objektbeschreibung
Typisches Mittelgebirgstälchen mit schmaler Aue, flankiert von überwiegend bewaldeten Hängen mit zahlreichen Seitentälern. Die Nette verläuft teils mäandrierend, teils gestreckt zentral durch die überwiegend von Grünland eingenommene Aue, teilweise auch direkt am Hangfuß einer Talflanke, hier dann stellenweise Felsbildungen mit hygrophiler Vegetation. Unterbrochen wird der Bachlauf durch eine Wegüberquerungen (Brückenbauwerke). Der überwiegende Teil des Gewässerrandes wird von Erlengaleriewald eingenommen. Die Grünlandflächen sind entweder feuchte und nasse Brachen oder feuchte Weiden bzw. Weidebrachen. Nicht kartiert wurden intensiver genutztes Grünland (Mähwiesen, Pferdeweiden). Das Tal zeichnet sich durch landschaftliche Schönheit aus, der Erschließungsgrad ist trotz einer öffentlichen Straße gering, da die einzige Siedlung (Netterhöfe) ein "Sackgassendorf" ist, Durchgangsverkehr damit ausfällt. Diese relative Störungsarmut begünstigt scheue Tierarten wie den Schwarzstorch, der die Talaue als Nahrungshabitat nutzt.