum innerhalb der offenen Feldflur von großer Bedeutung im lokaler Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5712-0007-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0007-2008
    bezeichnung
    Wälder östlich des Pankert
    objektbeschreibung
    Südöstlich von Braubach erstrecken sich vom Osthang des Pankert bis hin zum Fuße des Molkenborn alte Buchenwälder. Die südöstlich gelegenen Wälder weisen eine gut ausgebildete Strauch- und Krautschicht auf. Die nordöstlich gelegenen Buchenwälder sind kraut- und strauchärmer. Sie sind den bodensauren Buchenwäldern zuzuordnen. Die nordöstlichen Bereiche der Wälder liegen an einem steil nach nordosten einfallendem Hang, welcher von Felsvorsprüngen geprägt wird. Am Molkenborn entspringen naturnahe Quellbäche, die nach ihrem zusammenfließen ein breites, tief eingeschnittenes Muldental, mit Steilwänden von fünf bis zehn Metern Höhe, ausbilden. Inmitten der BK-Fläche verläuft ein weiterer naturnaher Quellbach. Er begrenzt zusammen mit den Quellbächen am Molkenborn eine Erhebung zwischen Pankert und Molkenborn. Als Arrondierungsflächen wurden im Süden vereinzelte Fichtenforste sowie im Nordwesten ein Kiefernforst mit einbezogen. Die Fichtenforste liegen z.T. inmitten der Buchenwälder. Eine Eichenwaldparzelle im Nordosten wurde ebenfalls arrondiert. Relativ zentral, sowie am Ostrand der Fläche, sind artenreiche Glatthaferwiesen zu finden. Des Weiteren grenzt die östlich gelegene an einen Wildacker. Im lokalen Biotopverbund zusammenhängender Waldbiotope stellen die Flächen vernetzenden Charakter dar.
  • bk_f.BK-5712-0009-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0009-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder östlich Braubach
    objektbeschreibung
    Östlich von Braubach dehnen sich große, zusammenhängende Buchenwaldbestände aus. Mehr als die Hälfte der Fläche wird von Buchenjungwuchs eingenommen. Östliche Teilbereiche sind durchgängig mit Lärche durchsetzt. Drei Parzellen, eine im Süden und zwei im Osten der BK-Fläche, werden von älterer, cirka 80 bis 100 Jahre alter Buche bestanden. Die Strauchschicht wird hauptsächlich von Buchen gebildet, die Krautschicht fehlt zumeist. An der L335 liegt randlich des Buchenwaldes ein Stollen. Der westlich verlaufende Quellbach nimmt im "Mittellauf" die ganze Talsohle ein und bildet breite, sumpfige Uferberreiche aus. Zur Arrondierung wurde im Nordwesten ein Fichtenforst arrondiert. Im lokalen Biotopverbund sind diese zusammenhängenden Wälder aus Arten der potentiellen natürlichen Vegetation von besonderer Bedeutung. Den alten Beständen kommt darüberhinaus noch Bedeutung als Lebensraum für Höhlenbrüter zu.
  • bk_f.BK-5712-0011-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
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    BK-5712-0011-2008
    bezeichnung
    Wärmeliebende Eichenwälder am Geisenberg
    objektbeschreibung
    Am Südhang des Geisenberg im Mühlenbachtal, stocken auf steil abfallendem, felsigen Gelände, wärmeliebende Eichenwälder. Auf dem sehr flachgründigen und schottrigem Untergrund, sowie in Felsspalten, sind die Eichen nur im Krüppelwuchs vorzufinden. Die Krautschicht ist nur lückig ausgebildet. An den teilweise nur schwer bis nicht zugänglichen Felsen, wurden keine typischen Felsspaltengesellschaften festgestellt. Die Übergänge zum angrenzenden, besserwüchsigen wärmeliebenden Eichenwald sind fließend. Auf einer geringmächtigen Humusschicht sind es vor allem die Gräser, die hier teilweise flächendeckend auftreten. Regionale Bedeutung erlangen sie als extrazonale trockenwarme Vegetationsstandorte und damit als Lebensraum für xerotherme Tier- und Pflanzenarten.
  • bk_f.BK-5712-0013-2008

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    2020-03-05T15:47:13Z
    kennung
    BK-5712-0013-2008
    bezeichnung
    Buchenwälder westlich Dachsenhausen
    objektbeschreibung
    Westlich Dachsenhausen stocken nördlich sowie südlich des Mühlbachs mehrer artenarme Buchenwälder, die im Mittel ein Alter von 100 Jahren aufweisen. Ausgenommen einer Buchenanpflanzung im westlichen Bereich der Fläche. Besonders im südlichen Teilbereich treten vermehrt Fichten auf, die allerdings nur einen geringen Flächenanteil ausmachen. Die Strauchschicht wird lokal von Buche dominiert, wodurch die Verjüngung durch einheimische Gehölze gesichert ist. Die beiden Buchenwaldparzellen nördlich des Mühlbaches sind lokal vermehrt mit Eiche durchsetzt. Mit einbezogen wurde eine kleine, an der L335 gelegene Buchenanpflanzung. Die großen Waldbestände sind als wichtiges Element im Waldbiotopverbund von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5712-0019-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5712-0019-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex nordwestlich Dachsenhausen
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Dachsenhausen liegen in einem kleinen, relativ flachen Tälchen mehrere, durch INtensivgrünland voneinader getrennte Biotope. Die Mitte des Tälchens nehmen quellig durchsickerte Bereiche ein. Ein brachgefallenes Feuchtgrünland liegt im nördlichen Bereich. Anschließende Teilbereiche sind teils beweidet, teils umzäunt und brachgefallen. Leicht Hangaufwärts liegt östlich davon eine Obstwiese. Die Wiese weist im Norden einige Magerkeitszeiger aus. Die Obstwiese wird im Osten von einer Baumhecke begrenzt, die von alten Eichen geprägt wird. Ein im Südosten gelegener, stark verbuschter Steinbruch, wurde nicht mit einbezogen. In der Feldschicht sind Reste von Magerrasen erkennbar. Alte Obstwiesen stellen Relikte kulturhistorische Landnutzungsformen dar und sind wertvolle Trittsteinbiotope im lokalen Biotopverbund für zahlreiche blütenbesuchende, wie auch höhlenbewohnenden Tierarten. Feuchtgrünländer und Baumreihen stellen in der intensiv genutzten Offenlandschaft im lokalen Biotopverbund Rückzugsorte für Tier- und Pflanzenarten dar.
  • bk_f.BK-5712-0021-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    kennung
    BK-5712-0021-2008
    bezeichnung
    Quelle bei Dachsenhausen
    objektbeschreibung
    Im Süden von Dachsenhausen befindet sich auf einer von Pferden extensiv genutzten Weide eine Sickerquelle. Sie wird hauptsächlich vom Mädesüß dominiert. Die Sickerquelle stellt für feuchteliebende Arten, in einer ackerbaulich und forstlich geprägten Landschaft einen Reliktstandort dar.