Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5310-0399-2008

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    BK-5310-0399-2008
    bezeichnung
    Mageres Grünland und Sukzessionsgehölze nördlich Rott
    objektbeschreibung
    Das Grünlandgebiet liegt in waldreicher Umgebung einem Talschluß. In seinem Zentrum befindet sich eine mageren Pferdeweide, die floristisch gut ausgebildet, jedoch wegen geringer Weidepflege ruderalisiert ist und vom Rand her zu verbuschen droht. Im Westen schließt sich Sukzessionsgebüsch mit alten Obstbäumen an. In den Biotop einbezogen ist außerdem ein mittels Mahd gepflegter hängiger Bereich, dessen Vegetation aus einer artenreichen Magerwiese besteht. Bemerkenswert sind hier Vorkommen des Kriechenden Hauhechels. Das Gebiet ist auf Grund seines artenreichen Grünlandes erhaltenswert. Im Biotopverbund hat es Bedeutung als Vernetzungselement und als Lebensraum von Pflanzen und Tieren, die an strukturreiches Extensivgrünland gebunden sind.
  • bk_f.BK-5310-0402-2008

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    BK-5310-0402-2008
    bezeichnung
    Steilhang- und Trockenwälder nördlich Strauscheid
    objektbeschreibung
    Das Gebiet nimmt sehr steile, teils felsige Prallhänge an der Wied nördlich Strauscheid ein. Es wird vollständig von Wald eingenommen, der zu rund 2 Dritteln aus naturnahem standorttypischem Laubwald besteht. Das restliche Drittel teilen sich Fichten- und Kiefern-Pflanzungen sowie Schlagfluren. An den schuttreichen unteren Hangpartien herrschen Eichen-Hainbuchen-Wälder vor, ganz im Norden gibt es einen noch jüngst genutzten kleinen Hainbuchen-Niederwald. Kleinflächig tritt auf lokalklimatisch kühlen Unterhängen Berg-Ahorn hinzu, diese Bestände wurden den Eichen-Hangschuttwäldern (AB8) zugerechnet. Im Norden wechselt die Vegetation in sonniger, wärmebegünstigter Kuppenlage zu krüppelwüchsigem Eichen-Trockenwald und in Nordexposition zu bodensaurem Eichen-Buchenwald. Weitere, kleinflächig auftretende Elemente des Biotopkomplexes sind offener Fels in schattiger Lage, Quellbäche und Hangquellen. Das Gebiet ist schutzwürdig auf Grund seines für die Landschaft des Wiedtals sehr charakteristischen, vielfältigen Laubwaldkomplexes, dessen Artenzusammensetzung den standörtlichen Gegebenheiten entsprechend kleinflächig variiert. Das ruhige, nur durch einen Fußpfad (Wiedweg) erschlossene Waldgebiet ist von Bedeutung als Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten naturnaher und alter Wälder. Im Biotopverbund hat das Waldgebiet Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0403-2008

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    BK-5310-0403-2008
    bezeichnung
    Bachsystem Rahmser Siefen nördlich Strauscheid und Rahms
    objektbeschreibung
    Das Gebiet umfasst mehrere Quellbäche, die tief eingeschnittene, bewaldete Kerbtälchen durchfließen und im Rahmser Siefen zusammenlaufen, sowie einen forstlich überprägten, aus Anpflanzung hervorgegangenen Erlen-Auwald. Beeinträchtigungen bestehen in Verrohrungen bei Überfahrten von Forstwegen sowie dem Aufstau eines Quellbaches nördlich Strauscheid. Alle Bachabschnitte gehören auf Grund ihres naturnahen Zustandes zu den gesetzlich geschützten Biotopen. Das Bachsystem bildet ein Vernetzungselement für wassergebundene Organismen in dem Waldgebiet nördlich Rahms und Strauscheid.
  • bk_f.BK-5310-0404-2008

