Flächenhafte Biotopkomplexe (BK) von Rheinland-Pfalz (2000-2019) (21921)



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  • bk_f.BK-5806-0294-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5806-0294-2011
    bezeichnung
    Kalkhalbtrockenrasen nordwestlich Rom
    objektbeschreibung
    Nordwestlich von Rom ist an einem südexponierten Hang nördlich der K 77 ein Kalkhalbtrockenrasen ausgebildet. Die Fläche zeichnet sich durch einen hohen Orchideenreichtum aus. Wacholdersträucher sind frequent über die Fläche verteilt zu finden. Am Unterhang stocken einige Kiefern. Lokal kommt es zu jungem Faulbaumwuchs. Südlich der K 77 sind in der Krautschicht des Kalkmagerrasen vermehrt Feuchtezeiger wie Pfeifengras oder Teufelsabbis zu finden. Randlich verbuschte Bereiche werden von dichtem Schlehen- und Faulbaumwuchs geprägt. Südlich des Magerrasens grenzt eine von Feuchtbrache. Die naturraumtypisch ausgebildeten Kalkhalbtrockenrasen und Feuchtbrachen sind von lokaler Bedeutung. Für blütenbesuchende Insekten stellen die Flächen einen wertvollen Lebensraum im lokalen Biotopverbund dar. Der Kalkhalbtrockenrasen ist darüber hinaus als FFH-Lebensraum im FFH-Gebiet "Gerolsteiner Kalkeifel" im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5707-0013-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0013-2011
    bezeichnung
    Ulmener Maar
    objektbeschreibung
    Das Ulmener Maar ist bis zu 37 m tief und hat eine Wasserfläche von 5,5 ha. Es weist durchgehend steile Ufer auf, typische Ufervegetation ist kaum entwickelt und auch Unterwasservegetation ist nicht erkennbar. Der umgebende steile Wall aus Tuff ist überwiegend mit einem strukturreichen Mischwald mit hohem Buchenanteil (teilweise Altholz) bewaldet. Am westlichen Ufer grenzt Bebauung (Ortskern Ulmen) an. Am nordwestlichen und nördlichen Ufer liegen kleinere Obstgärten, Gehölze sowie ein als Liegewiese genutzter Grünlandbestand. Es besteht eine unterirdische künstliche Verbindung zwischen Maar und dem nördlich der A 48 gelegenen Jungfernweiher.
  • bk_f.BK-5707-0023-2007

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0023-2007
    bezeichnung
    Flügelginsterheide Kappenberg
    objektbeschreibung
    Auf dem langgezogenen Rücken des Kappenberges liegen zwei Teilflächen mit Flügelginsterheiden, die durch ein Gehölz und einen Douglasienbestand (letzterer außerhalb des aufgenommenen BK) getrennt sind. Die kleinere westliche Teilfläche ist durch Verbrachung und Verbuschung gefährdet. Die größere östliche Teilfläche befindet sich etwa zur Hälfte in einem guten Pflegezustand (beweideter, südexponierter Hang mit einzelnen Obstbäumen). Die in Kuppenlage daran angrenzende nördliche Hälfte ist dagegen durch Verbrachung, aber auch durch Nutzung als Holzlagerplatz und Freizeitnutzung beeinträchtigt.
  • bk_f.BK-5707-0067-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0067-2010
    bezeichnung
    Quellbach W des "Hochkelberg"
    objektbeschreibung
    Quellbach zwischen "Brinkenkopf" und "Hochkelberg", Quellbereich des Trierbaches Quellbachabschnitt mit Ursprung in Buchenwald, im weiteren verlauf überwiegend durch Fichteforste verlaufend. Etwa auf halber Strecke Unterbrechung durch Verrohrung unterhalb eines breiteren Forstweges. Nur in Teilen mit typischer Vegetation, insb. die Abschnitte in den Nadelholzforsten stark beschattet und entsprechend vegetationsarm. Lokal bedeutsam aufgrund des Vorkommens eines nach §30 BNatSchG geschützten Biotoptyps, Teil des umfangreichen Trierbachsystems.
  • bk_f.BK-5707-0069-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:48Z
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    BK-5707-0069-2010
    bezeichnung
    Buchenwaldparzellen am "Hochkelberg"
    objektbeschreibung
    Vier Buchenwaldparzellen im Gipfelbereich und am Westabhang des "Hochkelbergs" zwischen Köttelbach und Kolverath Im Westen des Hochkelberghanges (der Hochkelberg ist ein markanter Vulkankegel) liegen drei kleinere Buchen-Althölzer, der Gipfelbereich mit dem angrenzenden Ostabfall wird von der größten Teilfläche eingenommen. Insb. dieser Teil mit kleinen offenen Basalpartien weist einen relativ gut ausgebildeten montanen Buchenwald auf, der jedoch im engeren Gipfelbereich durch Besucherverkehr durch Tritt gestört ist (z.B. Störungszeiger in der Krautschicht). Unterhalb des Gipfelbereichs liegt eine militärisch genutzte Sendeanlage, die zusammen mit der geteerten Zufahrtsstraße als weitere Beeinträchtigung zu werten ist. International bedeutsam aufgrund des Vorkommens eines FFH-LRT (9130). Wichtige Refugialflächen für Bewohner alter Laubholzbestände in stark von Fichtenforsten geprägter Umgebung.
  • bk_f.BK-5806-0091-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5806-0091-2010
    bezeichnung
    Magerwiesen und Gebüsch westlich des Meerfelder Maares an der Kreisgrenze
    objektbeschreibung
    Magerwiesen-Gebüsch-Komplex westlich Meerfeld. Arten- und blütenreiche Flächen.. Wichtige Ergänzungs- und Arrondierungsflächen für das FFH-Gebiet Meerfelder Maar, das im Südwesten angrenzt. Aufgrund des Artenreichtums regional bedeutsame Fläche im Biotopverbund.
  • bk_f.BK-5807-0023-2010

