Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5604-0035-2011

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    BK-5604-0035-2011
    bezeichnung
    Bragphenn
    objektbeschreibung
    Offenes, von Pfeifengras dominiertes Übergangsmoor in der Quellmulde eines nach Norden entwässernden Baches. In der Pfeifengras-Fläche sind an offeneren Stellen Fragmente von Moorvegetation und Feuchtheiden mit Haarsimse, Glockenheide, Schmalblättrigem Wollgras und Torfmoosen zu finden sowie kleinflächige feuchte Borstgrasrasen und Kleinseggenrieder. Der zentrale Teil des Bragphenn hat sich mit Birkenmoorwald bestockt, der nach Süden hin in einen Birken-Erlen-Bruchwald übergeht. Den südlichen Saum des Birkenbruches bildet ein Sumpfreitgras-Ried. Nach Norden zu verengt sich der Talquerschnitt und die Moorfläche geht in ein Bachtal über. Hier geht der Pfeifengrasbestand in eine Feuchtwiesenbrache über, in der noch Elemente von Pfeifengraswiesen und Kleinseggenriedern zu finden sind. Eine weitere Pfeifengraswiesen-Brache findet sich am Nordrand der BK-Fläche am Siedlungsrand von Ormont. Hier ist auch ein artenreicher Auenwald benachbart. International bedeutsamer Moorkomplex mit einem Mosaik seltener Vegetationstypen bzw. entwickelbaren Fragmenten davon. Vorkommen von Pflanzenarten der Roten Liste (Haarsimse, Glockenheide, Knöterich-Laichkraut). Biotop-Verbundelement der Übergangsmoore im Naturraum Schneifelrücken.
  • bk_f.BK-5604-0037-2010

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    BK-5604-0037-2010
    bezeichnung
    Buchenwälder am Bragphenn
    objektbeschreibung
    Zwei Buchenwald-Parzellen westlich und östlich vom Bragphenn. International bedeutsamer naturnaher Hainsimsen-Buchenwald mit überwiegend schwachem Baumholz. Biotop-Verbundelement der Buchenwälder im Naturraum Schneifelrücken.
  • bk_f.BK-5604-0039-2011

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    BK-5604-0039-2011
    bezeichnung
    Prümtal südwestlich Neuenstein
    objektbeschreibung
    Oberlauf der Prüm von der K 64 etwa 2,5 km bachabwärts, die im Nordteil innerhalb eines durchgehend gehölzbewachsenen Tales fließt. Hier fließen einige kleine Nebenbäche zu. Die südlichen 700 m des Tales sind als Grünlandaue ausgebildet, wobei der größte Teil brach gefallen ist. Der Nordteil dieser Grünlandaue ist auf etwa 60 m Talbreite aufgeweitet. Hier befindet sich eine brach gefallene Pfeifengraswiese, die in nasseren Teilbereichen in ein Kalk-Kleinseggenried übergeht. Die Prüm wird in diesem Abschnitt von einem naturnahen Bacherlenwald gesäumt, der sich auf dem anderen Ufer fortsetzt. International bedeutsames Gebiet mit Kalk-Kleinseggenried, Pfeifengraswiese, Erlen-Auwald und Buchenwald sowie naturnahen Bächen und Feuchtwiesenbrache. Bei dem Kalk-Kleinseggenried handelt es sich um eine sehr wertvolle Fläche mit mehreren Pflanzenarten der Roten Liste (Davall-Segge, Flohsegge, Sumpf-Stendelwurz). Biotop-Verbundelement der Buchenwälder,Fließgewässer, Feuchtwiesen und Kleinseggenrieder im Naturraum Schneifelrücken.
  • bk_f.BK-5610-0087-2011

