kurzbeschreibung
urspr. Reichsburg, 1149 im Besitz Hermanns von Stahleck, bis 1166 magdeburgisch, Burggraf und Vögte waren die Reichsministerialen von Schönburg, 1166 reichsunmittelbar, 1216 wieder magdeburgisch, spätestens im 14. Jh. Ganerbenburg, 1374 an Erzbischof Kuno von Trier zu Lehen, 1531 in schlechtem baulichem Zustand, 1689 verwüstet, ab 1885 teilweiser Wiederaufbau durch T. J. O. Rhinelander (u. a. Aussichtswinkel, südl. Palas), ab den 1950er Jahren Ausbau zum Hotel (der Bereich der beiden südl. Bergfriede und des südl. Palas) und zum Haus des Kolpingwerks (nördl. Palas und Bergfried, Torturm);
Bebauung ab 1. Hälfte 12. Jh. der in Resten erhaltene nördl. Palas; Torturm, bez. 1141/61; ab 1237 Bebauung der südl. Burghälfte mit den beiden runden Bergfrieden, dem südl. Palas, der Kapelle und dem Halsgraben; 1. Hälfte 14. Jh. "Hoher Mantel" (Schildmauer), nördl. Bergfried und Zwinger;
Haus Schönberg, Fachwerkhaus, 1886 von Johann Kastor errichtet; Grabstätte der Fam. Osterroth;
zugehörig: vorgelagertes Gut Schönburg sowie das Areal der "Elfenlay" zwischen Schönburg und Stadt bzw. Liebfrauenkirche