Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5509-0193-2010

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    BK-5509-0193-2010
    bezeichnung
    Waldgebiet östlich Gewerbegebiet Niederzissen
    objektbeschreibung
    Östlich des des Gewerbegebietes Niederzissen breitet sich ein großes Laubmischwaldgebiet bis zum Herchenberg aus. Es sind Waldmeister-Buchenmischwälder auf nährstoffreichen und Hainsimsen-Buchenmischwälder auf bodensauren Standorten mit meist jungen bis mittleren Baumstärken verbreitet. Die Nährstoffversorgung hängt großenteils wahrscheinlich mit der Intensität der ehemaligen Niederwaldnutzungen zusammen. In geringen Anteilen ist auch starkes Baumholz verbreitet. Allenthalben sind Spuren ehemaliger Niederwaldnutzung aufgrund des mehrstämmigen Wuchses erkennbar. Zweithäufigster Waldtyp mit ca. 30% sind durchgewachsene Eichen-Hainbuchen-Niederwälder. Das Gebiet ist von internationaler Bedeutung mit naturnahen Waldmeister- und Hainsimsen-Buchenwäldern im FFH-Gebiet "Vulkankuppen am Brohlbachtal".
  • bk_f.BK-5509-0197-2010

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    BK-5509-0197-2010
    bezeichnung
    Gehölze und Heide am "Marienkopf" nördlich Oberzissen
    objektbeschreibung
    Der "Marienkopf" nördlich Oberzissen ist ein Quarzitgang, der durch die Gebirgsfaltung emporgehoben wurde. Der Norden ist mit jungem Eichenwald bestockt, einige Quarzitbrocken liegen offen im Wald und am Waldrand. Weiter südlich schließen sich Gebüsche und strauchreiche Feldgehölze sowie Vorwälder an. Im mittleren Teil ist noch eine restliche Calluna-Heide vorhanden, die jedoch nahezu völlig mit Besenginster zu wächst. Pflegemaßnahmen wären hier dringend erforderlich. Das Gebiet ist von regionaler Bedeutung als Trittsteinbiotop einer Heide.
  • bk_f.BK-5509-0205-2011

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    BK-5509-0205-2011
    bezeichnung
    Hangbereiche am Vinxtbach zwischen Oelmühle und Vinxtbachbrücke
    objektbeschreibung
    Zwischen der Vinxtbach-Brücke der A61 im Osten und Oelmühle im Westen sind die im Norden gelegenen Hangbereiche des Vinxtbach-Tales in diesem Komplex enthalten. Die südexponierten, mäßig steilen bis steilen Hangbereiche sind großenteils mit Hainsimsen-Buchenwäldern aller Altersstufen, jedoch überwiegend mit jungem bis mittleren Baumholz, bestockt. Weiterhin findet man kleinflächig einen Waldmeister-Buchenwald auf nährstoffreichem Standort am Leyerhof. Auf den steilen, hervorspringenden und felsigen Hangpartien findet man eingestreut mehrere Eichen-Trockenwälder mit Graslilie, Mehlbeere und anderen wärmeliebenden Arten. Diese Trockenwälder zeigen deutliche Spuren ehemaliger Niederwald- und Heidenutzungen. Mehrere Quellbäche fließen Richtung Vinxtbach. Am Waldrand an der Vinxtbach-Brücke liegen kleinflächige Streuobstwiesen und Magerwiesen. Das Gebiet ist von teilweise internationaler Bedeutung im Biotopverbund mit naturnahen Hainsimsen-Buchenwäldern und von regionaler Bedeutung mit Trockenwäldern im FFH-Gebiet "Vulkankuppen am Brohlbachtal". Das Gebiet ist im engen Zusammenhang mit benachbarten und umgebenden waldreichen Komplexen zu betrachten.
  • bk_f.BK-5509-0210-2010

