wohl im 12. oder 13. Jh. von den Grafen von Vianden angelegte längsovale Anlage mit doppeltem Bering; äußere Mauer mit Resten von Flankierungstürmen, tlw. erhaltenes Brückentor, tlw. erhaltener Bering der Kernburg, Reste des wohl spätmittelalterlichen Hauptturms;
Gesamtanlage mit Forsthaus 1817 und Schule, 1848, sowie Steilhängen und Vorgelände mit Halsgraben und Brücke
neugotischer Saalbau mit Anbauten seitlich des Chors, 1895-97 Arch. Lambert von Fisenne, Gelsenkirchen; Ausstattung;
auf dem Kirchhof aufwendiges Kirchhofskreuz, vor 1900; kleine Grabkreuze, 19. Jh., und Pfarrergrabstein, Schiefer, um 1814; Kreuzigungsbildstock, bez. 1788
am Friedhof Ummauerung 1835/37; Friedhofskreuz, Arma Christi, bez. 1801/1947; neugotischer Pfarrergrabstein J. Johann (†1902); Kriegerdenkmal 1914/18, Adlerfigur auf kubischem Sockel, 1922; Doppelgrabstein W. und J. Lichti (†1874)