Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-6915-0406-2011

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    2020-03-05T15:37:00Z
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    BK-6915-0406-2011
    bezeichnung
    Wörther Altwasser
    objektbeschreibung
    Altrheinarm westlich Landeshafen und östlich B9. Durch reichhaltige Unterwasser- und Schwimmblattvegetation geprägter Altrhein nordöstlich von Wörth. Der durch ein Pumpwerk wasserstandsregulierte Altrhein ist von Ufergehölzen bestanden, welche vor allem am Nordufer durch einreihige Silberweidengalerien, begleitet von Erlen, gebildet werden. Entlang des Südufers stocken zumeist Strauchweiden, die von Silberweiden, Erlen sowie Silberpappeln begleitet werden. Ihnen sind entlang der im Sommer sinkenden Uferlinie Schilfröhrichte vorgelagert, die vereinzelt eine Ausdehnung von bis zu 50 m Breite aufweisen. Im Südwesten stockt kleinflächig ein kleiner, totholzreicher Silberweiden-Auenwald. Zwischen dem Südufer des Altrheins und dem parallel dazu verlaufenden Radweg liegt ein Pfeifengras-Stromtalwiese, welches abschnittsweise gemäht wird. Südlich des Radweges durch ein Weidengebüsch davon getrennt, befindet sich ein verlandeter Restbereich des Altrheins, welcher flächig von einem Schilfröhricht sowie Großseggenried bewachsen ist. Landesweit bedeutsames Gebiet für Röhrichtbrüter und Schwimmvögel. Landesweite Bedeutung im Biotopverbund der Rheinauen zwischen Wörth und Neupotz sowie Trittsteinfläche für Stromtalwiesenarten mit hohem Entwicklungspotential.
  • bk_f.BK-6915-0420-2006

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    BK-6915-0420-2006
    bezeichnung
    Schlutenreste mit Gehölzstreifen südwestlich der Wörther Raffinerie
    objektbeschreibung
    Altes, durch Straßenbau unterbrochenes Schlutensystem, welches von Gehölzen unterschiedlicher Bestockung bewachsen ist. Lokal sind wenige wechselfeuchte Bereiche mit etwas Schilf vorhanden, der überwiegende Teil ist von überwiegend heimischen Gehölzen unterschiedlichen Alters bestockt. Im Westen befindet sich in Nord-Süd-Ausrichtung eine Baumhecke, welche von älteren Walnußbäumen geprägt ist. An die morphologisch noch gut zu erkennenden Schlutenreste grenzen südlich noch einige überwiegend ältere Obstbaumbestände an, die von frischen Glatthaferwiesen unterwachsen sind. Das Biotop besitzt durch seine lineare Form eine wichtige Bedeutung als Vernetzungsbiotop.
  • bk_f.BK-6915-0421-2006

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    BK-6915-0421-2006
    bezeichnung
    Baumhecke westlich der "Rohr-Lache"
    objektbeschreibung
    Hecke aus mehrstämmigen Baumweiden mit mittlerem bis starkem Baumholz. Eine Strauchschicht ist nur spärlich ausgebildet.
  • bk_f.BK-6915-0422-2006

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    2020-03-05T15:37:00Z
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    BK-6915-0422-2006
    bezeichnung
    Graben südlich der Lache
    objektbeschreibung
    Gestreckt verlaufender, temporär wasserführender Graben mit extensiver Instandhaltung, welcher überwiegend von baumheckenartigen Ufergehölzen, im Übergang zur Lache auch von Schilfröhrichten begleitet wird. Die Gehölzstrukturen sind artenreich ausgebildet, die Überhälter haben zumeist einen geringen Stammdurchmesser. Das Biotop besitzt eine besondere Bedeutung als Vernetzungslebensraum sowie Trittsteinbiotop.
  • bk_f.BK-6915-0423-2006

