Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5806-0212-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5806-0212-2011
    bezeichnung
    Wiesenkomplex am Kälberbach westlich Oberstadtfeld
    objektbeschreibung
    Westlich von Oberstadtfeld verläuft der Kälberbach mit südlich angrenzenden Grünländern. Der Kälberbach selbst fließt in diesem Bereich grabenähnlich und ohne Ufergehölze. Der Bach wurde nicht als schutzwürdiges Biotop kartiert. Entlang des Kälberbachs hat sich eine von Mädesüß geprägte, flächig ausgebildete Feuchtbrache entwickelt. Im westlichen Bereich grenzen nördlich und südlich schmale Bereiche einer extensiv bewirtschafteten Feuchtwiese. Diese geht südlich in eine artenreiche Magerwiese über. Die größten Bereiche nimmt eine extensiv bewirtschaftete, blütenpflanzenreiche Glatthaferwiese ein. Magere Bereiche wechseln kleinflächig mit mastigeren Ausbildungen ab. Im südlichen Bereich wird die Wiese von Südwesten nach Nordosten von einem Graben durchquert. Am Graben sind kleine Bestände vom Mädesüß zu finden. Ein kurzer, von Ufergehölzen gesäumter, naturnaher, aber zu kurzer Abschnitt des Kälberbachs verläuft im östlichen Randbereich der Fläche. Hier sind weitere, kleinflächig ausgebildete Mädesüßbestände anzutreffen. Die artenreichen, teils feuchten Wiesen mit angrenzenden Feuchtbrachen sind in ihrer typischen Ausbildung von lokaler Bedeutung. Die in naturraumtypischer Ausbildung vorliegende Magerwiese ist als FFH-Lebensraum von regionaler Bedeutung. Die magere Glatthaferwiese ist als als FFH-Lebensraum (6510) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" für blütenbesuchende Insekten im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Weitere artenreiche Glatthaferwiesen, Feuchtwiesen und Feuchtbrachen sind im lokalen Biotopverbund von Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0214-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5806-0214-2010
    bezeichnung
    Buchenwälder und Quellbach am Kälberbach
    objektbeschreibung
    Westlich von Obestadtfeld stocken Buchenwälder an den nord- und ostexponierten Hängen am Kälberbach. Die Buchen befinden sich im mittleren bis starken Baumhozlalter. Die Strauchschicht wird lokal von dichtem Buchenjungwuchs geprägt. Mit der Weißen Hainsimse und der Drahtschmiele in der Krautschicht deutet diese überwiegend auf ein basenarmes Ausgangssubstrat hin. Der Kälberbach verläuft naturfern, ausgedunkelt und vegetationsfrei durch dichten, jungen Fichtenforst. Hier wurde er nicht in die Abgrenzung mit einbezogen. Am Oberlauf sind zwei Quellbereiche ausgebildet, die von Winkel-Seggen-Beständen geprägt werden. Angrenzend an den nördlichen Buchenwald fließt ein naturnaher Quellbach. Regional bedeutsame naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder mit typisch ausgebildeten Quellbach und Quellbereichen. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Quellbach und Quellbereich sind für an entsprechende Lebensräume angepasste Arten von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0216-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5806-0216-2010
    bezeichnung
    Laubwälder sw Oberstadtfeld
    objektbeschreibung
    Südwestlich von Oberstadtfeld stocken nördlich der B 257 Eichen-Buchen- und Eichenwälder. Die Eichenwälder im meist mittleren Baumholzalter stocken an den süd- bis südostexponierten Hängen unmittelbar an der B 257. Im östlich gelegenen Eichenwald befinden sich mehrere von der Winkel-Segge geprägte Quellbereiche, die zusammen als kleiner Quellbach in östliche Richtung abfließen. Am Oberhang stockt im mittleren Bereich ein Eichen-Buchenwald. Nördlich von diesem stockt ein Hainbuchen-Eichen-Niederwald. Die sind überwiegend durchgewachsen. Der Niederwaldcharakter ist allerdings an den mehrstämmigen Hainbuchen gut zu erkennen. Eine Krautschicht ist unter dem dichten Kronendach nur spärlich ausgebildet. Aus nordwestlicher Richtung kommend, fließt randlich ein naturnaher, mäandrierender Quellbach am Fuße eines mit Fichten bestockten Hanges. Der Quellbach wird von Erlenufergehölzen und Uferhochstauden gesäumt. Am Oberlauf stockt am nordöstlich angrenzenden Hang ein Eichen-Buchenwald im mittleren bis starken Baumholzalter. Die zweite Baumschicht und die Strauchschicht werden von Buchen geprägt. In der Krautschicht sind teils basenreichere Standorte mit Waldmeister zu finden. Regional bedeutsame naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder mit typisch ausgebildeten Quellbach und Quellbereichen. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Quellbach und Quellbereich sind für an entsprechende Lebensräume angepasste Arten von lokaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0292-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5806-0292-2010
    bezeichnung
    Magerwiese nördlich Salm
    objektbeschreibung
    Nördlich von Salm befindet sich eine extensiv bewirtschaftete Magerwiese. Neben einer frequenten Verteilung über die Fläche sind die Magerkeitszeiger besonders auch am Saum zum Feldweg hin zu finden. Die typisch ausgebildete Magerwiese ist von lokaler Bedeutung. Im lokalen Biotopverbund stellt sie für blütenbesuchende Insekten einen wertvollen Lebensräum dar.
