objektbeschreibung
Entlang der Erosionskante des Fischbachs durch Basaltlavaschichten des Kalem-Vulkans zieht sich eine breite Blockschuttzone mit Eschen- wie Ahorn-dominierten Blockschutt- und Schluchtwaldgesellschaften, die ebenso beschattete wie kleinflächig lichte moosreiche Gesteinsgesellschaften aufweisen. Entsprechend der mineralogischen Eigenschaften des Basaltes finden sich sowohl kalkliebende als auch kalkfliehende Gesellschaften. Die im Zuge eines Mühlsteinaubbaus entstandenen "Eishöhlen", werden intensiv touristisch genutzt. Sie werden allerdings im Winterhalbjahr vergittert und sind dann Quartier von Fledermausarten.
Zwischen dem Waldgürtel auf der Kuppe und dem im Talgrund naturnah fließenden Fischbach findet sich an der Talflanken ein zusammenhängender Gürtel aus teils artenreichem Grünland frischer bis nasser Standorte. Faunistisch besteht hier Lebensraum für eine artenreiche Schmetterlingsfauna wie auch für Vogelgemeinschaften einer mehr parkartig mit Einzelgebüschen strukturierten Landschaft.
Das NSG ist aufgrund Vielzahl seltener Biotope, worunter besonders die Blockschuttbiotope herausragen, von landes- bis bundesweiter Bedeutung. Ebenso besteht eine hohe europäische Schutzbedeutung aufgrund des hohen Anteils an FFH-Lebensraumtypen, darunter ein hoher Anteil prioritär zu schützende.
In der regionalen Biotopvernetzung von Blockschuttbiotopen und Grünlandflächen bietet das NSG Kernlebensraumqualitäten.