kurzbeschreibung
romanischer Westturm, wohl 12. Jh., spätbarocker Saal, bez. 1756, neuromanische Erweiterung 1865/66, Arch. Friedrich Müller & Eduard Köhler;
am Turm Kreuzigungsgruppe, bez. 1654; am Vorplatz Kriegerdenkmal 1914/18, 1922, über altarförmigem Unterbau Christus mit sterbendem Soldaten; Lourdesgrotte, 1913, Basaltlava mit originalen Figuren und Eisengitter;
um die Kirche und östlich anschließend Friedhof; an der südlichen Einfriedung des alten Kirchhofs verwitterte Grabplatten des 18. Jh. und Gruppe klassizistischer Rotsandsteingrabmäler: Anton Kollei (†1824): wuchtige Säule; Georg Paul Braden (†1825): akroterienbekrönt mit Kantharosrelief; Maria Magdalena Schodles geb. de Lorenzi (um 1830): halbkreisförmiger Giebel; anonym: Relief einer Kreuzigungsgruppe;
Erweiterung des 19. Jh. mit großteils erhaltener Umfassungsmauer; im jüngeren Teil ehem. Feldkreuz von 1891; am Süd- und Ostabschnitt der Friedhofsmauer Kreuzweg, vermutlich 1920er Jahre: expressive Kunststeinreliefs; großfigurige Kreuzigungsgruppe auf Altarsockel, 1859;
am Nordrand Grabmäler Fam. George: gotisierende, Sandsteinstele für Carl J. Bapt. George (†1860), flankiert von gusseisernen Kreuzen für Sus. George geb. Schneider (†1833) und Johann Baptist George (†1853); Grabplatte Etienne George (†1888); Maria Katharina Antoinette Braden geb. Brun (†1866) u. a., Stele mit Nischenfigur der Muttergottes; Fam. Johann Schmitt (†1861): hoher Sandsteinpfeiler mit Kreuz und Rankenwerk; Fam. Gustav Eckert (um 1930): Pietà;
am Südrand: Eheleute Jacob May (†1903): neuromanische Stele mit Relief der Grablegung; nächst der Kirche: Jacob Nostadt (†1910): zu Füßen eines Kreuzes toter Christus; Friedrich August Braden (†1851): neugotische Stele mit Kreuzaufsätzen und Kreuzblumen; inmitten der Anlage: Grabmal Dupont-Gehres (zweite Hälfte 19. Jh.): gotisierendes Gusseisenkruzifix mit Engel