Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5511-0501-2006

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    2020-03-05T15:46:59Z
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    BK-5511-0501-2006
    bezeichnung
    Landschaftselemente in der Feldflur S Kaltenengers und Sankt Sebastian
    objektbeschreibung
    In - abgesehen von Erwerbsobstanlagen - ausgeräumter Landschaft liegen überwiegend aufgegebene Streuobstbestände mit altem ungepflegtem sowie teilweise abgestorbenem Baumbestand auf ruderalisierten und teilweise verbuschten ehemaligen Glatthaferwiesen. Nur noch kleine Reste bewirtschafteter Streuobstbestände sind vorhanden. Weitere Elemente sind ein alter Baumweidenbestand sowie eine alte Abbaugrube mit Feldgehölz und Kleingewässer. Das überwiegend aus Silberweide bestehende Baumweidenfeldgehölz ist flächendeckend mit Rubus in der Strauchschicht bedeckt und stockt auf vermutlich ehemals nassem Standort, der wohl aufgrund von Grundwasserspiegelabsenkung seinen feuchten Charakter eingebüßt hat. Das flache (0,40 m - 1 m Tiefe) Abgrabungsgewässer liegt in einem weiteren Weiden-Feldgehölz mit Beimischung u.a. von Robinie. Im Sommerhalbjahr trocknet das überwiegend beschattete Gewässer periodisch aus. Die vorhandene Schwimmblattvegetation beschränkt sich auf wenige m2 in Gewässermitte, vorhandene Röhrichtbestände im Gewässer und am Ufer sind sehr lückig und erreichen die Mindestgröße hinsichtlich Pauschalschutz nach §28 nicht.
  • bk_f.BK-5511-0503-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:46:59Z
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    BK-5511-0503-2006
    bezeichnung
    Kiesgruben O Urmitz-Bahnhof
    objektbeschreibung
    Alte Kiesgruben mit Unterwasservegetation (zur genauen Charakterisierung und Abschätzen der Größe Tauchgang erforderlich); randlich im Uferbereich ausgedehnte Ruderalfluren unterschiedlicher Pionierstadien, von Rohböden mit Weidengehölzsukzession bis zu Vorwäldern mit Zitterpappeln , diversen Weiden und Hängebirke. Avifaunistisch vor allem zur Zugzeit bedeutsam. Unmittelbar randlich findet weiterhin Abbau statt.
  • bk_f.BK-5511-0505-2006

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    BK-5511-0505-2006
    bezeichnung
    Rheinufer außendeichs zwischen Urmitz und Sankt Sebastian
    objektbeschreibung
    Außendeichs liegendes Rheinufer mit Uferbefestigungen und zahlreichen Buhnenfeldern mit zum Zeitpunkt der Kartierung überfluteten Schlammfluren, ausgedehnten Hochstaudenfluren (KA2), die teilweise mit Neophyten durchsetzt sind und in reine großflächige ruderalisierte Neophytenbestände überwiegend aus Topinambur übergehen (LB3). In einem Buhnenfeld reichen die Flächwasserzonen bis an den Deichfuß heran. Die Uferwiesen werden teilweise als Pferdekoppel (EB0) teils als gemähte Fettwiesen bewirtschaftet (EB0). Pappelforst (AF0,AF1) mit nitrophytischen Hochstauden tlw. unter Beimischung von Esche.
  • bk_f.BK-5511-0507-2006

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    2020-03-05T15:46:59Z
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    BK-5511-0507-2006
    bezeichnung
    Streuobstwiesenrest NW Sayn
    objektbeschreibung
    Seit langem brachgefallener ungepflegter Streuobstwiesenrest in unmittelbarer Ortsrand-Neubaugebietlage, tlw. mit Initialverbuschung. Zahlreiche alte Obstbäume wurden vor kurzem umgeschnitten. Vorkartierte Streuobstbestände sind inzwischen großflächig überbaut bzw. liegen im Nachbarkreis. Akut gefährdet.
  • bk_f.BK-5511-0509-2006

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    2020-03-05T15:46:59Z
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    BK-5511-0509-2006
    bezeichnung
    Aufgelassene Steinbrüche und Trockenbiotope am O Ortsrand von Bendorf
    objektbeschreibung
    2 seit Kriegsende aufgelassene Steinbrüche und eine natürliche Felswand mit angrenzenden Magerrasenbrachen, die infolge Brachfallens stark verfilzt und verbuscht sind. Randlich Schlehen-Weißdorn-Gebüsche. Der südliche Steinbruch liegt in einem als Freizeitgrundstück (mehrere Zierteiche) genutzten Bereich.
  • bk_f.BK-5711-0862-2006

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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0862-2006
    bezeichnung
    Wald S "Maulbeerkopf"
    objektbeschreibung
    Struktur- und altholzreicher Waldkomplex bestehend aus: einem alt- und totholzreichen Hangbuchenwald mit Orchideenvorkommen (Schwertblättriges Waldvögelein, Vogel-Nestwurz), einem totholzreichen wärmeliebenden Eichenwald mit südlich exponiertem, felsdurchsetztem Waldrand (Straßenrand), Eichen-Buchenwälder, teils mit Alt- und Totholz sowie einem kleinen Hainbuchen-Eichenwald (sekundär). Beeinträchtigungen bestehen insbesondere durch die Straße, die die Fläche in zwei Teile zerschneidet und weitere Waldwege, Durchforstung der Waldbestände mit Reduzierung von Altholz, eingesprengte und randliche Kiefern- und Fichtenbestände sowie lokale Müllablagerungen in Straßennähe.
  • bk_f.BK-5711-0863-2006

