Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5805-0380-2011

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    BK-5805-0380-2011
    bezeichnung
    Wiesen am Essinger Berg
    objektbeschreibung
    Südwestlich von Michelbach sind am Nordhang des Essinger Bergs artenreiche und magere Glatthaferwiesen ausgebildet. Die Wiesen werden als Mähweide genutzt. Kleine Parzellen scheinen brachgefallen. Die Flächen westlich des Feldweges sind eher den arten- und blütenpflanzenreichen Glatthaferwiesen zuzuordnen. Östlich des Weges befindet ist eine Magerwiese ausgebildet. Im südlichen Bereich der Fläche stocken vereinzelte Gehölze. Teilbereiche werden intensiv beweidet. Im nördlichen Teilbereich ist in einer Geländesenke ein von Waldsimsen und Mädesüß geprägter Quellbereich ausgebildet. Regional bedeutsamer Wiesenkomplex mit naturraumtypisch ausgebildeten Glatthaferwiesen, KLeingehölzen und Quellbereich. Die Wiesen sind Bestandteil des FFH-Gebiet es"Gerolsteiner-Kalkeifel" und somit im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.
  • bk_f.BK-5805-0241-2010

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    BK-5805-0241-2010
    bezeichnung
    Waldgebiet südlich Hundshecke
    objektbeschreibung
    Waldgebiet mit Quellbächen südlich Hundshecke. Lokal bedeutsames Waldgebiet mit ausgedehnten Buchenmischwäldern und Alteichenbeständen in naturraumtypischer Ausbildung. Vernetzung mit weiteren Laubwaldbeständen in der Umgebung.
  • bk_f.BK-5805-0243-2011

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    BK-5805-0243-2011
    bezeichnung
    Grünlandkomplex östlich Altenacker
    objektbeschreibung
    Am Unterhang des Remmelbachs befindet sich östlich von Altenacker ein Grünlandkomplex. Landesweit bedeutsamer, stark strukturierter Grünlandkomplex mit artenreichen und zusammenhängenden Davallseggenrieden, Magerwiesen und Halbtrockenrasen als seltene Biotoptypen in naturraumtypischer Ausbildung. Refugialfunktion für seltene Biotoptypen durch relativ isolierte Lage im Wald.
  • bk_f.BK-5805-0245-2011

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    BK-5805-0245-2011
    bezeichnung
    Waldgebiet bei Altenacker
    objektbeschreibung
    Das Biotop besteht aus einem Waldgebiet bei Altenacker östlich von Mürlenbach. Lokal bedeutsames Buchenmischwaldgebiet mit einem Quellbach und artenreichen Magerwiesen. Vernetzung mit weiteren Waldgebieten in der Umgebung.
  • bk_f.BK-5805-0247-2011

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    BK-5805-0247-2011
    bezeichnung
    Waldgebiet westlich Altenacker
    objektbeschreibung
    Westlich von Altenacker befindet sich ein vergleichsweise kleinflächiges Waldgebiet. Lokal bedeutsamer Waldbiotopkomplex mit Eichen(misch)wäldern, einem Quellbach und Feuchtgrünland in naturraumtypischer Ausbildung. Vernetzung des Bachs und der Waldbestände mit ähnlichen Biotoptypen in der Umgebung.
  • bk_f.BK-5806-0003-2010

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    BK-5806-0003-2010
    bezeichnung
    Strukturreiche Magerweidenlandschaft sö. Büscheich
    objektbeschreibung
    Strukturreiche Heckenlandschaft sw. Büscheich mit einem hohen Anteil extensiv genutzter und blütenreicher Feucht- und Magerweiden. Teils sind Quellen einbezogen, die lokal Anklänge zu Kleinseggenrieder vorweisen, aber stark vertreten sind. Bemerkenswert sind die durch Hecken eingerahmten, mit einzelnen Sträuchern und isolierten Felsblöcken gegliederten Magerweiden als Lebensraum von Steinschmätzer und Neuntöter. Kleinflächig eingestreute Feuchtgrünlandbereiche weisen zudem bedrohte Insekten wie Sumpfschrecke und Mädesüß-Perlmutterfalter auf. Es ist eine sowohl als kulturhistorisches Landschaftselement, als Lebensraum bedrohter Tierarten als auch durch das Vorkommen seltener und schutzwürdiger Biotope ausgezeichnete Biotop-Katasterfläche von hoher Schutzwürdigkeit. Die unterschiedlichen Biotoptypen bieten zahlreiche Trittsteine und Vernetzungsbiotope hinsichtlich der Biotopvernetzung.
  • bk_f.BK-5806-0134-2011

