Flaechen des Biotopkatasters von Rheinland-Pfalz (21921)



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  • bk_f.BK-5608-0159-2011

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    BK-5608-0159-2011
    bezeichnung
    Wacholderheiden westlich Volkesfeld
    objektbeschreibung
    Auf dem östlichen Ausläufer der Hohe Rain, westlich von Volkesfeld, ist ein Komplex aus Wacholderheiden mit Sandtrockenrasen verschiedenster Sukzessionsstadien und Magerwiesen ausgebildet. Die Wacholderheiden sind Teil des LIFE-Projektes "Schutz und Pflege der Wacholderheiden der Osteifel", in dessen Rahmen Freistellungsmaßnahmen erfolgten. Die Wacholderheiden erstrecken sich von südwestlicher in nordwestlicher Richtung in Kuppen- und südexponierter Lage. Die westlichen Bereiche weisen einen zunehmenden Verbuschungsgrad und einen geringeren Anteil an Wacholder auf. Der Besenginster bildet lokal Dominanzbestände aus. Zwischenräume werden von grasreichen oder lückigen Mager- und Trockenrasen eingenommen. Teilbereiche werden beweidet. Westlich der Schutzhütte werden zentrale Bereiche der Wacholderheide von Calluna-Heiden eingenommen. Auf einer südlich angrenzenden, abgeschobenen Fläche finden sich Pionierstadien der Calluna-Heide. Im Westen schließt eine magere Glatthaferwiese an. Der seltene, artenreiche und gefährdete Lebensraum ist von internationaler Bedeutung. Als Zeugen kulturhistorischer Landnutzungsform und Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten stellen die Wacholderheiden mit dem anknüpfendem Biotopensemble von Trockenrasen, Magerwiesen und Gebüschen einen wertvollen Vernetzungsbiotop im regionalen Biotopverbund dar.
  • bk_f.BK-5609-0055-2011

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    BK-5609-0055-2011
    bezeichnung
    Südlicher Abschnitt des Nettetals zwischen Kurbenhof und Trimbs
    objektbeschreibung
    Bachaue mit Nette und Auwäldern und südlich anschließende Waldkomplexe. Meist Wälder mittlerer Standorte, teilweise aber auch sekundäre Eichen-Hainbuchenwälder, Eichen-Trockenwälder und Schluchtwälder. Xerotherme Vegetationskomplexe kommen nur sehr kleinflächig vor.
  • bk_f.BK-5609-0057-2011

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    BK-5609-0057-2011
    bezeichnung
    Südlicher Abschnitt des Nettetals zwischen Trimbs und Ruitsch.
    objektbeschreibung
    Bachaue mit Nette und Auwäldern und südlich anschließende Waldkomplexe. Meist Wälder mittlerer Standorte, teilweise aber auch sekundäre Eichen-Hainbuchenwälder, Eichen-Trockenwälder oder Felshänge. Xerotherme Vegetationskomplexe kommen nur sehr kleinflächig vor.
  • bk_f.BK-5609-0059-2011

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    BK-5609-0059-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Welling und Ruitsch
    objektbeschreibung
    Vielfältig strukturierter Talabschnitt mit xerothermen Vegetationskomplexen. Vorkommen u. a. von Silkat- und Kalkhalbtrockenrasen, die aber durch die Gehölzsukzession akut gefährdet sind.
  • bk_f.BK-5610-0085-2011

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    BK-5610-0085-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen K 52 und Haagsmühle
    objektbeschreibung
    Außerordentlich reich strukturierter Abschnitt des Nettetals zwischen Ochtendung und Plaidt. An zahlreichen Stellen bestehen xerotherme Vegationskomplexe mit Felsen, Felsgebüschen und Silikathalbtrockenrasen. An kleinen Verebnungen mit Lößauflage kommen zudem Halbtrockenrasen mit mehreren Orchideenarten (u. a. Orchis militaris, Aceras anthropophorum) vor. Die Hänge sind meist mit Eichen- und Eichen-Hainbuchenwäldern bestockt, sehr lokal sind Schluchtwald-Fragmente, wärmeliebende Traubeneichenwälder und Buchenwälder entwickelt. Die Nette ist meist naturnah ausgebildet, lokal bestehen Uferbefestigungen. Mit integriert wurde auch das Gelände der Ruine Wernerseck, da hier zahlreiche gefährdete Arten (u. a. Pulsatilla vulgaris, Medicago minima) vorkommen. Das abgegrenzte BK ist sowohl floristisch als auch faunistisch sehr bedeutsam (Eisvogel, Spergula pentandra, Aceras anthropophorum, Dictamnus albus).
  • bk_f.BK-5609-0061-2011

