kurzbeschreibung
spätromanische doppelchörige dreischiffige Basilika mit Querhaus, Vierungsturm und vier Ecktürmen, Kapellen- und Sakristeianbauten; Ostchor, Querhaus und Langhaus auf den Grundmauern des 1005 begonnenen spätottonischen Burcharddoms, in den Westtürmen aufgehendes Mauerwerk desselben; Ostteile 1130-45, Langhausjoche zwei bis fünf 1160-70, Westchor gegen 1200 vollendet; hochgotische Nikolauskapelle, etwa 1280-1315; gotisches Südportal, bald nach 1300; Annen- und Georgskapelle, kurz nach 1300; hochgotische Heiligkreuzkapelle bzw. Silberkammer, Ende 13. Jh.; spätgotische Ägidien- oder Marienkapelle, 2. Hälfte 15. Jh.; südliches Kreuzgangportal (Schlossgasse 6), spätromanisches Stufenportal, Ende 12. Jh.; Ausstattung;
südlich des Domes Reste einer Piscina in frühchristlich-frühmittelalterlicher Tradition; vor dem Westchor "Siegfriedstein", Kalksteinblock; Spolien im Garten (ehem. Kreuzgang): romanische Bauskulptur; in der Umfassungsmauer am Platz der Partnerschaft Sandsteinreliefs, 1930er Jahre