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    BK-5509-0210-2010
    bezeichnung
    Streuobstwiesen westlich der A61 zwischen Vinxtbachbrücke und Bausenberg
    objektbeschreibung
    Westlich der A61 liegen Streuobstwiesen am Waldrand zwischen der Vinxtbachbrücke und dem Bausenberg. Die Autobahn schneidet diese Flächen von den großflächigen Streuobstwiesen bei Waldorf ab. Die Streuobstwiesen enthalten alte Apfelbäume. Die Grünlandvegetation ist artenarm ausgebildet. Die Lärmbelastung durch die Autobahn ist sehr hoch, was sich insbesondere auf potenzielle Brutvogel-Vorkommen negativ auswirken kann. Der Komplex ist lokal bedeutsam mit Trittsteinbiotopen von Streuobstwiesen.
  • bk_f.BK-5509-0225-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5509-0225-2011
    bezeichnung
    Bausenberg bei Niederzissen
    objektbeschreibung
    Der Bausenberg bei Niederzissen ist eine der letzten intakten Vulkankuppen der Eifel. Im eigentlichen Krater befindet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb. Der Kraterrand ist mit Niederwäldern, Buchen- und Eichenmischwäldern und wärmeliebenden Eichen-Hainbuchenwäldern bestockt. Eine "Schweißschlackenwand" aus Lava findet man in dem Waldgebiet südlich des Kraters. Zwei trockene Flügelginster-Heiden findet man am Südhang und aufgelassenen Steinbrüchen. Die Steinbrüche enthalten offene Felspartien mit lichten Trockenrasen. Am Südost und am Südwest-Hangfuß stocken Halbtrockenrasen. Der Südhang ist mit Gebüschen bestockt. Die Süd- und Osthänge werden derzeit mit einem Ziegenbeweidungsprogramm gepflegt und offengehalten. Südwestlich zum Bausenberg befindet sich artenreiche Magerwiesen und Halbtrockenrasen, die von Gebüschen durchsetzt sind. Das Gebiet ist von herausragender, landesweiter bis internationaler, Bedeutung als intakte Vulkankuppe mit naturnahem Waldbewuchs und einem Mosaik aus Halbtrockenrasen, Magerwiesen und Heiden innerhalb des NSG "Bausenberg" und des FFH-Gebietes "Vulkankuppen am Brohlbachtal". Es hat eine herausragende Bedeutung im Biotopverbung naturnaher Wälder und mit Trittsteinbiotopen der Halbtrockenrasen und Magerwiesen.
  • bk_f.BK-5508-0004-2006

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5508-0004-2006
    bezeichnung
    Schäferbach W Hausten
    objektbeschreibung
    Waldquellbach an der Grenze zum Kreis Ahrweiler (Gewässer setzt sich hier fort). Überwiegend starke Beschattung, kaum typische Vegetation ausgeprägt.
  • bk_f.BK-5508-0351-2010