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    BK-5610-0087-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen K 52 und Ruitscher Mühle
    objektbeschreibung
    Vielfältig strukturierter Abschnitt des Nettetals zwischen Ruitsch und Ochtendung. Im Westen sind größere Offenlandkomplexe mit Gebüschen, Feldgehölzen, Grünland mittlerer Standorte und Felshängen vorhanden. Hier bestehen z. T. auch größere Xerothermkomplexe mit Felsbandgesellschaften, Felsgebüschen und Silikathalbtrockenrasen. Vereinzelt kommen auf basenreichen Standorten noch brach gefallene Halbtrockenrasen vor. Im Osten dominieren dagegen ausgedehnte Wälder mit Eichen- und Eichen-Hainbuchenwäldern, die aber größtenteils sekundär entstanden sind. Eingestreut liegen wärmeliebende Traubeneichenwälder und kleinere Felsen. Die Nette ist im gesamten Abschnitt überwiegend sehr naturnah strukturiert. Das abgegrenzte BK ist sowohl floristisch als auch faunistisch von hoher Bedeutung.
  • bk_f.BK-5604-0002-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5604-0002-2011
    bezeichnung
    Im Timpel am Lambach O Mooshaus / Roth b. Prüm (Schneifel)
    objektbeschreibung
    Der ausgedehnter Quellbiotop- und Feuchtheidekomplex liegt O Mooshaus an der Nordwestflanke des Schneifelrückens und wird durch den Lambach und sein verzweigtes Quellbachsystem zur Kyll entwässert. Die ausgedehnten offenen Rasenbinsen-Glockenheiden (die zweitgrößten Bestände in der Schneifel) im Komplex mit degenerierten Feuchtheideresten, Borstgrasrasen und bodensauren Binsensümpfen begründen die herausragende Bedeutung des Gebietes. Durch Pflegemahd sind große Teile ehemals stark verfilzter Bereiche entscheidend aufgewertet worden und besitzen aufgrund eingestreuter Einzelbäume und Weidengebüsche parkartigen Charakter. Davon profitieren seltene Arten der Entomofauna wie Kurzflügelige Beißschrecke, Berg-Grashüpfer, Violetter Feuerfalter und Randringperlmutterfalter. Negativ ist die Entwicklung einiger ehemalige Moorbiotope infolge langfristig wirkender massiver Entwässerungsmaßnahmen. Sie liegen überwiegend in isolierter Lage in ausgedehnten, die Schneifelhänge dominierenden Nadelholzforsten. Von naturschutzfachlich großer Bedeutung sind die den Lambachoberlauf begleitenden Bruchwälder und Quellsümpfe. Für die Wildkatze sind gesprengte Bunkerruinen am Ostrand bedeutsame Habitate. Wichtiges Quell- und Moorbiotopverbundsystem im FFH Schneifel mit besonderer landschaftlicher Eigenart und aufgrund des Vorkommens FFH-relevanter Lebensraumtypen von internationaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5703-0001-2011

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    2020-03-05T15:36:34Z
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    BK-5703-0001-2011
    bezeichnung
    Alfbachquellgebiet im Halenfelder Wald (Eschenfenn) O Oberlascheid
    objektbeschreibung
    Das Alfbachquellgebiet mit seinen Bruchwaldbiotopkomplex liegt im Halenfelder Wald / Eschenfenn S Schlausenbach und O Oberlascheid an der sanft abfallenden südwestlichen Hangflanke des Schneifelrückens. Dominiert wird der Wald von bodensauren (Eichen-)Buchenwäldern mit Übergängen zu Eichen-Birkenwäldern und Birkeneichenwäldern. Nadelholzbestände dominieren in den Randbereichen. Auf nassem quellmoorigen Standort stocken viele kleinere und auch großflächigere Bruchwälder mit Übergängen zu Moorwäldern u.a. mit Karpatenbirke. Die abgeschieden gelegenen Wälder werden von zahlreichen sich verästelnden Quellbächen durchzogen, die am Nordwestrand des Gebietes in den Alfbach münden. Der Alfbach wird von Bruchwald begleitet, der am Unterlauf in Erlen-Bachuferwald übergeht. Bemerkenswert ist eine Calluna-Heide, die im Bereich Eschenfenn freigestellt worden ist sowie eine degenerierte Heidefläche im Uferbereich eines Waldteiches mit Vorkommen von Englischem Ginster. Vorkartierte Feuchtheideflächen konnten nicht mehr bestätigt werden. Das ND Wacholder in der Westspitze des Gebietes ist infolge Schafbeweidung in einem Pferch stark eutrophiert worden und die Borstgrasrasen daher in schlechtem Zustand. Wichtiges großflächiges Buchenwald-, Quellmoor- und Bruchwaldbiotopsystem im FFH Schneifel und insgesamt von internationaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5507-0022-2011

