Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5711-0877-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0877-2006
    bezeichnung
    Trockenhang W Ober-Spay
    objektbeschreibung
    Wertvoller Xerothermkomplex der Mittelrheinhänge in Exposition um S-SO auf basenreichem Untergrund. Er besteht aus großflächig verbuschten ehem. Obstwiesen, Streuobstgärten und Weinbergen, die eine Vielzahl wärmeliebender Gehölz- und Saumarten aufweisen (wärmeliebende Gehölze sowie Brachen im Gehölz-, Vorwald- und im Brombeerstadium, teilweise mit Prunus mahaleb (nicht BT)). Besonders wertvoll sind extensiv mit Rindern und Schafen beweidete großflächige blumenbunten Weinbergs- und Obstwiesenbrachen mit altem Streuobst (Grasstadien) sowie zwei eingesprengte kleine orchideenreiche Trespen-Halbtrockenrasen auf kalkreichem Löss. Am westlichen Rand des Komplexes befindet sich ein Fels- und Lösshohlweg mit Vorkommen von Schwarzstieligem Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum), ein Felsgebüsch mit natürlichem Vorkommen von Felsenkirsche (Prunus mahaleb) sowie ein kleiner Silikat-Halbtrockenrasen. Zahlreiche Trockenmauern, kleine Felseinsprengsel, lokale Lösswände, viel sonnenexponiertes Alt- und Totholz sowie ein kleiner Schieferstollen sind weitere wertvolle Strukturelemente. Mäßig intensiv beweidetes Grünland (nicht BT) und Gehölzbereiche bieten einen Puffer gegenüber den angrenzenden intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. Am zentralen südlichen Rand der Fläche wurde ein Weinberg mit neu angelegt. Das Gebiet zeichnet sich durch individuenreiche Vorkommen von Smaragdeidechse (Lacerta bilineata) aus. Beeinträchtigungen bestehen v.a. durch die starke Verbuschung ehemaligen Offenlandes (Weinbergs-, Garten- und Obstwiesenbrachen), intensive Nutzung (Beweidung, Ackerbau) am nördlichen Rand des Gebietes, jagdliche Nutzung in sensiblen Bereichen (orchideenreiche Halbtrockenrasen), einzelnen eingesprengten Koniferenpflanzunge und Robinienbestände(aus BK ausgeklammert) sowie Ausbreitung von Riesen-Goldrute im Offenland.
  • bk_f.BK-5711-0865-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0865-2006
    bezeichnung
    Trockenhang N Tauberbach
    objektbeschreibung
    Xerothermkomplex der Mittelrhein-Seitentäler in Exposition um Süd: Großflächig verbuschte alt- und totholzreiche Weinbergs- und Obstbrachen (Brombeer-, Gebüsch- und Vorwaldstadien) mit einzelnen eingesprengten noch genutzen Weinbergen und strukturreichen jüngeren Weinbergsbrachen im Gras- und Krautstadium (mäßig artenreich) mit Nachweisen der Smaragdeidechse (Lacerta bilineata, nicht während der Kartierung). Besonderheiten sind daneben eine stark versaumte, blütenreiche Obstwiesen- bzw. Weinbergsbrache im Nordosten der Fläche, intakte Trockenmauern entlang der Erschließungswege sowie ein Felsbereich mit Felstrockenwald und angrenzenden kleinflächigen schuttreichen Weinbergsbrachen im Südwesten.
  • bk_f.BK-5711-0866-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0866-2006
    bezeichnung
    Tauberbach-Tal SW Rhens
    objektbeschreibung
    Typischer Bach- und Grünlandkomplex der Rheins-Seitentäler: Ein in großen Teilen naturnaher Mittelgebirgs-Bachlauf mit gut bis sehr gut ausgebildetem bachbegleitendem Erlen-und Eschen-Auwald mit angrenzenden artenreichen feuchten Glatthaferwiesen-Beständen, die mäßig extensiv bis intensiv als Rinderweiden bzw. Mähweiden genutzt werden oder brachgefallen sind. Weitere Elemente sind ein Streuobstgarten mit angrenzender mäßig extensiv mit Rindern und Pferden beweideten Magerweide mit Gehölzgruppen, eine Strauchhecke sowie ein Gebüschkomplex mittlerer Standorte. Im Süden grenzt der Komplex an mäßig naturnahe, mit Nadelgehölzen durchsetzte Mischwaldbereiche sowie die Streuobstwiesen-Bereiche des BK 0876, im Norden an den verbuschten Unterhang des BK 0865 an. Beeinträchtigungen bestehen insbesondere durch zu intensive Beweidung im Bereich des Grünlandes, teilweise auch im Bereich der Bachaue, ferner durch Kleingartennutzung mit Koniferenpflanzungen und Hüttenanlage, im Süden und Westen angrenzende Fichtenpflanzungen sowie Verrohrungen des Baches am oberen und unteren Ende des als naturnah kartierten Abschnittes.
