Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5408-0139-2010

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    BK-5408-0139-2010
    bezeichnung
    Saffenburg
    objektbeschreibung
    Südlich von Mayschoß befindet sich die Ruine Saffenburg auf der Spitze eines Umlaufbergs der Ahr. Der Berg tritt landschaftlich im Westen durch Felsrippen und -gebüsche hervor, im Süden und Osten durch Hangschuttwälder. Regional bedeutsamer, naturraumtypischer Felsbiotopkomplex mit ausgedehnten Felsrippen, -gebüschen und Schluchtwäldern. Vernetzung mit weiteren felsigen Hangabschnitten im Ahrtal.
  • bk_f.BK-5408-0144-2011

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    BK-5408-0144-2011
    bezeichnung
    Krähhardt
    objektbeschreibung
    Bei der Krähhardt südlich von Reimerzhoven handelt es sich um eine Verebnung am Mittelhang, die von Magerwiesen mit stellenweisen Übergängen zu Silikattrockenrasen eingenommen wird. Randlich grenzen Gebüsche an, die teilweise Vorwald- oder Feldgehölzcharakter tragen. Regional bedeutsam, da besonders mageres Grünland in relaiv großer Flächenausdenhnung. Das Biotop ist über die Gebüsche mit dem umgebenden Wald vernetzt. Das Grünland hat eher Refugialcharakter.
  • bk_f.BK-5408-0148-2010

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    BK-5408-0148-2010
    bezeichnung
    Steinerberg
    objektbeschreibung
    Etwas westlich vom Steinerberg befindet sich ein offenes, strukturreiches Gelände mit Wiesen, Äckern und Gebüschen. südlich schließen sich ehemalige Niederwälder an, teilweise an Trockenstandorten. Lokal bedeutsames Biotop mit strukturreichem Offenland und angrenzenden, durchgewachsenen Niederwäldern. Während das Offenland aufgrund seiner isolierten Lage eher Trittsteinfunktion besitzt, stehen die Niederwälder mit weiteren in der Umgebung im Vebund.
  • bk_f.BK-5409-0001-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5409-0001-2011
    bezeichnung
    Streuobst und Gebüsche westlich Bad Bodendorf
    objektbeschreibung
    Am sonnenexponierten Hang westlich von Bad Bodendorf existieren Streuobstbestände, die vor allem im östlichen Teil brachgefallen sind, und sich zu Gebüschen, teilweise mit Vorwaldcharakter, entwickelt haben. Im Westen stocken die Obstbäume teilweise auf orchideenreichen Halbtrockenrasen. Daneben kommt dort ein Trockengebüsch und eine strukturreiche Weinbergsbrache vor. Landschaftsprägender Biotop mit gefährdetem Biotoptyp (Halbtrockenrasen) und dem Vorkommen seltener Pflanzenarten (Orchideen). Das Biotop setzt sich nach Westen hin fort, und steht auch im Osten mit strukturreichen Hangabschnitten um Bad Bodendorf im Verbund.
  • bk_f.BK-5409-0010-2011

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    BK-5409-0010-2011
    bezeichnung
    Ahraue südwestlich Bad Bodendorf
    objektbeschreibung
    Die Ahraue südwestlich von Bad Bodendorf wird von ausgedehnten Grünlandflächen beherrscht, die durch Obstbäume strukturiert sind. In Gewässernähe im Süden existiert ein großflächiges Gebüsch, das sich teilsweise in Sukzession zum Wald hin befindet. Das Biotop ist von landschaftsprägender Bedeutung. Es steht im Verbund mit weiteren Streuobstbeständen in der Umgebung.
  • bk_f.BK-5409-0131-2010

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    BK-5409-0131-2010
    bezeichnung
    Landskrone bei Gimmingen
    objektbeschreibung
    Die Landskrone bei Gimmingen ist eine Vulkankuppe, auf deren Spitze eine Burgruine steht. Daher sind die Hangflanken durch historische Abbautätigkeiten geprägt. Nach Süden hin ragt eine Felspartie mit Bewuchs aus Feldbeifuß und schütteren Felsenbirnengebüschen hervor. Weiterhin sind hier Schutthalden zu finden, die teilweise und in der Umgebung mit wärmeliebenden Gebüschen bestockt sind. Die nördlichen Hangflanken sind mit Ahorn- und Eschen-Schluchtwäldern, die deutliche Spuren ehemaliger Niederwaldnutzung zeigen, bestockt. Die Landskrone ist von regionaler, mit Schluchtwäldern teils internationaler Bedeutung als teilweise intakte Vulkankuppe mit naturnahem Waldbewuchs innerhalb des FFH-Gebietes "Ahrtal".
  • bk_f.BK-5409-0189-2011