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    BK-5609-0061-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Trimbs und Horley
    objektbeschreibung
    Vielfältig strukturierter Talabschnitt mit xerothermen Vegetationskomplexen. Vorkommen u. a. von Silikathalbtrockenrasen, Felskomplexen, Felsengebüschen und Schieferhalden. Floristisch wertvoller Abschnitt des Nettetals (Vorkommen Pulsatilla vulgaris, Spergula petandra, Gagea pratensis).
  • bk_f.BK-5609-0063-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
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    BK-5609-0063-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen Trimbs und Mosellaschacht
    objektbeschreibung
    Floristisch und faunistisch bedeutsamster Nettetal-Abschnitt im Maifeld. Vorkommen von Orchideen, Helichrysum arenarium (letzter aktueller Bestand im Mittelrheingebiet) und Spergula petandra. Hervorzuheben ist der größte Küchenschellen-Bestand auf Silikat-Standorten in Rheinland-Pfalz. Aufgrund seiner Biotopausstattung und den Vorkommen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ist das Gebiet von landesweiter Bedeutung.
  • bk_f.BK-5610-0001-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5610-0001-2011
    bezeichnung
    Nettetal zwischen K 52 und B 258
    objektbeschreibung
    Relativ reich strukturierter Abschnitt des Nettetals mit xerothermen Vegetationskomplexen, Feldgehölzen, Gebüschen und brach gefallenem Grünland westlich von Ochtendung. Die Nette ist abschnittsweise begradigt bzw. befestigt, wurde aber aufgrund der Vegetation und der Gewässerstrukturierung als geschützter Biotop kartiert. In das BK wurden noch einige Feldgehölze w der Flöcksmühle arrondiert. Nicht abgegrenzt wurden wegen der intensiven Bewirtschaftung dagegen zahlreiche Grünland- und Ackerflächen im Bereich der Talaue und der Hangflanken. Als floristische Besonderheit ist das Vorkommen von Bartramia stricta an einer Felswand nw der Korbsmühle besonders zu erwähnen.
  • bk_f.BK-5604-0004-2011

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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5604-0004-2011
    bezeichnung
    Heilknipp und Tresbachquellgebiet N Knaufspesch (Schneifel)
    objektbeschreibung
    Heilknipp und Tresbachquellgebiet liegen N Knaufspesch an der Nordwestlanke des Schneifelrückens, der durch Tresbach, Langenbach und Dreiborn und ihren weit verzweigten Quellbächen zum oberen Prümtal nach Osten entwässert wird. Aufgrund des Auftretens devonischer Kalke ist der Heilknipp die Besonderheit der anonsten quarzitischen Schneifel. Besonders bedeutsam sind Kalksümpfe mit Fundpunkten von Davall-Segge und Sumpfstendelwurz im Komplex mit artenreiche wechselfeuchte bis feuchte Magerwiesen und Feuchtbrachen, die größten zusammenhängenden Flächen in der gesamten Schneifel. In den Quellgebieten von Tresbach und Dreiborn liegen neben zahlreichen bodensauren Binsensümpfen sehr gut ausgebildete Bruchwälder und Moorwaldreste mit Vorkommen von Königsfarn und Carex laevigata. Mit rund 70 ha prägen bodensaure Buchenwälder die naturnahen Laubwälder, punktuell stockt auch Kalkbuchenwald im Bereich Heilknipp. Dominiert wird das Teilgebiet des FFH Schneifel jedoch insgesamt von Nadelholz- und Mischforsten auf 50% der Fläche. Kernlebensraum der Wildkatze und seltener Waldvogelarten. Wichtiges und besonderes Quell- und Moorbiotopverbundsystem im FFH Schneifel mit internationaler Bedeutung.
  • bk_f.BK-5604-0006-2011

    Fokussieren https://www.ldproxy.nrw.de/topographie/collections/ax_bergbaubetrieb/items/DENWAT01D000CcF0
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    2020-03-05T15:36:33Z
    kennung
    BK-5604-0006-2011
    bezeichnung
    Rohrvenn SO Roth b. Prüm (Schneifel)
    objektbeschreibung
    Der ausgedehnter offener Borstgrasrasen-, Flachmoor- und Feuchtheidebiotopkomplex liegt SO Roth an der Nordwestflanke des Schneifelrückens und wird durch das Quellbachsystem des Taufenbaches zur Our hin entwässert. Die ausgedehnten offenen Rasenbinsen-Glockenheiden (die größten Bestände in der Schneifel) im Komplex mit degenerierten Feuchtheideresten, Borstgrasrasen, trockenen Heiden und bodensauren Binsen- und Braunseggensümpfen begründen die herausragende internationale Bedeutung des Gebietes. Durch Pflegemahd sind große Teile ehemals stark verfilzter Borstgrasrasen und Heideflächen entscheidend aufgewertet worden und besitzen aufgrund eingestreuter Baumgruppen und Öhrchenweidengebüsche parkartigen Charakter. Mehrere ha Fichtenbestände wurden beseitigt. Davon profitieren seltene Arten der Entomofauna wie Kurzflügelige Beißschrecke, Berg-Grashüpfer, Lilagold-Feuerfalter und Randringperlmutterfalter. Negativ ist nach wie vor der teilweise gestört Wasserhaushalt: Wasserentnahme zu landwirtschaftlichen Zwecken. Im Westen grenzt Intensivgrünland an die Magerbiotope. Nach Südosten wird der offene Vennbereich von ausgedehnten Fichtenforsten begrenzt, in dem relativ isolierter noch verschiedene Quellbiotope (Bruchwaldreste und Quellsümpfe) mit Entwicklungspotenzial liegen. Für die Wildkatze sind gesprengte Westwall Bunkerruinen unterhalb des Schneifelhöhenweges am Ostrand bedeutsame Habitate. Wichtiges Quell- und Moorbiotopverbundsystem im FFH Schneifel mit besonderer landschaftlicher Eigenart und internationaler Bedeutung.