Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5310-0418-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5310-0418-2008
    bezeichnung
    Unterer Ütgenbach nördlich Thalhof
    objektbeschreibung
    Der Komplex liegt am Unterlauf des Ütgenbach kurz vor seiner Mündung in den Dinspeler Bach. Im Bachtal befinden sich zwei Teichanlagen, von denen die nördliche eine breite Flachwasser-Verlandungszone, die südliche Unterwasservegetation aufweist. Daneben enthält das Gebiet einen standorttypischen Erlen-Auwald und mehrere kleine, verbuschende Hochstauden-Bestände mit Dominanz von Großer Brennnessel, stellenweise auch Drüsigem Springkraut. Die Biotopfunktion des Ütgenbaches ist infolge seiner Durchleitung durch die Teichanlagen beeinträchtigt. Eine weitere Beeinträchtigung besteht in Fichten-Aufforstungen im Talraum. Schutzgrund sind der naturnahe Bachlauf und die Auengehölze. Die Teiche sind gesetzlich geschützt, da sie typische Unterwasservegetation beziehungsweise Verlandungszonen und Wasserlinsendecken aufweisen. Das Gebiet hat im Auen-Biotopverbund Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5712-0033-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    BK-5712-0033-2008
    bezeichnung
    Quelltal südlich Hof Dachsborn
    objektbeschreibung
    Südlich vom Hof Dachsborn entspringt inmitten eines von intensiver Landwirtschaft umgebenen Tälchen, ein kleiner, in Teilbereichen naturnaher Bach. Der westlich gelegene Quellbereich wird von Hochstauden dominiert und leitet in einen von Brombeeren und Brennessel dominierten quellig durchsickerten Abschnitt über. Nach kurzer Verrohrung wird der Bachlauf sichtbar und wird im weiteren Verlauf von einem feuchten Erlenauwaldrest gesäumt. Der Bach teilt sich in diesem Bereich, verläuft anschließend schmal durch einen von Waldsimsen geprägten Bestand, um im östlichen Bereich wiederum einen schmalen Erlenauwald zu durchfließen. Von der Brennessel dominierte Bereiche sind durch die angrenzende Landwirtschaft eutrophiert. Vom Westen her erstreckt sich ein dichtes Schlehengebüsch, welches am Bach in den Erlenbruch überleitet. Mit arrondiert wurden gemähte Fettwiesen. Die Gebüsche stellen in der intensiv genutzten Offenlandschaft im lokalen Biotopverbund Rückzugsorte für Hecken- und Gebüschbrüter dar. Die Feuchtbiotope sind für feuchteliebende Tier- und Pflanzenarten bedeutsame Lebensräume.
  • bk_f.BK-5712-0035-2008

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    BK-5712-0035-2008
    bezeichnung
    Bachtal nordöstlich Dachsborn
    objektbeschreibung
    Nordöstlich von Dachsborn verläuft ein naturnaher Quellbach, der sich in einem kleinen Tälchen inmitten landwirtschaftlich genutzter Flächen befindet. Der nordwestliche Verlauf des Baches wird von Hochstauden dominiert und verläuft durch brachgefallenens Grünland, an dessen Rändern Erlen- und Weidengebüsche aufkommen. Im Süden wird der Bach von Erlen gesäumt, die sich zu einem kleinen Auwald aufweiten. Ein von der Sumpfsegge gebildetes Seggenried befindet sich im Südosten des Baches an einer Weidefläche. Der Biotopkomlex trägt wesentlich zum Strukturreichtum der Feldflur bei.
  • bk_f.BK-5712-0037-2008

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    BK-5712-0037-2008
    bezeichnung
    Gebüsche nördlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Am nördlichen Siedlungsrand von Dahlheim befinden sich große zusammenhängende Schlehengebüsche. In den sich hauptsächlich in Hanglage befindlichen Gebüschen, sind am Südhang Reste alter Obstbestände erkennbar. Alte Obstbäume zeugen von der damaligen Nutzung. Dieser Teil der Fläche ist bereits seit langem brachgefallen und deshalb vollständig verbuscht. Durch die Sukzession sind potentielle Standorte eines bereits im Jahre 1993 weitestgehend verschwundenen Magerrasens (Angabe Alt-BK) weiter verbuscht und somit nicht mehr auffindbar. Arten des vermutlich im Osten gelegenen Trockenrasens sind nur im Saumbereich fragmentarisch erhalten. Die Fläche wird von der Schlehe dominiert. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5712-0039-2008

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    2020-03-05T15:47:14Z
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    BK-5712-0039-2008
    bezeichnung
    Biotopkomplex westlich Dahlheim
    objektbeschreibung
    Westlich von Dahlheim liegen im ansonsten intensiv, landwirtschaftlich genutzten Raum, einige das Landschaftsbild bereichernde Biotope. Hierzu gehört ein im Süden gelegenes Gebüsch, das von der Schlehe geprägt wird und einige alte Obstbäume beinhaltet. Auf der sich im Norden anschließenden artenreichen Glatthaferwiese, ist eine alte, einreihige Streuobstwiese zu finden. Nordöstlich davon stockt ein junges Feldgehölz mit einer dichten Strauchschicht. Dieses leitet in eine alte Baumhecke aus Eiche, Esche und Vogelkirsche mit einem breiten Gehölzunterwuchs aus hauptsächlich Hasel über. Ein ehemaliger Kalkmagerrasen ist weitestgehend verbuscht. Magerkeitszeiger sind nur lokal und kleinflächig vorzufinden. Östlich dieses Komlexes verläuft ein Abschnitt des Dahlheimer Baches. Dieser wird von Erlen und lokal von alten Silberweiden gesäumt. Am mittleren Verlauf des Bachabschnittes ist eine Feuchtgrünlandbrache ausgebildet. Die hier beschriebenen Flächen bewirken eine großräumige Strukturanreicherung und stellen wertvolle Lebensräume sowohl für Höhlen- wie auch Gebüschbrüter dar.
  • bk_f.BK-5310-0454-2008

