Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-6615-0411-2007

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:38Z
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    BK-6615-0411-2007
    bezeichnung
    Eichen- und Feuchtwälder unmittelbar südlich des Wochenendgebiets von Iggelheim (westlicher Teil)
    objektbeschreibung
    Unmittelbar südlich des Wochenendgebiets von Iggelheim (westlicher Teil) gibt es einen größeren Bereich relativ naturnaher Erlen- und Eschensumpfwälder, die von einem ausgedehnten alten bodensauren strukturreichen Eichen- bzw. Eichen-Hainbuchen-Wald umgeben sind. Dieser zentrale Teil des BK wird ergänzt durch mehrere kleinflächige, teilweise nicht typisch ausgebildete Erlen- und Eschensumpfwälder, ein großes, im Wald gelegenes Schilfgebiet sowie mehrere kleine Eichen- und Eichenmischwälder.
  • bk_f.BK-6615-0402-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:38Z
    kennung
    BK-6615-0402-2011
    bezeichnung
    Neugraben und angrenzende Waldgesellschaften 1 km südöstlich Wochenendgebiet Iggelheim
    objektbeschreibung
    Beim Neugraben handelt es sich um einen ± stehenden bis langsam fließenden naturnahen Tieflandbach von 1-2 m Breite, der ständig Wasser führt. Das Ufer ist vereinzelt mit Erlen bestanden, ansonsten kommen im Umfeld großflächig Eichen- und Hainbuchen-Eichen-Wälder vor (kein BT, da keine typisch ausgebildete Krautschicht); ins BK wurden überwiegend Altholzbestände aufgenommen. Kleinflächig treten typische Erlen- und Eschensumpfwälder sowie Tümpel (darunter ein Characeen-Kleingewässer), Eichenmischwälder mit Edellaubholz sowie kleinflächig nicht typisch ausgebildete Erlen- und Eschensumpfwälder auf.
  • bk_f.BK-6615-0406-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:38Z
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    BK-6615-0406-2011
    bezeichnung
    Stromtrasse südlich Iggelheim entlang des Westrandes des Landkreises LU
    objektbeschreibung
    Im Bereich der Stromtrasse befinden sich ausgedehnte Pfeifengras-Feuchtheiden, verbuschende Feuchtwiesen, initiale Feuchtgebüsche und Vorwaldstadien. Einige besonders hochwertige Teilflächen wurden als BT erfasst: Naturschutztümpel mit Characeen, ein Naturschutzweiher und eine ausgedehnte Calluna-Zwergstrauchheide sowie ein langgezogener Graben, der eine Verbindung zwischen Rehbach und Ranschgraben darstellt. Auch der nördliche Abschnitt dieses Grabens, der nicht mehr unter der Stromtrasse verläuft, gehört noch zu diesem BK. Im Bereich des seitlich angrenzenden Waldes wurden ein Großseggenried und ein Erlensumpfwald miterfasst. Ein Teil des BK liegt vermutlich im Landkreis DÜW und wurde ursprünglich miterfasst, da es laut Darstellung auf der Papierkarte eindeutig im Landkreis LU liegt und daher bei der Kartierung im Vorjahr nicht erfasst werden konnte; bei der Überarbeitung mussten alle im Bereich des LK DÜW gelegenen Abschnitte gelöscht werden.
  • bk_f.BK-6615-0412-2007

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:38Z
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    BK-6615-0412-2007
    bezeichnung
    Feuchtwälder und andere strukturreiche Wälder unmittelbar südlich des Wochenendgebiets von Iggelheim (östlicher Teil)
    objektbeschreibung
    Unmittelbar südlich des östlichen Teils des Iggelheimer Wochenendgebiets sind zwei kleinflächige durch § 28 geschützte Feuchtwälder zu finden: Ein Erlen- und ein Eschen-Sumpfwald. Neben diesen wurde eine Vielzahl unterschiedlicher, immer strukturreicher und relativ naturnaher, aber immer kleinflächiger Waldgesellschaften in das BK aufgenommen: Alte Eichenwälder, alte Buchenwälder, Eichen-Hainbuchenwälder, Hainbuchen-Eichenwälder, alte eutrophierte Erlenbestände und andere. Aufgrund der untypischen oder fehlenden Krautschicht können die meisten dieser Wälder nicht als § 28- oder FFH-Biotope kartiert werden; lediglich ein direkt am Siedlungsrand und damit außerhalb des FFH-Gebietes gelegener Eichenbestand kann als (relativ stark eutrophierte) Quercion-Gesellschaft und damit als FFH-Lebensraumtyp angesprochen werden.
  • bk_f.BK-6615-0413-2007

