kurzbeschreibung
Niederlassung des Deutschen Ordens ab 1237, südlichste und zugleich kleinste Kommende der Ballei Marburg; der Kommendebezirk am Westrand des Dorfes, spätestens um 1280 von einer Mauer umgeben; nach Zerstörungen Wiederaufbau im 18. Jh.;
mittelalterliche (?) Umfassungsmauer aus Kalkbruchstein, besonders im Süden und Osten erhalten; im Norden langer Abschnitt mit zugesetzten Schießscharten (Nr. 16), die Südseite östlich des Torturms auf ganzer Länge bis zur Kante aus Quadern erhalten, ähnlich die Südhälfte des Ostabschnitts; die Mauerzüge machen die Grenzen der einstigen Komturei anschaulich nachvollziehbar;
Torturm (s. Comenturei 31), im 15. Jh. als feldseitiger Zugang im Süden der Anlage errichtet; ehem. Schaffnereigebäude (s. Comenturei 3/5/7/9 sowie Hauptstraße 43), ehem. Komturei (s. Comenturei 4)