kurzbeschreibung
von der ottonischen, 969 erstmals erwähnten Stadtmauer Reste erhalten hinter Holzmarkt 6 und bei Margaretengasse 1-5;
die mit 21 Türmen bewehrte mittelalterliche Stadtmauer der Kernstadt (im Wesentlichen 1. Hälfte 13. Jh.) und der Vorstädte (14./15. Jh.) mit Graben und äußeren Grabenmauern, 1689 großteils geschleift;
von den Türmen der Kernstadtbefestigung erhalten der stadtbildprägende Altpörtel (Maximilianstraße 54), 13. Jh., der untere Teil des hochmittelalterlichen Schmiedturms (am Südende der Zeppelinstraße); östlich des Doms sog. Heidentürmchen, spätes 13. Jh. mit Mauerzug;
von der Befestigung der Gilgenvorstadt erhalten Stümpfe dreier spätmittelalterlicher runder Mauertürme („Zum Drachen“, „Zur Taube“, „Zum Bock“) und Reste des Schwalbenturms mit Teil des Grabens;
von der Befestigung der Vorstadt überm Hasenpfuhl erhalten Mauerreste mit dreiteiliger Bogenbrücke ("Riegel") über den Nonnenbach; im Abschnitt zwischen Allmendstraße und Eselsdamm zwei rechteckige Mauertürme, „Zum Bären“ und „Zum Löwen“;
von der im 15. Jh. angelegten Landwehr erhalten die Wormser Warte, bez. 1451 (Wormser Landstraße 265);
Reste der Stadtmauer erhalten an/in oder hinter den Häusern Am Hammelturm 1, Allerheiligenstraße 23, 24-31, Bahnhofstraße/Am Klipfelstor, Bahnhofstraße/Adenauerpark, Domgarten, Domplatz 6, Farrenturmstraße 9-19, Feuerbachstraße 1, Fischergasse 11-29, Große Pfaffengasse 1-5, Gutenbergstraße 1, Hasenpfuhlstraße 37 und 38, Hirschgraben, Holzmarkt 4, Karl-Leiling-Allee 5, Lauergasse 2-7, 11-16, 21-37, Mühlturmstraße 12-26, Neufferstraße/Am Drachenturm, Petschengasse 4/6, Pistoreigasse 1, 2, 8-14, Rheintorstraße 6-9, Roßmarktstraße 11-23, 26, 27, 35, St.-Markus-Straße 43, Schiffergasse 22 und 23, Steingasse 17, Zeppelinstraße 1-9 (ungerade Nrn.), Zeppelinstraße 31-39 (ungerade Nrn.)