Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5806-0154-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
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    BK-5806-0154-2011
    bezeichnung
    Enzenbach und Hänge sw Neroth
    objektbeschreibung
    Südwestlich von Neroth verläuft der Enzenbach von südwestlicher in nordöstliche Richtung. Gespeist wird er von drei Seitenquellbächen, die nördlich und südlich des Kahlenbergs entspringen. Der Quellbach direkt am Kahlenberg wird von breitem Erlenufergehölz gesäumt. Bachaufwärts werden die Erlen in der ersten Baumschicht zunehmend von Eschen ersetzt. Am südexponierten Hang des Kahlenbergs stockt ein von mittlerem und starkem Baumholz geprägter Eichenwald. In der zweiten Baumschicht stockt vor allem die Buche. Die Krautschicht ist eher spärlich ausgebildet. Auf den nordexponierten Hängen des Tälchens am Enzenbach sind vor allem extensiv genutzte, artenreiche, teils magere Wiesen ausgebildet. Im westlichen Bereich unterliegen kleinere Teilflächen keiner Nutzung. Hier sind junge , lockere Gebüsche sowie ein brachgefallener, kleinflächiger Brostgrasrasen ausgebildet. Östlich des Borstgrasrasens wurden junge Obstbäume gepflanzt. Angrenzend ist eine Quellmulde mit Dominanzbestand der Spitzblütigen Binse sowie eine Feuchtwiese zu finden. Brachgefallene, mastige Wiesen sind im Bereich der Enzenbachaue ausgebildet. Der Enzenbach verläuft hier mäandrierend und naturnah von Erlenufergehölz, Waldsimsen und Mädesüßfluren gesäumt. Einige Teilflächen sind Bestandteil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel". Regional bedeutsamer Biotopkomplex mit typisch ausgebildeten Wiesen, Borstgrasrasen, naturnahen Bachabschnitten und naturraumtypisch ausgebildeten Laubwald. Laubwald und Quellbach dienen als Vernetzungsbiotope für an entsprechende Lebensräume angepasste Biozönosen. Die Wiesen sind für blütenbesuchende Insekten besonders wertvoll. Die Arten des Borstgrasrasens sind in der Umgebung nur selten vorzufinden. Im lokalen Biotopverbund stellen die Biotope somit wichtige Lebensräume für seltene und an bestimmte Strukturen angepasste Arten dar. Die ausgewiesenen FFH-Lebensräume der Magerwiesen, Borstgrasrasen, bachbegleitendem Erlenwald und artenreichen Glatthaferwiesen sind darüberhinaus im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0172-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5806-0172-2011
    bezeichnung
    Wiesen-Gehölz-Komplex
    objektbeschreibung
    Südöstlich von Michelbach befindet sich ein Wiesenkomplex in einer ansonsten von Nadel- und Laubwäldern geprägten Landschaft. Die Wiesen stellen sich als artenreich, mit einem frequenten Vorkommen an Magerkeitszeigern dar, die lokal zu Übergängen der Kalkhalbtrockenrasen vermitteln. Im Südwesten ist randlich ein kleinflächiger Kalk-Magerrasen ausgebildet. Artenreiche Bestände der Glatthaferwiesen sind randlich ausgebildet. Die Wiesen fallen nach Nordosten hin ab und gehen in eine von Gehölzen geprägte Geländesenke über. Die Gehölze setzen sich aus Gebüschen, jungen Streuobstwiesen, vereinzelten Fichten und Feldgehölzen zusammen. In kleinen Geländemulden sind den Gehölzen Feuchtwiesen vorgelagert. Nicht alle Teilflächen der Feuchtwiese scheinen regelmäßig gemäht zu werden. Das Feldgehölz setzt sich aus einem ehemalig als Niederwald genutzten Buchenbestand, einigen Zitterpappeln und alten Eschen zusammen. Die Eschen säumen den zum Kartierzeitpunkt trockenen Oberlauf eines Quellbaches, der nordöstlich der Siedlung Michelbach in den Michelbach mündet. Der weitere Verlauf des Quellbachs wird von Quellfluren des Milzkrauts sowie uferbegleitenden Gehölzen aus Esche, Erle und Bergahorn geprägt. Ein Grünland im Bereich des Oberlaufs des Quellbaches wird beweidet, zeigt im westlichen Bereich allerdings noch Wiesencharakter auf. Regional bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete, artenreiche und magere Wiesen mit typisch ausgebildetem Kalkhalbtrockenrasen, Quellbach, Gehölzen und Feuchtwiesen. Als wertgebende Lebensraumtypen des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel" erlangen die artenreichen und mageren Glatthaferwiesen sowie der Kalk-Magerrasen Bedeutung im internationalen Biotopverbund. Quellbach, Feuchtwiesen und Gehölze sind im lokalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0174-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
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    BK-5806-0174-2010
    bezeichnung
    Quellbach östlich Michelbach
    objektbeschreibung