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    BK-6915-0423-2006
    bezeichnung
    Hagenbacher Altrhein
    objektbeschreibung
    Weitgehend isoliert inmitten einer Agrarlandschaft außendeichs liegender, schmaler Altrhein, welcher von einem Pumpwerk wasserstandskontrolliert ist. Das schmale Gewässer mit Unterwasser- und Schwimmblattvegetation ist von einem weitgehend durchgängigen Schilfröhricht umgeben, in welchem kleinflächige Weidengebüsche eingesprengt liegen. An den Böschungskanten wachsen lokal Gehölze unterschiedlicher Bestockung.
  • bk_f.BK-6915-0425-2011

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    2020-03-05T15:37:00Z
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    BK-6915-0425-2011
    bezeichnung
    Großes Abgrabungsgewässer im Goldgrund
    objektbeschreibung
    Abgrabungsgewässer im Goldgrund südlich von Maximiliansau. Großes, seit kürzerer Zeit nicht mehr in Abgrabung befindliches Gewässer inmitten eines ausgedehnten aktiven Auewaldbereiches. Der See ist reich an Unterwasservegetation, die hier vor allem durch Armleuchteralgen geprägt ist. Für überwinternde Wasservögel bedeutsames Rasthabitat und Trittsteinbiotop.
  • bk_f.BK-6915-0426-2011

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    2020-03-05T15:37:00Z
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    BK-6915-0426-2011
    bezeichnung
    Deich zwischen Neuburg und Maximiliansau
    objektbeschreibung
    Deich zwischen Neuburg und Maximiliansau. Großflächig von mageren, blütenreichen Glatthaferwiesen bewachsener Deich am Goldgrund. Die Glatthaferwiesen sind sehr artenreich und kleinstflächig mosaikartig mit Übergängen zum Halbtrockenrasen verzahnt. Die Bestände rheinseits sind etwas frischer ausgebildet als die dem Rhein abgewandte Seite. Der Fläche kommt durch die sehr arten- und blütenreiche Ausbildung eine besondere Bedeutung für Insekten mit Vorkommen von Großem Feuerfalter und Moorbläulingen. Aufgrund der ausgedehnten lineare Struktur bedeutsames Vernetzungs- sowie Trittsteinbiotop innerhalb des Biotopverbundes der Magergrünländer in den Rheinauen.
  • bk_f.BK-6915-0427-2006

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    2020-03-05T15:37:00Z
    kennung
    BK-6915-0427-2006
    bezeichnung
    Feuchtbrache nordwestlich des Altrheins Goldgrund
    objektbeschreibung
    In früher Entwicklungsphase befindliche Feuchtbrache nordwestlich des Altrheins Goldgrund.
  • bk_f.BK-6915-0428-2006

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    2020-03-05T15:37:00Z
    kennung
    BK-6915-0428-2006
    bezeichnung
    Feldgehölze im Gewann Oberwörth
    objektbeschreibung
    Zwei kleinflächige, von Baum- und Strauchweiden dominierte Feldgehölze mit einigen älteren, zumeist mehrstämmigen Silberweiden sowie Salix purpurea-Gebüschen. Im südöstlichen Teilbereich sind die Gehölzstrukturen von hochwüchsigen Rohrglanzgras- sowie Schilfröhrichten begleitet. Die Flächen tragen zur Belebung der Landschaft bei und sind Trittsteinbiotope.
  • bk_f.BK-6915-0429-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:37:00Z
    kennung
    BK-6915-0429-2011
    bezeichnung
    Teilflächen des Deichs am Goldgrund innerhalb eines FFH-Gebietes
    objektbeschreibung
    Teilfläche des Deichs am Goldgrund südlich von Maximiliansau, der sich bis Neuburg fortsetzt. Teilbereiche eines großflächig von mageren, blütenreichen Glatthaferwiesen bewachsenen Deiches am Goldgrund. Die Glatthaferwiesen sind sehr artenreich und kleinstflächig mosaikartig mit Übergängen zum Halbtrockenrasen verzahnt. Der Fläche kommt durch die sehr arten- und blütenreiche Ausbildung eine besondere Bedeutung für Insekten mit Vorkommen von Großem Feuerfalter und Moorbläulingen. Aufgrund der ausgedehnten lineare Struktur bedeutsames Vernetzungs- sowie Trittsteinbiotop innerhalb des Biotopverbundes der Magergrünländer in den Rheinauen.