objektbeschreibung
Wenig mäandrierender, überwiegend von Ufergehölzen, Säumen und kleinflächig auch Röhricht gesäumter Tieflandbach in weitgehend ausgeräumter Agrarlandschaft; abschnittsweise sehr naturnah und strukturreich mit Sand, Kies- und Schotterufern, wo nur noch punktuell die sich auflösende Blockverbauung sichtbar wird und überwiegend beschattet; streckenweise nur bedingt naturnah mit deutlicher Uferverbauung. Auf Höhe von Weißenthurm kreuzen die B9 und weiter rheinwärts die Eisenbahn sowie die L121. Von der Nette zweigen im Nebenschluß 2 relativ naturnahe Mühlengräben ab - am Gut Nettehammer und am Gut zur Nette. Im Überflutungsbereich der Nette am Gut Nettehammer stockt ein Eschenauwald im Kontakt mit einem alten Eichenbestand, der zu den Parkanlagen des Gutes vermittelt. Etwa 15% des BK sind nitrophytische brennesseldominierte Hochstaudenfluren im Uferbereich der Nette und nicht als BT kartiert.