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    2020-03-05T15:47:19Z
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    BK-5310-0454-2008
    bezeichnung
    Mageres Grünland nördlich Hohnermühle
    objektbeschreibung
    Das Gebiet besteht aus einem mageren, mit Sukzessionsgebüsch durchsetzten Grünlandkomplex in steiler Südexposition. Er wird aktuell als Viehweide für Rinder und Pferde bewirtschaftet. Eine bislang eher geringfügige, langfristig aber bestandsbedrohende Beeinträchtigung stellen allmähliche Verbuschung und Ausbreitung von Disteln und anderen Weideunkräutern dar. Schutzgrund ist der relativ großflächige Bestand artenreichen, für trocken-magere Standorte typischen, strukturreichen Grünlandes. Das Gebiet hat im Biotopverbund Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0455-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:19Z
    kennung
    BK-5310-0455-2008
    bezeichnung
    Hallerbach zwischen Hohnermühle und Unterelsaff
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus naturnah strukturierten Abschnitten des unteren Hallerbachs, der hier eine offenes Grünlandtal mit den kleinen Siedlungen Ober-, Mittel- und Unterelsaff durchfließt. Der teils mäandrierende, teils gestreckte, geröllführende Bach verfügt über naturnahe Ufergehölze aus Erle und Esche, nur bei der Hohnermühle wurden auch Pappel-Hybriden gepflanzt. Eine weitere, eher geringe Beeinträchtigung stellen Uferbefestigungen im Umfeld von Brückenbauwerken dar. Der Bach und seine Ufergehölze sind schutzwürdig auf Grund ihres naturnahen Zustande und ihres landschaftsprägenden Charakters. Für den Auen-Biotopverbund stellt der Hallerbach ein wichtiges Vernetzungselement dar.
  • bk_f.BK-5310-0456-2008

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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5310-0456-2008
    bezeichnung
    2 Siefenbäche südlich Unterelsaff
    objektbeschreibung
    Das Gebiet besteht aus zwei Quellbächen, die steile, bewaldete Kerbtälchen passieren und kaum gewässertypische Vegetation aufweisen. Die oberen Bachabschnitte führen nur periodisch Wasser. Beide Bächlein sind bei der Überfahrt eines hangparallelen Forstweg verrohrt. Die Bäche sind auf Grund ihres naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Für den Biotopverbund haben sie Vernetzungsfunktion, die jedoch infolge der Verrohrungen eingeschränkt ist.
  • bk_f.BK-5310-0457-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:20Z
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    BK-5310-0457-2008
    bezeichnung
    Eichen-Trockenwald östlich Mittelelsaff
    objektbeschreibung
    Der kleine Eichen-Trockenwald liegt auf einem steil nach Westen abfallenden Felssporn. Seine Baumschicht besteht aus krüppelwüchsigen Trauben-Eichen, der vereinzelt Buche, Kiefer und Hänge-Birke beigemischt sind. In der Krautschicht herrschen Heidekraut und Heidelbeere vor. Der Trockenwald ist auf Grund seiner naturnahen Ausprägung gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund hat er Trittsteinfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0458-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:20Z
    kennung
    BK-5310-0458-2008
    bezeichnung
    Mageres Grünland und Gehölze nördlich Oberelsaff
    objektbeschreibung
    Das Gebiet liegt in wärmebegünstigter Südexposition am Talhang des Hallerbachs nördlich Oberelsaff. Der östliche Teil besteht mit Gebüschen und Einzelgehölzen durchsetzten Rotschwingel-Magerweiden, die sich durch Blütenreichtum im Sommer und eine Reihe von selteneren Magerkeitszeigern auszeichnen. Das Gebiet wird aktuell extensiv mit Pferden und Schafen beweidet. Stellenweise haben sich im Zuge der Sukzession junge Gehölze ausgebreitet. Der westliche Gebietsteil ist bewaldet; es herrschen mittelalte Eichen-Hainbuchen-Wälder vor. Im steilen Südwesten ist am Hangfuß, längs der Landstraße, ein schmaler Eschen-Ahorn-Steilhangwald ausgebildet. Das Gebiet ist schutzwürdig insbesondere auf Grund seines arten- und strukturreichen Grünlandes. Der Eschen-Ahorn-Wald gehört zu den landesweit gesetzlich geschützten Biotopen. Erhaltenswert ist darüber hinaus der landschaftstypische Eichen-Hainbuchenwald. Für den Biotopverbund hat das Gebiet Vernetzungsfunktion.