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    BK-5806-0134-2011
    bezeichnung
    Wiesen am Nerother Kopf
    objektbeschreibung
    Östlich von Neroth befindet sich ein großflächiger Wiesenkomplex, der sich aus teils mastigen, teils artenreichen Glatthaferwiesen und Magerweiden zusammensetzt. Der Grünlandkomplex ist Teil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel" (5706-303) sowie des NSG "Nerother Kopf". Im Osten befindet sich eine niedrigwüchsige Magerweide, die in Kuppenlage kleinflächig Übergänge zu Kalkhalbtrockenrasen aufweist. Die Fläche lag zum Kartierzeitpunkt Anfang Juli ungenutzt vor und unterliegt evtl. keiner regelmäßigen Nutzung. Westlich grenzen Glatthaferwiesen, die parzellenweise in blütenpflanzen- und artenreichen Ausbildungen (FFH-LRT 6510), z.T. in mastigen Ausbildungen vorliegen. In Geländesenken liegen kleinflächige Quellmulden vor, die von der Flatterbinse geprägt werden. Östlich eines im Nordosten befindlichen Fichtenforstes grenzt ein Gebüsch. Der Großteil des Grünlandes lag Anfang Juli frisch gemäht vor. Zu einem späteren Kartiertermin wurden die Flächen mit Schafen nachbeweidet. Im Zentralen Bereich befindet sich ein Lava-Steinbruch. Die naturraumtypisch ausgebildeten Grünländer bilden einen großen, zusammenhängenden Komplex, der für an artenreiche Wiesen und Weiden angepasste Biozönosen von internationaler Bedeutung ist. Die Bedeutung der artenreichen Glatthaferwiesen als FFH-Lebensraum sowie der Magerweide geht über den lokalen Biotopverbund hinaus.
  • bk_f.BK-5806-0136-2010

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    2020-03-05T15:36:47Z
    kennung
    BK-5806-0136-2010
    bezeichnung
    Nerohter Kopf
    objektbeschreibung
    Östlich von Neroth befindet sich der Nerother Kopf, ein mit Buchen- und Nadelwald bedeckter, pleistozäner Schichtvulkan. Auf der Kuppe sowie am Westhang des Nerother Kopfes stockt ein artenreicher und strauchreicher Buchenwald. Der altersheterogene Buchenwald weist Parzellen mit geringem bis starkem Baumholz auf. Lokal zeugen mehrstämmige Buchen vom ehemaligen Nutzen als Niederwald. In Kuppenlage befindet sich die Burgruine Freudenkoppe. Die Lavafelsen wurden zur Gewinnung von Mühlsteinen genutzt. Durch die Abbautätigkeit entstand eine kleine Höhle, die Fledermäusen als ganzjähriges Quartier dient. Der naturraumtypisch ausgebildete, in Verbindung mit der Nutzung als Niederwald, als kulturhistorisch anzusehende Buchenwald ist als FFH-Lebensraum von internationaler Bedeutung. Die Höhle ist als ganzjähriges Quartier für Fledermäuse von regionaler Bedeutung. Ebenfalls als kulturhistorisch wertvoll und von regionaler Bedeutung ist die Burgruine Freudenkoppe. Als Winter- und Sommerquartier für Fledermäuse stellt die Höhle ein wichtiges Element im regionalen Biotopverbund dar. Der Buchenwald ist u.a. für Waldvögel im lokalen Biotopverbund von Bedeutung.
  • bk_f.BK-5806-0152-2011

