objektbeschreibung
Ehemaliges Grubengelände eines Erzbergwerkes (Zink, Blei, Silber), welches seit Jahrzehnten stiilgelegt ist. Ausgedehnte Abraumhalden (mineralienreiche Schiefer, Grauwacken) die sich von der oberen Hangkante bis in die Aue der Nette hinabziehen. Bis zum heutigen Tag sind die Flächen vegetationsfrei oder nur schütter bewachsen. Zwei Abraumrinnsale ziehen sich den Hang hinab, hier starke Erosion bei Starkregen. Die ebenen Flächen in der Netteaue wurden in den letzten Jahren mit größeren Aushubmassen entwertet, diese Stellen sind nicht kartiert. Neben kleineren, schütteren Heideflächen finden sich sehr artenarme, jedoch flechten- und tlw. moosreiche Magerrasen mit vorherrschender Agrostis capillaris. In Ansätzen sind Schwermetallfluren zu erkennen (Thlaspi alpestre).