kurzbeschreibung
Reste des römischen Kastells, wohl nach 364-375, Römerturm; mittelalterliche Stadtbefestigung, erste Erweiterung des röm. Kastells um das Friesenviertel, 12. Jh., nach 1327 bis Mitte 14. Jh. Mauern um Ober- und Niederstadt; Sand- oder Eisbrechertor, Torturm mit sog. Nikolauskanzel und Grabplatten; Reste des Bingertors; Südmauer fast in urspr. Höhe erhalten, Burgplatz 1 und 3 (s. dort);
Säuerlingsturm, 1906-08 tlw. abgebrochen und wiederaufgebaut; Ebertor, abgewalmtes Mansarddach, um 1750; Grabplatte 1595, Wappenstein, 3. Viertel 17. Jh.; Ecke Rheinallee/Bahnhofstraße 2 (s. dort) 15 m langes Mauerstück; Hospitaltor, urspr. dreigeschossiger Torturm, Mitte 18. Jh. umgestaltet mit Mansarddach; Kronentor, Torturm, zwei gekuppelte Fenster, 17. Jh.; 2. OG Fachwerk, 18. Jh.; dreigeschossiges Fachwerkhaus, tlw. massiv, verputzt, im Kern 17. Jh., im 18. Jh. umgestaltet; Lilientor, bez. 1857 (Wiederherstellung) mit späthistoristischem Erkerbau, 1896