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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5409-0189-2011
    bezeichnung
    Lohrsdorfer Wiesen
    objektbeschreibung
    Die Lohrsdorfer Wiesen beinhalten großflächige, artenreiche Halbtrockenrasen am unteren Ahrtal. Die Halbtrockenrasen sind zum großen Teil mit teilweise kümmernden Streuobstbeständen locker bestockt. teilweise vermittelt die Vegetation zu den trockenen Glatthaferwiesen. Man findet Grünliche Waldhyanzinthe, Behaartes Veilchen, Kreuzblümchen und andere typische Halbtrockenrasen-Arten. Landesweit bedeutsam sind große Bestände des Helmknabenkrauts. Auch für Brutvögel, wie den Gartenrotschwanz, ist das Gebiet ein wichtiger Lebensraum. Mit besonders gut ausgebildeten und ausgedehnten Halbtrockenrasen sind die Lohrsdoerfer Wiesen ein herausragender und international bedeutsamer Lebensraum innerhalb des FFH-Gebietes "Ahrtal".
  • bk_f.BK-5507-0274-2010

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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5507-0274-2010
    bezeichnung
    Wiesenkomplex W Niederadenau
    objektbeschreibung
    Komplex aus mageren Mähwiesen, Weideflächen, Hecken und Gebüschen auf den Höhen zwischen dem Adenauer Bachtal und dem Lückenbachtal westlich von Niederadenau gelegen. Das ehemals weitaus größere Grünlandgebiet wurde durch parzellenweise Anlage von Weihnachtsbaumkulturen und Nadelholz-Aufforstungen verkleinert und stark negativ verändert. Die Anpflanzungen haben in den letzten zehn Jahren weiter zugenommen. Lokale Bedeutung des Offenlandes durch seinen hohen Arten- und Strukturreichtum insbesondere an Blütenpflanzen und Insekten. Trittsteinbiotope im von Wald dominierten Nordosten des Verbandsgemeinde Adenau.
  • bk_f.BK-5507-0276-2011

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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5507-0276-2011
    bezeichnung
    Wälder, Bäche und Grünland am Hohn NW Leimbach
    objektbeschreibung
    Wälder, Bäche und Grünland am Hohn nordwestlich von Leimbach. Die Abgrenzung des Biotopkomplexes entspricht weitgehend derjenigen des FFH-Gebiets "Wälder am Hohn". Im Vordergrund stehen die ausgedehnten Buchenwälder mit Altholz besonders in den Taleinschnitten. Dazwischen sind die Bestände von Eichen und einzelnen Fichten und Douglasien durchsetzt. Lokal sind die Buchenwälder durch Holzeinschlag und Windwurf beeinträchtigt. Die übrigen Bestände insbesondere an den Südhängen werden von Eichen dominiert, zum Teil in Kombination mit Lärche. Reine Nadelholzbestände haben im FFH-Gebiet im Gegensatz zu weiten Teilen des Ahrgebirges einen vergleichsweise geringen Flächenanteil. Hinzu kommen einige bedingt naturnahe Bäche und m.o.w. artenreiche Wiesen. Ausgedehntes, störungsarmes Waldgebiet mit Buchenwäldern von internationaler Bedeutung als FFH-Lebensraumtyp. Wertvoll u.a. als Brutplatz für Schwarzspecht und Hohltaube sowie für Fledermäuse. Trittsteinbiotop von bemerkenswerter Größe im Verbund der Buchenwälder des Ahrgebirges.
  • bk_f.BK-5507-0283-2010

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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5507-0283-2010
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    Laubwälder am Schürzenberg SO Niederadenau
    objektbeschreibung
    Eichen-Trockenwald und Buchenwaldreste am Schürzenberg südöstlich von Niederadenau gelegen. Beim Eichenwald handelt es sich um typischen bodensauren, moosreichen Traubeneichen-Trockenwald westlicher Prägung mit eingestreuten Kiefern. Der Wald stockt auf flachgründigem Untergrund, weist aber keinen Krüppelwuchs auf. Der Bestand ist stark durch Wildverbiss beeinträchtigt, so dass die Krautschicht kaum ausgebildet ist. Auf der Nordseite des Schürzenberges finden sich Reste eines Buchen-Altholzes das 2010 fast vollständig dem Windwurf zum Opfer gefallen ist. Lokale Bedeutung für wärmeliebende Arten. Trittsteinbiotop im Verbund der Eichen-Trockenwälder des Ahrgebirges.