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    2020-03-05T15:36:38Z
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    BK-6615-0413-2007
    bezeichnung
    Laubwaldbereiche und Feuchtgebiete unmittelbar östlich des Wochenendgebiets Iggelheim
    objektbeschreibung
    Unmittelbar östlich des Wochenendgebietes von Iggelheim befinden sich mehrere feuchte Waldbereiche, in denen ein relativ naturnaher Erlensumpfwald zu finden ist. Wenige Meter weiter östlich liegt ein älterer, bereits in Verlandung begriffener Weiher. Zur Abrundung dieser geschützten Bereiche wurden die angrenzenden alten Eichen- und Eichen-Mischwaldbereiche in das BK aufgenommen. Ferner gehört ein kurzer Grabenabschnitt zum BK, der die Grabensysteme des Offenlandbereichs mit denen des nördlich der Straße gelegenen Waldes verbindet. Die nördliche Teilfläche des BK war zum Zeitpunkt der Begehung zwar frisch durchforstet, weist aber noch eine hohe Baumdichte an sehr alten Eichen auf, wodurch trotz der aktuellen Störung eine hohe Wertigkeit gegeben ist. Eine Ecke dieser Teilfläche kann aufgrund des Vorkommens von Kennarten dem Quercion-Verband zugeordnet werden.
  • bk_f.BK-6615-0414-2007

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    2020-03-05T15:36:38Z
    kennung
    BK-6615-0414-2007
    bezeichnung
    Eichen- und Hainbuchen-Eichenwälder unmittelbar östlich von Iggelheim
    objektbeschreibung
    Das kleine BK umfasst eine Reihe alter Eichen entlang der Straße Iggelheim-Speyer sowie die in unmittelbarer Ortsnähe daran angrenzenden Eichenwälder. Es handelt sich um sehr strukturreiche und teilweise sehr lichte Bestände mit viel Totholz, die offensichtlich zumindest teilweise aus langjähriger naturnaher Sukzession hervorgegangen sind. Im Unterwuchs finden sich stellenweise viele Feuchtezeiger.
  • bk_f.BK-6615-0415-2007

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    bk_f.BK-6615-0415-2007
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    2020-03-05T15:36:39Z
    kennung
    BK-6615-0415-2007
    bezeichnung
    Feuchtwälder, Eichen- und Eichenmischwälder entlang eines Grabens südlich des großten Baggerweihers 1 km östlich Iggelheim
    objektbeschreibung
    Südlich des großen Baggerweihers verläuft ein temporär wasserführender Graben, dessen Ufer lückig mit Schilf und anderen Feuchtezeigern bestanden sind. In unmittelbarer Nähe zum Graben befinden sich mehrere Erlensumpfwälder (darunter ein relativ gut ausgebildeter älterer Bestand) sowie einige Eschensumpfwälder. Auf Lichtungen wächst gelegentlich Schilf; ein größerer Schilfbestand wurde als BT erfasst. Zur Abrundung wurden die alten, strukturreichen Eichen-, Eichen-Hainbuchen- und Hainbuchen-Eichen-Wälder in das BK aufgenommen. Da sie in der Regel nicht die für FFH-Lebensraumtypen charakteristischen Artenkombinationen aufweisen, können sie überwiegend nicht als BT erfasst werden; nur einige kleine Teilbereiche weisen die Quercion-Kennarten auf und wurden als FFH-LRT erfasst, obwohl sie unterhalb der Kartierschwelle liegen. Kleinflächig wurden auch andere Waldgesellschaften (Eichen-Buchen-Wald) mit erfasst.
  • bk_f.BK-6615-0416-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-6615-0416-2011
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    148437
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    2880
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    2020-03-05T15:36:39Z
    kennung
    BK-6615-0416-2011
    bezeichnung
    Großer Baggerweiher mit angrenzenden Feuchtwäldern und Eichen-Hainbuchenwäldern 1,3 km östlich Iggelheim
    objektbeschreibung
    Die Osthälfte des BK besteht aus einem großen, relativ naturnah ausgebildeten Baggerweiher, dessen Verlandungsbereich (Schilfgürtel, Schwimmblattzone) unter den Pauschalschutz des § 28 fällt und durch zahlreiche Uferzugänge (Angler) gestört wird. Im Westen sowie etwas kleinflächiger auch im Norden und Süden grenzen naturnahe Laubwaldbereiche an den Weiher an, die ebenfalls in das BK aufgenommen wurden: Teilweise handelt es sich um noch relativ junge Eschensumpfwälder, teilweise um alte, strukturreiche, aber artenarme Eichen-Hainbuchen- und Hainbuchen-Eichen-Wälder. Kleinflächig wurden auch einige andere Waldgesellschaften und ein ufernaher Trittrasen mit eingeschlossen. Im Norden des Weihers zieht ein periodisch wasserführender Graben entlang, der sich im östlich angrenzenden BK fortsetzt.
  • bk_f.BK-6615-0418-2007