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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0023-2010
    bezeichnung
    Gebüsch N Pulvermaar
    objektbeschreibung
    Gebüsch am "Maarberg" N des Pulvermaares Geschlossener Gebüschkomplex, der in eine Rinderstandweide hineinragt, im Süden grenzen Nadelholzforste an, der südöstliche Bereich grenzt an einen Maisacker. Dichter Bewuchs mit Beimengung von Bäumen (Eiche, Vogelkirsche). Lokal bedeutsam aufgrund der Flächengröße, Teil eines Verbundes von größeren Gebüschen innerhalb des Naturraumes.
  • bk_f.BK-5807-0029-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
    kennung
    BK-5807-0029-2010
    bezeichnung
    Röhricht W "Schalkenmehrer Mühle"
    objektbeschreibung
    Röhricht mit Quellbächen W "Schalkenmehrer Mühle" zwischen ehemaligen Bahndamm und querenden Fahrweg Großteils Glanzgrasröhrichte, in die tlw. Seggenbestände und Herden des Echten Mädesüß eingelagert sind. Ein zentraler Quellbach (möglicherweise künstlich angelegt?) entwässert mit mehreren Seitenarmen die Fläche in einen namenlosen Seitenbach der Alf. Im NO wurde außerhalb ein Lagerplatz aufgeschüttet, unterhalb hiervon kleine Grauweidengebüsche im Komplex mit einem Rispenseggenried. Lokal bedeutsam aufgrund des Vorkommens nach §30 BNatSchG geschützter Biotoptypen.
  • bk_f.BK-5807-0031-2010

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    13620
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    2020-03-05T15:36:49Z
    kennung
    BK-5807-0031-2010
    bezeichnung
    Gebüsche SW "Mühlenberg"
    objektbeschreibung
    Gebüschhang zwischen "Mühlenberg" und "Schalkenmehrer Mühle" Strauchbestände im Kontakt mit genutzten Grünlandflächen, tlw. ehemalige Streuobstflächen. In Teilen bereits hoher Anteil an Bäumen, andere Teile noch in frühen Sukzessionsstadien. Grünland des Objektes relativ intensiv genutzte Viehweiden. Lokal bedeutsam aufgrund der hohen Randlinienanteile, daher auch Vernetzungsbiotop.
  • bk_f.BK-5807-0033-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:49Z
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    BK-5807-0033-2011
    bezeichnung
    "Schalkenmehrer Maar" und Umgebung
    objektbeschreibung
    Bereich des Schalkenmehrer Doppelmaares mit Maarhängen Durch vulkanische Aktivitäten entstandenes Maar mit zentralem Gewässer, angrenzenden Vermoorungen und einem Komplex aus Gehölzen und Offenland. Der zentrale Maarsee ist als eutrophes Gewässer einzuordnen. Schwimmblattzonen sind nur spärlich ausgebildet, ebenso sind die Uferzonen tlw. nur schmal und gestört (hohes Besucheraufkommen, Freibad, Angler, Angelstege etc.). Röhrichte und Ufergehölze sind weitgehend fleckenartig vertreten, ein etwas besser ausgebildetes Schilfröhricht findet sich im Übergang zum vermoorten Bereich des Doppelmaars. Der östlich des Maarsees gelegene Vermoorungsbereich zeigt sich in der Sukzession weit fortgeschritten: Große Teile sind Weidengebüsch (aktuell in Teilbereichen wieder freigestellt), der überwiegende Teil der offenen Flächen werden von Schilfbeständen mit Resten der ehemaligen Moorvegetation eingenommen. Die von Gebüsch freigestellten Flächen entwickeln sich zu artenreicheren Beständen typischer Vegetationsmosaike. Erwähnenswert sind u.a. größere Bestände von Carex pseudocyperus. Während im Osten der Ort Schalkenmehren mit seinem Campingplatz an das Seeufer angrenzt, sind weite Teile des Maarkessels von Grünland- und Ackerflächen charakterisiert. Das Grünland ist überwiegend in extensiver bis mäßig intensiver Nutzung, kleine Teile mit Streuobst bestanden. Insbesonders die mittleren Hangbereiche sind durch tlw. magere, kleinflächig auch nasse Weiden gekennzeichnet, die aktuell mit Ziegenherden beweidet werden. Diese Weidefläche werden strukturiert durch lockere Streuobstbestände, Einzelbäume, Gebüsche und Strauchhecken. Hangaufwärts grenzen Gehölze (Gebüsche, Feldgehölze etc.) an. Magere Weiden sind im Norden des Objektes vertreten, im Bereich des Landeplatzes Daun-Senheld und östlich hiervon. In Teilen handelt es sich hierbei um von Gebüschen freigestellte Bereiche. Einige kleinere Teilflächen sind mager und weisen Halbtrockenrasen und Nelkenhaferfluren auf. Aufgrund der relativ intensiven Nutzung, insb. zu Erholungszwecken (starker Wanderbetrieb, Freibad, ufernaher Campingplatz etc.), ist das Gebiet als "mäßig beeinträchtigt" zu bezeichnen. International bedeutsam aufgrund der charakteristischen Maarformen als geomorphologische Erscheinungsformen. THIEMENANN hat u.a. an diesem Gewässer in den Jahren 1914/15 seine Seencharakterisierung definiert und die Dauner Maare als Referenzgewässer gewählt. Der See ist als natürlicher See als FFH-LRT zu bewerten.