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    2020-03-05T15:36:47Z
    kennung
    BK-5806-0152-2011
    bezeichnung
    Grünland und Laubwald westlich Neroth
    objektbeschreibung
    Westlich von Neroth stockt an einem südexponierten Hang ein Eichen-Buchenwald an dem mehrere Wochenendhäuser grenzen. In der ersten Baumschicht variieren die Dominanzen von Buche und Eiche, so dass parzellenweise reine Eichen, Eichen-Hainbuchen, Eichen-Buchen und Buchenbestände vorherrschen. Im Gesamtaspekt überwiegt allerdings der Buchenanteil. Der Brusthöhendurchmesser der Buchen und Eichen reicht vom mittleren bis zum starken Baumholz. Die Krautschicht ist teils gut ausgebildet, kann lokal aber auch fehlen. Nördlich des Laubwaldes grenzt eine artenreiche Glatthaferwiese. Eine blütenpflanzenreiche und magere Glatthaferwiese ist westlich der Wochenendhäuser südlich eines Feldweges ausgebildet. Eine nördlich des Feldweges gelegene Magerwiese ist brachgefallen. Die Flächen sind Teil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel". Wiesen und Laubwald liegen in naturraumtypischer Ausbildung vor. Die Wiesen stellen für blütenbesuchende Insekten, der Laubwald für Waldvögel wichtige Lebensräume im lokalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5806-0154-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:47Z
    kennung
    BK-5806-0154-2011
    bezeichnung
    Enzenbach und Hänge sw Neroth
    objektbeschreibung
    Südwestlich von Neroth verläuft der Enzenbach von südwestlicher in nordöstliche Richtung. Gespeist wird er von drei Seitenquellbächen, die nördlich und südlich des Kahlenbergs entspringen. Der Quellbach direkt am Kahlenberg wird von breitem Erlenufergehölz gesäumt. Bachaufwärts werden die Erlen in der ersten Baumschicht zunehmend von Eschen ersetzt. Am südexponierten Hang des Kahlenbergs stockt ein von mittlerem und starkem Baumholz geprägter Eichenwald. In der zweiten Baumschicht stockt vor allem die Buche. Die Krautschicht ist eher spärlich ausgebildet. Auf den nordexponierten Hängen des Tälchens am Enzenbach sind vor allem extensiv genutzte, artenreiche, teils magere Wiesen ausgebildet. Im westlichen Bereich unterliegen kleinere Teilflächen keiner Nutzung. Hier sind junge , lockere Gebüsche sowie ein brachgefallener, kleinflächiger Brostgrasrasen ausgebildet. Östlich des Borstgrasrasens wurden junge Obstbäume gepflanzt. Angrenzend ist eine Quellmulde mit Dominanzbestand der Spitzblütigen Binse sowie eine Feuchtwiese zu finden. Brachgefallene, mastige Wiesen sind im Bereich der Enzenbachaue ausgebildet. Der Enzenbach verläuft hier mäandrierend und naturnah von Erlenufergehölz, Waldsimsen und Mädesüßfluren gesäumt. Einige Teilflächen sind Bestandteil des FFH-Gebietes "Gerolsteiner Kalkeifel". Regional bedeutsamer Biotopkomplex mit typisch ausgebildeten Wiesen, Borstgrasrasen, naturnahen Bachabschnitten und naturraumtypisch ausgebildeten Laubwald. Laubwald und Quellbach dienen als Vernetzungsbiotope für an entsprechende Lebensräume angepasste Biozönosen. Die Wiesen sind für blütenbesuchende Insekten besonders wertvoll. Die Arten des Borstgrasrasens sind in der Umgebung nur selten vorzufinden. Im lokalen Biotopverbund stellen die Biotope somit wichtige Lebensräume für seltene und an bestimmte Strukturen angepasste Arten dar. Die ausgewiesenen FFH-Lebensräume der Magerwiesen, Borstgrasrasen, bachbegleitendem Erlenwald und artenreichen Glatthaferwiesen sind darüberhinaus im internationalen Biotopverbund von wichtiger Bedeutung.