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    bk_f.BK-5711-0863-2006
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    2020-03-05T15:47:00Z
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    BK-5711-0863-2006
    bezeichnung
    Wald auf "Halbtritz"
    objektbeschreibung
    Waldkomplex aus ungleichaltrigem, artenreichem Buchen-Hochwald, sekundärem aber artenreichem Hainbuchen-Eichenwald, einem gut ausgebildeten mit wärmeliebnedne Arten angereicherten südlich exponierten Waldsaum, Schlagfluren mit Buchen-Naturverjüngung und Buchen-Stangenholz-Beständen. Beeinträchtigungen bestehen v.a. durch ältere Windwurf- bzw. Kahlschlagflächen (Naturverjüngung) und standortfremde Arten (Lärche und Douglasie) im Bestand und benachbart dazu.
  • bk_f.BK-5711-0864-2006

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    bk_f.BK-5711-0864-2006
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0864-2006
    bezeichnung
    Streuobst-, Magerwiesen- und Bachkomplex Philippsberg und Schorres NW Rhens
    objektbeschreibung
    Sehr Struktur- und artenreicher, regionaltypisch ausgebildeter Komlex aus großflächigen Streuobstwiesen- und weiden, artenreichen Magerwiesen und Mähweiden, Baumhecken, Lösshohlwegen, zwei in Teilen naturnah ausgebildeten Mittelgebirgs- und Quellbächen sowie einem Eschen- und ulmenreichen Buchenwald. Die Streuobstbestände bestehen zu großen Teilen aus älteren Hochstämmen (zu 75 % Apfel und Süßkirsche, daneben Walnuß und Birne), am Haus Waldfrieden und am Philippsberg sind auch Halb- und Niederstammanlagen (Haupt- und Nebenerwerb) sowie Streuobstgärten vorhanden. Die Hochstämme werden leider nur zu einem kleinen Teil noch gepflegt und sind z.T. abgängig. Die Magerwiesen und Mähweiden werden überwiegend extensiv bewirtschaftet, sind typisch und artenreich ausgebildet und als regional bedeutend einzustufen. Vorkommen von Orchideen sind bekannt (überprüfen!). Durch Obsthochstämme und Einzelbäume, sowie Baumhecken, z.T. über regionaltypischen Lösshohlwegen entsteht in Teilen ein huteweideartiger Charakter. V.a. der Kripper Bach weist mit seinem Vorkommen von eschen- und ulmenreichem Buchenwald in Kombination mit seinem tief eingeschnittenen klammartigen Verlauf und seltenen Farnen (Polystichum aculeatum) Übergänge zu Schluchtwäldern auf. Beeinträchtigt wird das Gebiet insbesondere durch Intensivierung der Weide- und Wiesennutzung (v.a. am Schorres), Überalterung des Streuobstbestandes, Zerschneidung durch Wege sowie Pflanzungen bzw. Ausbreitung gebietsfremder Arten (Picea, Robinie, v.a. im Bereich Schorres und an den Bächen).
  • bk_f.BK-5711-0865-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0865-2006
    bezeichnung
    Trockenhang N Tauberbach
    objektbeschreibung
    Xerothermkomplex der Mittelrhein-Seitentäler in Exposition um Süd: Großflächig verbuschte alt- und totholzreiche Weinbergs- und Obstbrachen (Brombeer-, Gebüsch- und Vorwaldstadien) mit einzelnen eingesprengten noch genutzen Weinbergen und strukturreichen jüngeren Weinbergsbrachen im Gras- und Krautstadium (mäßig artenreich) mit Nachweisen der Smaragdeidechse (Lacerta bilineata, nicht während der Kartierung). Besonderheiten sind daneben eine stark versaumte, blütenreiche Obstwiesen- bzw. Weinbergsbrache im Nordosten der Fläche, intakte Trockenmauern entlang der Erschließungswege sowie ein Felsbereich mit Felstrockenwald und angrenzenden kleinflächigen schuttreichen Weinbergsbrachen im Südwesten.
  • bk_f.BK-5711-0866-2006

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5711-0866-2006
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    6109
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    2020-03-05T15:47:00Z
    kennung
    BK-5711-0866-2006
    bezeichnung
    Tauberbach-Tal SW Rhens
    objektbeschreibung
    Typischer Bach- und Grünlandkomplex der Rheins-Seitentäler: Ein in großen Teilen naturnaher Mittelgebirgs-Bachlauf mit gut bis sehr gut ausgebildetem bachbegleitendem Erlen-und Eschen-Auwald mit angrenzenden artenreichen feuchten Glatthaferwiesen-Beständen, die mäßig extensiv bis intensiv als Rinderweiden bzw. Mähweiden genutzt werden oder brachgefallen sind. Weitere Elemente sind ein Streuobstgarten mit angrenzender mäßig extensiv mit Rindern und Pferden beweideten Magerweide mit Gehölzgruppen, eine Strauchhecke sowie ein Gebüschkomplex mittlerer Standorte. Im Süden grenzt der Komplex an mäßig naturnahe, mit Nadelgehölzen durchsetzte Mischwaldbereiche sowie die Streuobstwiesen-Bereiche des BK 0876, im Norden an den verbuschten Unterhang des BK 0865 an. Beeinträchtigungen bestehen insbesondere durch zu intensive Beweidung im Bereich des Grünlandes, teilweise auch im Bereich der Bachaue, ferner durch Kleingartennutzung mit Koniferenpflanzungen und Hüttenanlage, im Süden und Westen angrenzende Fichtenpflanzungen sowie Verrohrungen des Baches am oberen und unteren Ende des als naturnah kartierten Abschnittes.