    Östlich von Michelbach entspringt ein naturnaher, circa 380 Meter langer Quellbach. Der Bach wird überwiegend von Ufergehölzen aus Erlen, Eschen und Bergahornen gesäumt. An den Hangbereichen des kleinen Tälchens stocken Gebüsche sowie ältere, zum Vorwald vermittelnde Gehölze. Im Norden grenzt eine Magerweide. Südlich des Quellbaches stockt eine junge Obstwiese. Entlang der K 29 sind drei, von Mädesüß geprägte, Feuchtbrachen ausgebildet, die in einer intensiv genutzten Pferdeweide liegen. Lokal bedeutsamer, typisch ausgebildeter Quellbach mit typisch ausgebildeten Feuchtbrachen, Gebüschen und einer Magerweide. Die Biotope stellen u.a. für Hecken- und Gebüschbrüter und blütenbesuchende Insekten wertvolle Lebensräume dar. Im lokalen Biotopverbund sind sie somit von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0176-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
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    BK-5806-0176-2011
    bezeichnung
    Wiesen und Hecken südöstlich Michelbach
    objektbeschreibung
    Südöstlich von Michelbach stocken entlang eines Feldweges zwei circa 110 Meter lange Strauchhecken. Eichen und Vogelkirschen bilden vereinzelte Überhälter. Zwei blütenpflanzenreiche Glatthaferwiesen befinden sich im Süden östlich und westlich des Feldweges. Lokal bedeutsame Gehölze und Glatthaferwiesen in naturraumtypischer Ausbildung. Die Strauchhecken sind für Hecken- und Gebüschbrüter im lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Als Bestandteil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner-Kalkeifel" erlangen die Glatthaferwiesen im Biotopverbund als FFH-Lebensraum internationale Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0178-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
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    BK-5806-0178-2011
    bezeichnung
    Quellbach südlich Michelbach
    objektbeschreibung
    Südlich von Michelbach verläuft ein naturnaher, mäandrierender Quellbach, der von einem weiteren, aus östlicher Richtung zufließenden Quellbach gespeist wird. Die Quellbäche werden überwiegend von Eschen, Erlen und Bergahornen gesäumt. Quellfluren aus Milzkraut und Unterwasservegetation aus Quellmoos sind lokal ausgebildet. Aufweitungen der Sohle werden von einem breiteren Eschen-Ufergehölz eingenommen. Eine ehemalige Cratoneuron-Quelle im Südosten scheint auszutrocknen. Die Krautschicht wird von Dominanzbeständen der Blaugrünen Segge geprägt. Südlich von Michelbach werden die Uferbereiche von Feuchtbrachen gesäumt. Auf dem östlich angrenzenden Grünland ist eine Magerwiese ausgebildet. Am Hang westlich des Baches stockt eine Strauchhecke. Lokal bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Quellbäche mit bachbegleitendem Eschenwald und Feuchtbrachen. Von lokaler Bedeutung sind ebenfalls die typisch ausgebildete Magerwiese, die Strauchhecke und das Gebüsch. Die Quellbäche weisen im Zusammenhang mit ihrem weiteren Verlauf, wegen ihrer Naturnähe und weiterer, das Gewässer begleitende Biotope wie Feuchtbrachen und bachbegleitenden Eschenwald, wertvolle Vernetzungselemente im lokalen Biotopverbund auf. Die artenreiche Magerwiese ist für blütenbesuchende Insekten im lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Strauchhecken dienen Hecken- und Gebüschbrütern als Lebensraum und sind im lokalen Biotopverbund von Bedeutung. Der bachbegleitende Eschenwald ist als prioritärer FFH-Lebensraum (91E0) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0180-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
    kennung
    BK-5806-0180-2010
    bezeichnung
    Buchenwälder südlich Michelbach
    objektbeschreibung
    Südlich von Michelbach stocken, von zwei Quellbächen getrennt, drei Buchenwaldbestände. Im Westen stockt an einem nordostexponierten Hang ein junger Buchenwald im Stangenholz- bis geringem Baumholzalter. Eine Krautschicht ist aufgrund des dichten Baumwuchses nicht ausgebildet. Östlich und westlich von Quellbächen begrenzt, stockt im mittleren Bereich ein teils artenreicher, teils artenarmer Buchenwald. Die Krautschicht wechselt von einer zunächst armen Ausbildung an der nördlichen Spitze, zur reicheren Ausbildung im mittleren und südlichen Bereich. Die Strauchschicht aus Buchen ist in den mittleren und südlichen Bereichen dicht ausgebildet. Der nordöstlich gelegene Buchenbestand zeichnet sich durch sehr dichten Buchenjungwuchs aus. Die spärlich ausgebildete Krautschicht deutet auf basenarme Bodenverhältnisse. Lokal bildet die Brombeere dichte, flächendeckende Bestände aus. Regional bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0184-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
