kurzbeschreibung
1366 erstmals erwähnte (neue) Befestigungsanlage; Ummauerung der nördlichen Vorstadt wohl 2. Hälfte 14. Jh., der westlichen Vorstadt (Oberstadt) wohl im Lauf des 14. Jh.; die erhaltenen Reste, oft in Gebäude integriert, zeugen von mehreren Bauphasen;
An der Hexenbleiche Schießscharten; ab Durchbruch der Löwengasse bis zum Hohen Glockenturm längster zusammenhängend erhaltener Mauerabschnitt; Stadtmauersubstanz auch in Spießgasse 64 (Hospitalstraße 47, verändert), wohl auch Nr. 48, an Weberstube 17, 22 und 23; Selzgasse 19; bei Schulgässchen 14 Bogenstellungen vorgelegt; weitere Reste wohl in Schießgraben 9, Hellgasse 16, St.-Georgen-Straße 37 und im Bereich Neugasse, ebenso wohl zwischen Atzel und Spießgasse 75; archäologisch nachgewiesen u.a.: Spießgasse 58, Lohgasse 56/58, südlich Antoniterstraße 37 und 36/38; Rekonstruktionen, tlw. nach Befund: westlich des Anwesens Distelhof 13, bei Löwengasse 22 Bogenfries und Wehrgang an der Klosterstraße; Dr.-Wilhelm-Paeseler-Anlage;
vier Stadtmauertürme erhalten: Metzgerturm (auch Hexenturm, Bleichstraße, gotisch), Pulverturm (zwischen Neugasse 15 und 17, 1895 verändert, 2000 ausgebaut und verputzt), Taubenturm (Klosterstraße), Hellgassenturm;
Schlossbrückentor, bez. 1769 bzw. 1780, dreibogige Grabenbrücke;
Vormauer, frühestens ab 1400 errichtet, erhalten parallel zur Bleichstraße, südlich der kath. Kirche bis Metzgerturm;
untertägige Gangabschnitte, Einstieg bei St.-Georgen-Straße 39
Reste der Vorstadtmauer (u.a. zwischen Zehnbrückerstraße 22 und 24, Untere Schanzenstraße 3-11 bzw. Blauer Hut 29-41, Rundturm Blauer Hut (Untere Schanzenstraße 11), Ruprechtstraße/Am alten Judenfriedhof; auch Relikte in Kellern (Hinkelgasse 15, 17, 21)