  • bk_f.BK-5806-0293-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5806-0293-2010
    bezeichnung
    Kastanienallee am Forsthaus Waldfried
    objektbeschreibung
    An der Einfahrt zum Forsthaus Waldfried stockt eine 190 Meter lange, alte Kastanienallee. Die Roßkastanien befinden sich im starken Baumholzalter. Die typisch ausgebildete Allee ist von lokaler Bedeutung. Die Allee ist im lokalen Biotopverbund von Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0294-2011

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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5806-0294-2011
    bezeichnung
    Kalkhalbtrockenrasen nordwestlich Rom
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Rom ist an einem südexponierten Hang nördlich der K 77 ein Kalkhalbtrockenrasen ausgebildet. Die Fläche zeichnet sich durch einen hohen Orchideenreichtum aus. Wacholdersträucher sind frequent über die Fläche verteilt zu finden. Am Unterhang stocken einige Kiefern. Lokal kommt es zu jungem Faulbaumwuchs. Südlich der K 77 sind in der Krautschicht des Kalkmagerrasen vermehrt Feuchtezeiger wie Pfeifengras oder Teufelsabbis zu finden. Randlich verbuschte Bereiche werden von dichtem Schlehen- und Faulbaumwuchs geprägt. Südlich des Magerrasens grenzt eine von Feuchtbrache. Die naturraumtypisch ausgebildeten Kalkhalbtrockenrasen und Feuchtbrachen sind von lokaler Bedeutung. Für blütenbesuchende Insekten stellen die Flächen einen wertvollen Lebensraum im lokalen Biotopverbund dar. Der Kalkhalbtrockenrasen ist darüber hinaus als FFH-Lebensraum im FFH-Gebiet "Gerolsteiner Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5707-0013-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0013-2011
    bezeichnung
    Ulmener Maar
    objektbeschreibung
    Das Ulmener Maar ist bis zu 37 m tief und hat eine Wasserfläche von 5,5 ha. Es weist durchgehend steile Ufer auf, typische Ufervegetation ist kaum entwickelt und auch Unterwasservegetation ist nicht erkennbar. Der umgebende steile Wall aus Tuff ist überwiegend mit einem strukturreichen Mischwald mit hohem Buchenanteil (teilweise Altholz) bewaldet. Am westlichen Ufer grenzt Bebauung (Ortskern Ulmen) an. Am nordwestlichen und nördlichen Ufer liegen kleinere Obstgärten, Gehölze sowie ein als Liegewiese genutzter Grünlandbestand. Es besteht eine unterirdische künstliche Verbindung zwischen Maar und dem nördlich der A 48 gelegenen Jungfernweiher.
  • bk_f.BK-5707-0023-2007

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
    kennung
    BK-5707-0023-2007
    bezeichnung
    Flügelginsterheide Kappenberg
    objektbeschreibung
    Auf dem langgezogenen Rücken des Kappenberges liegen zwei Teilflächen mit Flügelginsterheiden, die durch ein Gehölz und einen Douglasienbestand (letzterer außerhalb des aufgenommenen BK) getrennt sind. Die kleinere westliche Teilfläche ist durch Verbrachung und Verbuschung gefährdet. Die größere östliche Teilfläche befindet sich etwa zur Hälfte in einem guten Pflegezustand (beweideter, südexponierter Hang mit einzelnen Obstbäumen). Die in Kuppenlage daran angrenzende nördliche Hälfte ist dagegen durch Verbrachung, aber auch durch Nutzung als Holzlagerplatz und Freizeitnutzung beeinträchtigt.
  • bk_f.BK-5707-0067-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
    kennung
    BK-5707-0067-2010
    bezeichnung
    Quellbach W des "Hochkelberg"
    objektbeschreibung
    Quellbach zwischen "Brinkenkopf" und "Hochkelberg", Quellbereich des Trierbaches Quellbachabschnitt mit Ursprung in Buchenwald, im weiteren verlauf überwiegend durch Fichteforste verlaufend. Etwa auf halber Strecke Unterbrechung durch Verrohrung unterhalb eines breiteren Forstweges. Nur in Teilen mit typischer Vegetation, insb. die Abschnitte in den Nadelholzforsten stark beschattet und entsprechend vegetationsarm. Lokal bedeutsam aufgrund des Vorkommens eines nach §30 BNatSchG geschützten Biotoptyps, Teil des umfangreichen Trierbachsystems.
  • bk_f.BK-5707-0069-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5707-0069-2010
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    2020-03-05T15:36:48Z
    kennung
    BK-5707-0069-2010
    bezeichnung
    Buchenwaldparzellen am "Hochkelberg"
    objektbeschreibung
    Vier Buchenwaldparzellen im Gipfelbereich und am Westabhang des "Hochkelbergs" zwischen Köttelbach und Kolverath Im Westen des Hochkelberghanges (der Hochkelberg ist ein markanter Vulkankegel) liegen drei kleinere Buchen-Althölzer, der Gipfelbereich mit dem angrenzenden Ostabfall wird von der größten Teilfläche eingenommen. Insb. dieser Teil mit kleinen offenen Basalpartien weist einen relativ gut ausgebildeten montanen Buchenwald auf, der jedoch im engeren Gipfelbereich durch Besucherverkehr durch Tritt gestört ist (z.B. Störungszeiger in der Krautschicht). Unterhalb des Gipfelbereichs liegt eine militärisch genutzte Sendeanlage, die zusammen mit der geteerten Zufahrtsstraße als weitere Beeinträchtigung zu werten ist. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens eines FFH-LRT (9130). Wichtige Refugialflächen für Bewohner alter Laubholzbestände in stark von Fichtenforsten geprägter Umgebung.