  • bk_f.BK-5711-0867-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0867-2006
    bezeichnung
    Bäche und Laubwälder im Oberen Tauberbachtal nördlich Jugendzeltplatz Rhens
    objektbeschreibung
    Sehr großflächiger Komplex aus tot- und altholzreichen, meist artenreichen Laubwäldern (Buchenwälder, Eichen-Buchenwälder, Buchen-Eichenwälder sowie sekundären Hainbuchen-Eichenwäldern) mit naturnahen bis mäßig beeinträchtigten Quellbach- und Mittelgebirgsbachabschnitten. Letztere weisen meist lineare Erlen- und Eschengehölzsäume auf. Waldmäntel und Vorwaldstadien sind v.a. am Nordrand des Gebietes vorgelagert. In den Quellbereichen östlich der langen Delle befinden sich eine kleine Streuobstbrache, kleine Reste von verbrachten und teilverbuschten Feuchtwiesen (kein BT) sowie eine mäßig intensiv genutzte Rinderweide mit lokalem Feuchtweidencharakter (BT?). Beeinträchtigt wird das Gebiet v.a. durch eingesprengte (meist aus BT ausgeklammerte) Nadelholzbestände (Fichte, Waldkiefer, Douglasie), Verrohrungen im Bereich der Bäche (Wegequerungen), Wegbau, Nutzungsaufgabe und Verbuschung im Bereich der Feuchtwiesenreste und der Streuobstbrache sowie zu intensiver Rinder- und Pferdebeweidung im Quellbereich östlich der langen Delle. Zu nennen sei hier auch eine teilweise zu starke Durchforstung der Waldbestände.
  • bk_f.BK-5711-0868-2006

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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0868-2006
    bezeichnung
    Verbuschter Trockenhang N Breyertalbach
    objektbeschreibung
    Gebüschreicher Xerothermkomplex der Rhein-Seitentäler in Exposition um Süd: Stark verbuschte Weinbergs-, Garten- und Obstwiesenbrachen (meist Vorwald) mit eingesprengten kleinen Offenlandflächen, einzelne noch genutzte Streuobstgärten, eine Streuobstweide, eine mit einzelnen Obstbäumen bestandene Grünlandbrache, einem kleinen Silikat-Halbtrockenrasen am Übergang zum mit wärmeliebenden Arten reich ausgestatteten Hainbuchen-Eichen- und Eichen-Trockenwald mit ehem. Niederwaldnutzung. Innerhalb der Fläche liegen eine neu angelegte Weinbergsfläche sowie einzelne Kleingartenparzellen mit Koniferenpflanzungen (ausgegrenzt). Beeinträchtigt wird das Gebiet insbesondere durch die Kleingartennutzung mit koniferenpflanzungen sowie die starke Verbuschung des ehem. Offenlandes und drohende Nutzungsaufgabe in den noch bewirtschafteten Bereichen.
  • bk_f.BK-5711-0869-2006

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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0869-2006
    bezeichnung
    Altholzreicher Laubwald- und Quellbachkomplex am Mörderborn
    objektbeschreibung
    Hangwaldkomplex in Exposition um Nordwest aus einem altholzreichen Buchenwald, Buchen-Eichenbeständen, einem kleinen wärmeliebenden Eichenwald sowie einem naturnahen Quellbach. Beeinträchtigungen bestehen v.a. durch benachbarte un dlokal eingesprengte standortfremde Nadelholzbestände (Fichte, Waldkiefer, Douglasie).
