kurzbeschreibung
spätbarocker Saalbau, 1775/76, Arch. Jakob Joseph Schneider, im Kern wohl romanischer Turm, bez. 1707 und 1718;
an der Straße der Kirchhofeingang mit klassizistischen Sandsteinpfosten und schmiedeeisernem Torgitter; rückwärtig in Hanglage der 1777 zuerst belegte Friedhof;
in der neuen Leichenhalle spätbarocke, bäurische Immaculata bez. 1777 (jetzt Kriegergedächtnis 1939/45); vom Chor ausgehend Stationsweg der Sieben Schmerzen Mariens, 1907: kapellenartige Grottenarchitekturen mit mosaikumrahmten Terrakottareliefs
auf dem jüngeren Friedhofsteil Kriegerdenkmal 1914/18: Kreuzigungsgruppe; an der Stelle des hl. Johannes kniender Soldat, 1925;
westlich der Kirche verwitterte Grabkreuze des 17./18. Jh. sowie historistische Grabsteine: Valentin Haßemer (†1853): gotisierende Stele mit Kreuz- und Zinnenbekrönung; Maria Justina Pfeifer (†1860): Giebel in vegetabilen Formen; Eheleute Johann und Anna Maria Pfeifer (†1863 bzw. 1884): ausgeprägte Neurenaissanceformen; oberhalb Konrad Belz (†1899): Pietà auf Sandsteinstele; Eheleute Erich Jacobs (zweite Hälfte 19. Jh.): gusseisernes Grabkreuz, am Fuß des Kreuzstammes Engel; am Südrand Johann Nicolaus Dickescheid (†1834): pfeilerförmige Stele