objektbeschreibung
Südwestlich von Spessart entspringt der Lederbach in einem von Fichtenforsten geprägten Waldgebiet.
Der Quellbereich wird von lockerem Weidengebüsch gesäumt und von Quellfluren geprägt.
Im weiteren Verlauf durch Fichtenforst in südwestlicher Richtung fehlen Ufergehölze und Bachvegetation durch starke Beschattung. Lokal liegen aktuell starke Beeinträchtigungen durch Forstarbeiten vor.
Den Fichtenforst verlassend, fließt der Lederbach weitestgehend ohne Ufergehölze durch intensiv genutzte Wiesen- und Weiden. Uferbegleitend wird der Bach von schmalen Streifen aus Hochstauden mit Übergängen zu Feuchtwiesen gesäumt.
Östlich der Ortschaft Lederbach treten an einem westexponierten Hang kleinflächige Sickerquellen in einer ansonsten intensiv genutzten Wiese und Weide zutage.
Östlich Hohenleimbach treten vermehrt den Bach säumende Ufergehölze aus Erlen und Weiden hinzu. Die den Bach begleitenden Grünländer werden überwiegend als Intensivweiden genutzt. Lokal treten Feuchtbrachen und Feuchtwiesen hinzu. Die südostexponierten Weiden, östlich Hohenleimbach, weisen randlich schmale, artenreiche Säume an Magerweiden auf.
Südöstlich Hohenleimbach mündet der Leimbach in den Lederbach und fließt als "Nette" weiter in südöstliche Richtung.
Die Nette verläuft durch ein schmales Tälchen mit Feuchtwiesen und -brachen, leicht mäandrierend, abwechselnd entlang des östlich und westlich angrenzenden Hangfußes.
Der Lederbach und in seinem weiteren Verlauf die Nette, stellen wegen ihrer Naturnähe, dem Ensemble von Feuchtgrünländern und Quellbereichen, wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar und sind somit von lokaler Bedeutung. Sie sind Teil des FFH-Gebietes "5610-301-Nettetal".