  • bk_f.BK-5711-0888-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0888-2006
    bezeichnung
    Aufgelassener Steinbruch am "Heidekopf"
    objektbeschreibung
    Komplex aus einem aufgelassenen Silikat-Steinbruch mit einer in großen Teilen verbuschten sekundären Felswand. Hier wachsen mäßig wärmeliebende Wald- und Gehölzgesellschaften mit ebensolchen Säumen. Daneben finden sich zahlreiche Farne und Moose. Der weitgehend schuttbedeckte Steinbruchgrund ist in Teilen quellig durchsickert und mit Vorwaldstadien bewachsen. Problematisch sind ältere Bauschutt- und Müllablagerungen sowie kleinflächig expansive Robinienbestände. Umgeben wird der Bereich von sekundären Eichen-Hainbuchen-Wäldern mit Totholz und säurezeigenden Arten. Enthält das ehem. BK 1503.
  • bk_f.BK-5711-0890-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5711-0890-2006
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    134915
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0890-2006
    bezeichnung
    Oberes Konderbachtal SW Waldesch
    objektbeschreibung
    Typisches, bewaldetes Mittelgebirgstal des Rhein-Hunsrücks. Wichtige Elemente sind der gering beeinträchtigte Oberlauf des Konderbaches mit zwei Quellbachästen. Sie sind fast vollständig eingebettet in mäßig arten- und totholzreiche Eichen-Hainbuchen-Bestände, Buchen- sowie Eichen-Buchenwälder. Auf Teilstrecken meist linear ausgebildet finden sich bachbegleitende Erlen-Au- und Quellwälder. Weitere Strukturen sind kleinflächige, gewässerbegleitende Hochstaudensäume und Quellfluren. Negativ wirkten sich der hohe Anteil an Fichten- und Douglasienbeständen (auch im Gewässerbereich), Wegeausbau, Durchforstung sowie lokal Hybridpappelpflanzungen aus.
  • bk_f.BK-5711-0891-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5711-0891-2006
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0891-2006
    bezeichnung
    Quellbäche und Laubwald "Kesselgrund" und "Hommelsgraben"
    objektbeschreibung
    Komplex aus gering beeinträchtigten Quellbachabschnitten, einem altholzreichen Buchenwald mit Orchideenvorkommen (Schwertblättriges Waldvögelein - Cephalanthera damasonium), großflächigen Hainbuchen-Eichenbeständen (mit Buche), die ehemals als Niederwälder genutzt wurden, weiteren kleinen Eichen-Buchenwaldbereichen sowie Douglasienüberhältern über Hainbuchen-Eichen-Buchen-Naturverjüngung (Hommelsgraben). Der Quellbachabschnitt im Kesselgrund ist durch Fichten- und Douglasienaufforstung nicht als naturnah zu bezeichnen. Insbesondere der Buchenwald sowie der teilweise durch säure- und wärmeliebende Arten geprägte Hainbuchen-Eichenwald am Südhang des "Erscheng" (ehem BK 1020) sind dagegen wertvolle, arten- und strukturreiche Elemente. Beeinträchtigungen bestehen durch Wegebau und eingesprengte Koniferenbestände (Douglasie, Fichte).
  • bk_f.BK-5711-0892-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0892-2006
    bezeichnung
    Buchenwälder N Naßheck
    objektbeschreibung
    Sehr großflächiger, arten- und strukturreicher Buchenwaldkomplex mit viel Alt- und Totholz, Höhlenbäumen etc. Weitere Biotoptypen sind ein Buchen-Eichenwald, ein naturnaher Quellbachabschnitt im Kesselgrund, kleinflächige Buchen- Stangenholzbestände, eine mäßig artenreiche Grünlandfläche, kleinflächige Eichen-Hainbuchenwaldreste sowie Teile des Gehölzbegleitstreifens an der A 61 als Puffer. Kleine Lehmgruben und Granattrichter, z.T. wassergefüllt, stellen zusätzliche Strukturen dar. Beeinträchtigt wird der Komplex durch zahlreiche eingesprengte und randliche Fichten- und Douglasienforste, starke Durchforstung in Teilen, einen mäßig befahrenen asphaltierten Fahrweg, sowie die Barrierewirkung der angrenzenden A 61. Insgesamt handelt es sich um einen der wertvollsten und großflächigsten Laubholzkomplexe im Gebiet!