Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-6004-0039-2011

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    2020-03-05T15:36:27Z
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    BK-6004-0039-2011
    bezeichnung
    Wald und Keuperscharren am östlichen Bedhardrand
    objektbeschreibung
    Naturräume Bedhardrücken und Unteres Nimstal. Am östlichen Bedhardrand liegen anstehende Keuperscharren wie Perlen an einer Schnur. Ihr Erhaltungszustand ist unterschiedlich, jedoch weisen alle viele Kennarten der Magerrasen auf. Sie bilden die Reste ehemals sehr ausgedehnter, magerer Hutungen. Bemerkenswert ist das Vorkommen seltener Orchideenarten und des Lothringer Leins, der bis heute nachgewiesen werden kann. Es handelt sich um einige der besten Kalkmagerrasen der Region, z. T. mit Wacholder. Die Wälder sind überwiegend Buchenwälder, am Keuperhang östlich mit Orchideen, auf dem eher bodensauren Bedhardrücken eher Luzulo- Fageten. Die Übergänge sind fließend. Sie erstrecken sich auf fast dem ganzen Bergrücken, also auch weit außerhalb der diesjährigen Kartierkulisse und des FFH- Gebietes. Entlang der Quellbäche und in einer Senke auf dem Plateau kommen Feuchtwälder vor, die zum Teil verhältnismäßig großflächig sind. International bedeutsam, da FFH- Gebiet, außerdem wegen der sehr gut charakterisierten, für die Region relativ großflächigen Magerrasen und die großen Buchenwälder. Teil der bedeutsamen Biotopvielfalt entlang der Keuperanschnitte und der Wälder des Bedhardrückens. Teil der bedeutensten Kalkmagerrasen der Region.
  • bk_f.BK-6104-0213-2011

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    BK-6104-0213-2011
    bezeichnung
    Extensivgrünland und Wald nördlich Bollendorf
    objektbeschreibung
    Der Hang nördlich von Bollendorf wird im unteren Bereich von Streuobstweiden und einer Magerweide strukturiert. Die Flächen werden extensiv beweidet. Teilbereiche sind artenreich und lassen sich den FFH-Lebensraumtypen der Glatthaferwiesen und der Kalk-Trockenrasen zuordnen. Hangaufwärts schließt sich überwiegend ein Buchenstangenholz an, in das mehrere Quellbereiche eingelagert sind, die einen schmalen Quellbach speisen. International bedeutsam aufgrund der Vorkommen der FFH-Lebensraumtypen Glatthaferwiesen, Kalktrockerasen und Waldmeister-Buchenwald. Wichtiges Vernetzungselement im Biotopverbund des Magergrünlands im Sauertal.
  • bk_f.BK-6004-0001-2009

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    BK-6004-0001-2009
    bezeichnung
    Enztal und angrenzende Hänge
    objektbeschreibung
    Naturraum Mettendorfer Stufenland. Strukturreiches, relativ naturnahes Gebiet südwestlich von Halsdorf, durch kleinbäuerliche Landwirtschaft und artenreiche Wälder gekennzeichnet. An warmen Hängen z.T. Orchideenvorkommen, v.a. an den Hängen außerhalb der Kartierkulisse. Enztal mit bachbegleitendem Saum (stellenweise lückig) und überwiegend naturnahem Bachbett. Internationale Bedeutung, da z. T. FFH- Gebiet und wegen der Naturnähe der Enz, der Großflächigkeit und guten Biotopausstattung der Wälder, dem Orchideenvorkommen und des kleinen Feuchtgebietes. Teil der großen Biotopvielfalt des Enztales, das zum Teil FFH- Gebiet ist.
  • bk_f.BK-6004-0001-2011