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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5507-0022-2011
    bezeichnung
    Ahrtal zwischen Liers und Hönningen
    objektbeschreibung
    Ahrtal zwischen Liers und Hönningen; mit Sickerquellen, Quellbächen, Mittelgebirgsbach, Tümpel, Felsen, Auenwald, Feuchtwiese, feuchter/magerer Grünlandbrache, Buchenwald, artenreichen Wiesen, Magerwiese, Streuobstwiese, Gebüschen, Baumhecke, wärmeliebendem Eichenwald sowie weiteren Laub(misch)wäldern, Grünland und Kleingehölzen. Lokal bedeutsam als vielfältig strukturierter Abschnitt des Ahrtals mit einem bedingt naturnahen Ahr-Abschnitt und Auwaldresten. Die faunistische Bedeutung wird angedeutet durch aktuelle Zufallsfunde: Blauflügel-Prachtlibelle (zahlreich), Eisvogel, Mittelspecht. Allerdings besteht eine mäßige Beeinträchtigung durch Verkehr, intensive jagdliche Nutzung u.a. Wichtige Funktion für den Biotopverbund als Teil des Ahrtal-Systems mit Durchdringung sehr unterschiedlicher Lebensräume. Anm.: BK enthält zwei zur Nachkartierung vorgeschlagene Flächen.
  • bk_f.BK-5507-0026-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:32Z
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    BK-5507-0026-2011
    bezeichnung
    Kesselinger Bachtal zwischen Kesseling und Ahrbrück
    objektbeschreibung
    Kesselinger Bachtal zwischen Kesseling und Ahrbrück; mit Quellbächen, Mittelgebirgsbach, Erlen- und Weiden-Auenwald, Felshängen, Bergwerksstollen, Hangschuttwald, Eichen-Trockenwald (teils wärmeliebend), Labkraut-Hainbuchen-Eichenwald, artenreichen Wiesen, Feuchtwiesen und -brachen, Gebüschen sowie weiteren Laub(misch)wäldern, Grünland und Kleingehölzen. Regional bedeutsam als relativ naturnahes Bachtal-System mit vielfältiger Vegetation in der Talsohle und an den Hängen. Hervorzuheben sind der überwiegend naturnah ausgebildete Kesselinger Bach mit Auenwald-Resten, der gut ausgebildete Quellbach W Kesseling, die Felshänge mit wärmeliebender Vegetation, die Hangschuttwälder, der wärmeliebende Eichen-Trockenwald sowie Labkraut-Hainbuchen-Eichenwald, Feuchtwiesen und ausgedehnte artenreiche Wiesen. Die faunistische Bedeutung wird angedeutet durch aktuelle Zufallsfunde: Mittelspecht, Wasseramsel und Gebirgsstelze. Wichtige Funktion für den Biotopverbund als ausgedehntes nur mäßig zerschnittenes Bachtal-System.
  • bk_f.BK-5704-0031-2009

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    BK-5704-0031-2009
    bezeichnung
    Gehölzbiotope bei Hontheim
    objektbeschreibung
    Gehölzbiotope mit angrenzendem Magergrünland und Krautsäumen in der freien Feldflur NW und SO Hontheim Lokal bedeutsame Hecken- und Gehölzstrukturen mit Magerweidenrest und Mädesüßsaum Liniear Biotopverbundelemente in der freien Feldflur
  • bk_f.BK-5704-0033-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    bk_f.BK-5704-0033-2011
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    2020-03-05T15:36:34Z
    kennung
    BK-5704-0033-2011
    bezeichnung
    Litzemehlenbach und Quellbäche zwischen Obermehlen und Kirchenberg
    objektbeschreibung
    Litzemehlenbach und seine Quellbäche entwässern die überwiegend bewaldete südöstliche Hangflanke des Schneifelhöhenrückens im Bereich Wirbelkopf, Eichendell und Kirchen-Berg N von Obermehlen (SO Wintersportanlage Zum Schwarzen Mann). International bedeutsames Mittelgebirgsbach- und Quellbachsystem mit typisch ausgeprägten bachbegleitenden Erlengaleriebeständen sowie Nass- und Feuchtgrünland(-brachen). Auf den schmalen Talsohlen der Bäche liegen,wenn nicht mit Fichten bestockt, zahlreiche bodensaure Binsensümpfe, Nassbrachen und vereinzelt Quellmoorreste. Einige kleinere Erlenbruchwaldreste liegen im Quellgebiet am Kirchberg östlich der Wintersportanlage;.südlich davon relativ großflächige naturnahe Buchenmischwälder. Insgesamt dominiert jedoch Nadelholzforst. Teilgebiet des Buchenwald-, Quellmoor- und Bruchwaldbiotopsystems im FFH Schneifel von internationaler Bedeutung. Als Biotopverbundachse von der Schneifel über den Alfbach bis zur Prüm spielt der Litzemehlenbach eine zentrale Rolle.