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    BK-5806-0184-2011
    bezeichnung
    Quellbäche nordwestlich Salm
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Salm entspringen mehrere Quellbäche, die in nordwestlicher Richtung zu einem Quellbach zusammenfließen. Die Bäche werden meist von Erlen-, Eschen- und Bergahorn-Ufergehölzen gesäumt. Loakle Aufweitungen der Sohle werden von einem breiteren Eschen-Ufergehölz eingenommen. Einige der Nebensiepen führen nur temporär Wasser, weisen allerdings einen naturnahen Fließgewässercharakter auf. Quellbereiche werden von Milzkraut- und Winkel-Seggen-Beständen geprägt. Im mittleren Bereich befinden sich westlich des bachbegleitenden Eschenwaldes zwei Fischteiche im Hauptschluss. Lokal bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Quellbäche mit bachbegleitendem Eschenwald und Quellbereichen. Die Quellbäche sind im lokalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Die bachbegleitenden Eschenwälder sind als prioritärer FFH-Lebensraum (91E0) im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0186-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
    kennung
    BK-5806-0186-2011
    bezeichnung
    Buchenwald nordwestlich Salm
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Salm stocken östlich der K 77 Buchenwälder im geringen bis starken Baumholzalter. Die Buchenwälder werden von mehreren kleinen Quellbächen durchflossen. Die Strauchschicht wird meist von dichtem Buchenjungwuchs geprägt. In die erste Baumschicht mit beigemischt sind lokal Eschen und Lärchen. Eingefügt in einen Bachsiefen liegt eine großflächige, intakte und ungestörte Kalktuffquelle von internationaler Bedeutung. Regional bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0188-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5806-0188-2010
    bezeichnung
    Buchenwälder nördlich Salm
    objektbeschreibung
    Nördlich von Salm stocken Buchen- und Buchenmischwälder. In der südlichen Teilfläche stocken neben Buchen in der ersten Baumschicht auch Eichen, Eschen und Bergahorne. Die Strauchschicht wird lokal von Buchen gebildet. Die Krautschicht ist eher spärlich ausgebildet. Die Buchen erreichen Brusthöhendurchmesser von 30 bis 40 cm. Nördlich des Bestandes stocken weitere Buchenwälder. Westlich gelegene Bestände werden von Buchen im Stangenholz- bis geringem Baumholzalter geprägt. Die Krautschicht ist im Bestand ausgedunkelt und nur spärlich ausgebildet. Randlich treten vermehrt Säurezeiger wie Drahtschmiele und Heidelbeere auf. Der östlich angrenzende Buchenwald wird von Buchen im geringen bis mittleren Baumholzalter geprägt. Die Krautschicht wechselt von einer zunächst armen Ausbildung im Westen, zur reicheren Ausbildung im östlichen Bereich. Basenreiche und basenarme Ausbilden können allerdings auch kleinflächig wechseln. In der ersten Baumschicht stocken neben Buchen, lokal auch alte Eichen. Die Geländestruktur wird lokal von alten Pingen geprägt. Regional bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0190-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5806-0190-2010
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    2020-03-05T15:36:48Z
    kennung
    BK-5806-0190-2010
    bezeichnung
    Buchenwald und Quellgebiet nordöstlich Salm
    objektbeschreibung
    Nordöstlich von Salm stockt ein überwiegend junger Buchenwald mit z.T. alten Buchen mit starkem Baumholz. Die Krautschicht ist unter dem jungen, dichten Buchenwuchs ausgedunkelt und nur spärlich ausgebildet. Lokal sind kleine Bestände mit Bergahornen integriert. Im Osten und Nordwesten stocken Buchenbestände mit Brusthöhendurchmesser von 30 cm. Die Krautschicht ist unter einer teils lichten Baumkrone reicher ausgebildet. Der nach Südosten exponierte Hang wird von vielen trockenen und leicht wasserführenden Rinnen durchzogen. Die Quellmulden werden von Milzkraut- und Winkel-Seggen-Beständen geprägt. An den Quellmulden stocken meist alte Erlen und Eschen. Die vielen Quellbäche fließen im südöstlichen Bereich in einer Kahlschlagflur zusammen. Eine fließgewässertypische Vegetation fehlt hier. Zur Arrondierung wurden einzelnen Fichtenforste mit einbezogen. Regional bedeutsame, naturraumtypisch ausgebildete Buchenwälder mit typisch ausgebildeten Quellbächen und Quellbereichen. Die Buchenwälder sind Bestandteil eines großflächigen Buchenwaldkomplexes im FFH-Gebiet "Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung. Die Quellbäche und Quellbereiche sind im lokalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.