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5508-0351-2010
    bezeichnung
    Schäferbach und Hänge westlich Hausten
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Hausten entspringt der Schäferbach und verläuft durch ein schmales Kerbtälchen überwiegend vegetationsfrei in südliche Richtung. Am Westhang stockt ein alter Hallenbuchenmischwald mit einem Brusthöhendurchmesser der Buchen von 40 bis 60 cm. Die Eiche ist lokal frequent mit BHD von circa 40 cm vertreten, lokal tritt sie ganz zurück. Mit eingestreut sind vereinzelt sehr alte Fichten. Der Bach wird von begleitenden Buchen und Hainbuchen stark beschattet. Auf dem überwiegend südexponierten Hang an der K71 stockt ein Hainbuchen-Eichenniederwald mit hauptsächlich mehrstämmigen Hainbuchen und durchgewachsenen Eichen. Eine Krautschicht ist durch das sehr dichte Kronendach nur lokal an lichten Stellen ausgebildet. Der flachgründige und schottrige Hang wird in Kuppenlage von hervorstehenden Felsen durchsetzt, auf denen ein Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald stockt. Am Hangfuß treten vereinzelt Felsen hervor. Lokal bedeutsamer, naturraumtypisch ausgebildeter Bachverlauf mit angrenzenden Buchen- und Eichen-Hainbuchenwälder als Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5508-0353-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5508-0353-2011
    bezeichnung
    Lederbach und Nette sw Spessart bis sw Hausten
    objektbeschreibung
    Südwestlich von Spessart entspringt der Lederbach in einem von Fichtenforsten geprägten Waldgebiet. Der Quellbereich wird von lockerem Weidengebüsch gesäumt und von Quellfluren geprägt. Im weiteren Verlauf durch Fichtenforst in südwestlicher Richtung fehlen Ufergehölze und Bachvegetation durch starke Beschattung. Lokal liegen aktuell starke Beeinträchtigungen durch Forstarbeiten vor. Den Fichtenforst verlassend, fließt der Lederbach weitestgehend ohne Ufergehölze durch intensiv genutzte Wiesen- und Weiden. Uferbegleitend wird der Bach von schmalen Streifen aus Hochstauden mit Übergängen zu Feuchtwiesen gesäumt. Östlich der Ortschaft Lederbach treten an einem westexponierten Hang kleinflächige Sickerquellen in einer ansonsten intensiv genutzten Wiese und Weide zutage. Östlich Hohenleimbach treten vermehrt den Bach säumende Ufergehölze aus Erlen und Weiden hinzu. Die den Bach begleitenden Grünländer werden überwiegend als Intensivweiden genutzt. Lokal treten Feuchtbrachen und Feuchtwiesen hinzu. Die südostexponierten Weiden, östlich Hohenleimbach, weisen randlich schmale, artenreiche Säume an Magerweiden auf. Südöstlich Hohenleimbach mündet der Leimbach in den Lederbach und fließt als "Nette" weiter in südöstliche Richtung. Die Nette verläuft durch ein schmales Tälchen mit Feuchtwiesen und -brachen, leicht mäandrierend, abwechselnd entlang des östlich und westlich angrenzenden Hangfußes. Der Lederbach und in seinem weiteren Verlauf die Nette, stellen wegen ihrer Naturnähe, dem Ensemble von Feuchtgrünländern und Quellbereichen, wertvolle Vernetzungsbiotope im lokalen Biotopverbund dar und sind somit von lokaler Bedeutung. Sie sind Teil des FFH-Gebietes "5610-301-Nettetal".
  • bk_f.BK-5608-0045-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5608-0045-2006
    bezeichnung
    Hangwälder des Nette- und Sel-Bach-Tales
    objektbeschreibung
    Laubwaldkomplex auf den Talhängen des Nette- und des Sel-Baches. Flache bis steile Lagen mit einzelnen Fels-Einsprengseln. Überwiegend handelt es sich um für den Naturraum typische "Bauernwälder", die überwiegend der Brennholznutzung diesen, Teile sind ehemalige, heute durchgewachsene Niederwälder mit viel Hainbuche. Der Komplex erlangt seine Bedeutung auch dadurch, daß in der Nachbarschaft große Flächen mit Fichtenforsten bestanden sind, weiterhin sind die Flächen aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage relativ störungsarm.
  • bk_f.BK-5608-0125-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5608-0125-2011
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    133132
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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5608-0125-2011
    bezeichnung
    Halbtrockenrasen W Volkesfeld
    objektbeschreibung
    Plateau mit abfallenden Hängen. Auf der Plateaufläche überwiegend Offenland in Form alter Wiesenbrachen, daneben Halbtrockenrasen (dieser auch kleinflächig in den Wiesenbrachen eingebettet). In dieses Offenland sind zahlreiche Einzelsträucher und Gebüschgruppen eingestreut. Die Hänge sind überwiegend verbuscht bzw. mit Kiefernforst (tlw. sehr lückig) bestanden. Die Gebüsche sind unterschiedlicher Struktur: Zum einen finden sich Schlehen- und Besenginstergebüsche, die aus den Wiesenbrachen hervorgegangen sind, daneben wurde ein dicht verbuschter Wacholderbestand unter die Gebüsche eingereiht. Weitere Wacholderbestände befinden sich in den Kiefernforsten/-gehölzen.