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    BK-6004-0001-2011
    bezeichnung
    Eichen-Hainbuchenwälder im "Bedhard"
    objektbeschreibung
    Der Biotopkomplex liegt im "Bedhard", einem ausgedehnten und standörtlich vielfältigen Laubwaldgebiet zwischen Bitburg und Oberweis. Der Komplex beherbergt zwei krautreiche Waldlabkraut-Hainbuchenwälder, FFH-LRT 9170, in sanft geneigter Lage. Die Ausprägung ist im Naturraum selten und schutzwürdig. Die Bestände wurden offensichtlich seit längerem nicht mehr durchforstet, möglicherweise aufgrund des benachbarten ehemaligen Militärgeländes. Der Biotopkomplex ist mit angrenzenden schutzwürdigen Waldkomplexen gut vernetzt.
  • bk_f.BK-6004-0005-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
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    BK-6004-0005-2009
    bezeichnung
    Prümtal und angrenzende Wälder südlich von Wettlingen
    objektbeschreibung
    Naturraum Mettendorfer Stufenland. Naturnaher Abschnitt der Prüm mit angrenzenden Schluchtwäldern. Direkt südlich der jetzigen Kartierkulisse bedeutendes Hirschzungenvorkommen in der Region, was in die diesjährige Kulisse noch hineinragt. Die übrigen Wälder entsprechen großflächig FFH- Kriterien, auch außerhalb des FFH- Gebietes. Dazwischen sind naturferne Fichtenforste eingefügt. Internationale Bedeutung da FFH- Gebiet und wegen der gut ausgestatteten, großflächigen Wälder, des bedeutenden Hirschzungenvorkommens und der Naturnähe des Prümtals. Teil der noch gut erhaltenen Flußtäler und kleinbäuerlichen Bewirtschaftungsformen der Südeifel.
  • bk_f.BK-6004-0007-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
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    BK-6004-0007-2009
    bezeichnung
    Prümtal mit Hängen nordwestlich von Wettlingen
    objektbeschreibung
    Naturraum Mettendorfer Stufenland. Überwiegend warme Hänge, die noch bei der letzten Biotopkartierung viele Halbtrockenrasen aufwiesen. Diese sind meist zugewachsen oder liegen seit wenigen Jahren brach. Dazwischen ältere Verbuschungsstadien. Schließlich hat sich stellenweise bereits ein Orchideenbuchenwald entwickelt, durchmischt von kleinbäuerlich genutzten Gehölzen mit Eichen, Hainbuchen und Kiefern. Orchideen finden sich zahlreich. Nur nicht mehr auf den verbuschten ehemaligen Halbtrockenrasen. Regional bedeutsam wegen des Potentials an Kalkmagerrasen, der Biotop- und Strukturvielfalt. Teil der noch erhaltenen kleinbäuerlichen Strukturen im klimatisch begünstigten Teil der kalkreichen Südeifel.
  • bk_f.BK-6004-0017-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
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    BK-6004-0017-2009
    bezeichnung
    Hänge bei Wettlingen
    objektbeschreibung
    Naturraum Mettendorfer Stufenland. Nach Süden und Südwesten exponierte Hänge mit kleinbäuerlichen Nutzungsstrukturen. Halbtrockenrasenreste zeugen von einer früheren extensiven Beweidung. Einige steile Hänge werden auch heute noch von Pferden oder Kühen beweidet. Dazwischen finden sich Streuobstbestände, wärmeliebende Gehölzsukzessionen und ein Feldgehölz an einem trockenen Bachtal, in dem die Nachtigall vorkommt. Die Landschaft dieses Hanges entspricht noch weitgehend den Beschreibungen meiner Vorfahren, die von hier stammen. Regionale Bedeutung, da hohe strukturelle Vielfalt und Potential für Magerrasen. Teil der Relikte traditioneller Bewirtschaftungsformen im klimatisch begünstigten Teil der kalkreichen Südeifel.
  • bk_f.BK-6004-0045-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
    kennung
    BK-6004-0045-2009
    bezeichnung
    Unteres Nimstal bei Wolsfeld
    objektbeschreibung
    Naturraum Unteres Nimstal. Die Nims fließt hier durch intensiv genutzte Agrarlandschaft und ist an vielen Stellen weniger naturnah (Uferverbauungen, fehlende Säume). Im hier abgegrenzten Bereich ist der Weichholzsaum weitgehend erhalten, die Nims mäandriert und hat Altarmreste und Feuchtgebiete aufzuweisen. Es sind die Relikte einer früheren, extensiveren Nutzung der Flußaue. Sie wird ergänzt duch einen flussnahen Hang mit ehemaligem Halbtrockenrasen. Da die Nutzung aufgegeben ist, ist er schon stark verbuscht. Lokale Bedeutung, da Biotope nicht mehr sehr gut charakterisiert. Teil der noch relativ gut erhaltenen und weitgehend naturnahen Fließgewässer der Südeifel (hier jedoch durch intensive Landwirtschaft geprägt).
  • bk_f.BK-6004-0047-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
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    BK-6004-0047-2009
    bezeichnung
    Kleinbiotope zwischen Wolsfeld und Herzbach
    objektbeschreibung
    Naturraum Unteres Nimstal. Zahlreiche Kleinbiotope wie Streuobstwiesen, Gehölze, Halbtrockenrasenreste und Quellbäche verteilen sich östlich von Wolsfeld in einer ansonsten intensiv genutzten Agrarlandschaft. Lokale Bedeutung, da kleinflächig und ohne besondere Arten. Teil der Relikte kleinbäuerlicher Wirtschaftsstrukturen im Bitburger Gutland.
  • bk_f.BK-6004-0051-2009

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    2020-03-05T15:36:27Z
    kennung
    BK-6004-0051-2009
    bezeichnung
    Nimshänge und Seitenbäche bei Birtlingen
    objektbeschreibung
    Naturraum Unteres Nimstal. Nims ist hier trotz Ortsnähe sehr naturna, bildet bei Birtlingen sogar einen kleinen Erlenauenwald an einem alten Mühlenwehr (nicht darstellbar, da zu klein). Schöne Eisenhutbestände am Ufer. Die Hänge waren ursprünglich alle beweidet, jetzt fallen sie zunehmend brach. Die Seitenbäche mit ihren Hängen zeigen ebenfall hohe Struktur- und Biotopvielfalt. Die alten Halbtrockenrasenreste der Vorkartierung sind jedoch fast alle verbuscht. Regionale Bedeutung, da hohe Struktur- und Biotopvielfalt, relativ seltene Biotoptypen, wenn auch meist fragmentär. Teil der kleinbäuerlich genutzten sehr reich ausgestatteten Hänge an der Unteren Nims.