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-6615-0418-2007
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    148439
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    9716
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    2020-03-05T15:36:39Z
    kennung
    BK-6615-0418-2007
    bezeichnung
    Waldgesellschaften unmittelbar östlich Iggelheim
    objektbeschreibung
    Unmittelbar östlich von Iggelheim wurden links und rechts der Hochspannungstrasse verschiedene Waldgesellschaften zu einem BK zusammengefasst. Es handelt sich dabei überwiegend um naturnahe, strukturreiche Alteichenbestände, wobei die Eiche teilweise ± allein steht und teilweise mit Buche, Hainbuche oder anderen Baumarten vergesellschaftet ist. Kleinflächig dominieren andere Baumarten wie Hainbuche oder Erle. Drei besonders feuchte Teilbereiche wurden als Erlensumpfwald-BT erfasst. In den lichteren Bereichen der Eichenwälder haben sich in der Krautschicht lokal Schilf- und Großseggenröhrichte entwickelt; zwei der größeren wurden ebenfalls als BT erfasst. - Bei der nordöstlichen Teilfläche des BK handelt es sich um einen lichten Altkiefernbestand, in dessen Krautschicht Calluna vulgaris hohe Deckungsgrade erreicht und der vermutlich auf einer Flugsanddecke stockt; er ist weitgehend frei von Stör- und Feuchtezeigern.
  • bk_f.BK-6615-0420-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-6615-0420-2011
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    148441
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    690
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    2020-03-05T15:36:39Z
    kennung
    BK-6615-0420-2011
    bezeichnung
    Wiesen beiderseits des Bruchgrabens südlich der Straße Iggelheim-Speyer
    objektbeschreibung
    Die sogenannten Schifferstädter Wiesen erstrecken sich zwischen den Waldalmen und der L528 bei Böhl-Iggelheim. Überwiegend magere Mähwiesen unterschiedlicher Feuchtestufen beiderseits des Bruchgrabens, überwiegend artenreiche, floristisch ungewöhnlich hochwertige Stromtalwiesen (Molinion und Cnidion). Kleinflächig sind Arrhenatherion-, Violion-, Filipendulion- und Calthion-Gesellschaften ausgebildet. Bei den nicht als BT erfassten Wiesen handelt es sich überwiegend um (noch) nährstoffreichere, kennartenarme, gemähte Bereiche mittlerer Standorte; kleinflächig kommen auch saure, trockene, artenarme Agrostis-Rasen sowie artenarme, nicht typisch ausgebildete Stromtalwiesen- und Borstgrasrasenfragmente (EC7, EC8, DF0) vor. Die vor wenigen Jahren angelegten Naturschutzweiher sowie eine Baumhecke und extensiv genutzte Gräben erhöhen die Biotopvielfalt und Bedeutung als Vernetzungskomplex.