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    BK-5310-0404-2008
    bezeichnung
    Bachtal Langewiese zwischen Ammerich und Kodden
    objektbeschreibung
    Der Biotop besteht aus einem schmalen Waldwiesental. Der naturnahe Bachlauf, wird von wechselnd breitem Erlen-Auenwald begleitet. Das Grünland im oberen (östlichen) Bereich des Talgrundes haben sich infolge anhaltender Brache zu flächigen Hochstauden-Feuchhtbrachen entwickelt, in denen stellenweise bereits Gehölze aufgewachsen sind. Im unteren (westlichen) Bereich, nahe der Einmündung des Bachs in die Wied, besteht das Auengrünland aus hoch wüchsigen Fettwiesen. Der Biotop ist mehrfach durch Verrohrungen an Wegüberfahrten unterbrochen und von zufließenden Quellbächen abgeschnitten. Die mangelnde Pflege des Auengrünlandes führt zu Ruderalisierung, Ausbreitung von konkurrenzkräftigen Hochstauden und Gehölzen und gefährdet auf lange Sicht die Arten- und Biotopvielfalt. Im Biotopkomplex gehören der Bach und die Bachauenwälder zu den gesetzlich geschützten Biotopen. Schutzwürdig ist das Gebiet auch auf Grund seiner Strukturvielfalt und als landschaftstypisches Waldwiesental. Für den Biotopverbund hat das Bachtal Vernetzungsfunktion, insbesondere als Lebensraum feuchtlandgebundener Organismen. Schutzgrund ist der
  • bk_f.BK-5310-0410-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
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    BK-5310-0410-2008
    bezeichnung
    Waldgebiet zwischen Kaltehöhe und Kloster Ehrenstein
    objektbeschreibung
    Der durch eine kleine Straße zweigeteilte Biotopkomplex besteht aus alten Laub-, Misch- und Nadelwäldern aus Eiche, Buche, Fichte und Kiefer, die einen Bergrücken und anschließende, mäßig steile Hanglagen einnehmen. Im östlichen Gebietsteil kommen ein Quellbach und ein kleiner Eschen-Feuchtwald hinzu. Ökologisch bedeutsam und Schutzgrund sind ist vor allem die Eichen- und Buchen-Altbestände, die allerdings infolge von Holzentnahmen mehr oder weniger stark ausgelichtet sind. Beeinträchtigend wirkt außerdem der hohe Fichten-Anteil im Südosten des Gebietes. Für die Biotopvernetzung stellt der Waldkomplex ein wichtiges Vernetzungselement dar, insbesondere für alt- und totholzbewohnende Arten.
  • bk_f.BK-5310-0411-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
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    BK-5310-0411-2008
    bezeichnung
    Mehrbachtal nördlich Kloster Ehrenstein
    objektbeschreibung
    Das Gebiet umfasst einen bewaldeten Abschnitt des Mehrbachtals. Der Bach fließt hier ist hier sehr naturnah, teils gestreckt, teils in kleinen Windungen durch eine schmale, überwiegend mit Fichten-Forsten bestandene Aue. Das Bachbett weist zahlreiche, periodisch überflutete Geröllbänke auf. Naturnahe Erlen- und Eschen-Auwälder sind nur in sehr geringem Umfang vorhanden, jedoch wird das Bachufer fast durchgehend von Erle bewachsen. Der Bach selbst ist auf Grund seines naturnahen Charakters schutzwürdig und ein bedeutendes Element im Auenverbund des Mehrbaches. In Ufernähe kommt sehr zahlreich der gefährdete Straußfarn vor.
  • bk_f.BK-5310-0412-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
    kennung
    BK-5310-0412-2008
    bezeichnung
    Quellsumpf südlich Kaltehöhe
    objektbeschreibung
    Bei dem Gebiet handelt es sich um einen Quellsumpf mit einer Sickerquelle. Die Fläche ist von dem umgebenden, intensiv bewirtschafteten Grünland durch einen Zaun abgetrennt. Der Quellaustritt, der gesetzlich geschützt ist, wird von Blaugrünem Schwaden bewachsen, die angrenzende Vegetation besteht aus Gräsern und Stauden brachgefallener Nasswiesen; Große Brennnessel zeigt eine gewisse Eutrophierung an. Der Quellbereich ist von dem weiteren Bachverlauf durch eine Straße abgeschnitten. Schutzgrund ist der naturnahe, wenig beeinträchtigte Quellbereich. Die Quellmulde hat im Biotopverbund eine Trittsteinfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0413-2008

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    2020-03-05T15:47:18Z
    kennung
    BK-5310-0413-2008
    bezeichnung
    Quellbäche westlich Heckenhahn
    objektbeschreibung
    Der Biotopkomplex besteht aus drei Quellbächen, von denen sich die beiden nördlichen vereinigen. Die Quellbäche verlaufen durch bewaldete Tälchen und weisen nur sporadisch gewässertypische Vegetation auf. Die Quellbäche sind auf Grund ihres naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Im Biotopverbund haben sie Vernetzungsfunktion.
  • bk_f.BK-5310-0414-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    21356
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    2020-03-05T15:47:19Z
    kennung
    BK-5310-0414-2008
    bezeichnung
    Feldgehölze und Quellbäche in Siefen östlich Altenburg
    objektbeschreibung
    Das Gebiet enthält zwei tief eingeschnittene, gehölzbestandene Kerbtälchen mit Quellbächen, die zum Mehrbach fließen, sowie angrenzende Feldgehölze an der steilen Talflanke der Wied. Letztere zeichnen sich durch alte Eichen-Bestände aus. Beeinträchtigungen stellen Müllablagerungen und Anpflanzungen der nicht standorttypischen Fichte dar. Die Quellbäche sind auf Grund ihres naturnahen Zustandes gesetzlich geschützt. Ein weiterer Schutzgrund besteht in der Rückzugs- und Trittsteinfunktion der naturnahen, alten Feldgehölze.
  • bk_f.BK-5310-0416-2008

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5310-0416-2008
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    2020-03-05T15:47:19Z
    kennung
    BK-5310-0416-2008
    bezeichnung
    Mehrbach und Ruinenberg bei Kloster Ehrenstein
    objektbeschreibung
    Der Biotopkomplex umfaßt den Burgberg oberhalb des Klosters Ehrenstein mit seiner Burgruine und einem Ahorn-Eschen-Wald an seinen steilen, blockschuttreichen Hängen sowie den Unterlauf des Mehrbaches, der den Burgberg in einem Umlauftal umfließt. Eingeschlossen sind ein kleiner Erlen-Auwald und ein in der Aue anschließender, naturferner Fichten-Mischwald. Beeinträchtigungen stellen Ausbreitung von Drüsigem Springkraut, Einschläge des Ufergehölzes und Uferverbauung im unteren Abschnitt des Mehrbaches, sowie nicht standortgemäße Fichten-Pflanzungen in der Bachaue weiter oberhalb dar. Die Ruine weist eine gute Habitateignung für Fledermäuse und in Gemäuern brütende Vogelarten auf. Schutzwürdig sind insbesondere der naturnahe, alten Ahorn-Eschen-Blockschuttwald, der zu den FFH-Lebensraumtypen zählt, und der naturnahe Mehrbaches einschließlich seiner Ufervegetation.